Zweiter Sieg in Folge für Schonungens Ringer: Nun naht das große Derby in Burgebrach

SCHONUNGEN – Der elfte von 14 Kampftagen im Ringen in der Oberliga war ein richtig guter für den RSV Schonungen: Erst gewann die Reserve, dann überraschend auch die erste Mannschaft gegen den Aufstiegsanwärter ASV Au/Hallertau mit 19:12. Es war der zweite Sieg in Serie nach dem klaren 24:8-Erfolg in Mietraching.

Eines der Highlights sicherlich vor den rund 200 Zuschauern: Schwergewicht Florian Hümpfer gewann gegen Sascha Iannacone nun schon zum zweiten Mal nacheinander zuhause auf Schultern. Stark auch: Markus Schäfers Punkte gegen Ausländer Andriy Burygin. 18:0 (!) hieß es nach fünf der zehn Kämpfe, als eine kleine Pause gemacht wurde. Danach siehte nur noch Tobias Hofmann, ließen die Hausherren eine Gewichtsklasse unbesetzt, verloren Rudi Schwanke, Andreas Hümpfer und Machs Gelaschanov. Am Gesamtsieg aber änderte das nichts.

Die Schonunger belegen nun mit 10:12 Punkten den guten fünften Platz, sind aber längst noch nicht gerettet, weil Hof und Johannis Nürnberg, beide noch kommende Gegner, jeweils nur zwei Zähler weniger haben und theoretisch zwei der acht mannschaften in die Bayernliga absteigen könnten. Das Derby kommenden Samstag bei Tabellennachbar Burgebrach (11:11 Punkte) hat nun eine große Brisanz. Der Kampf findet wie letzte Saison im Autohaus Dotterweich in Steinsdorf nördlich von Burgebrach statt.

Für die Schonunger punkteten: Alexandru-Vasile Mandica, Gabriel Gamsat Klein, Andrei-Vasile Dudau, Florian Hümpfer (je 4), Markus Schäfer (2) und Tobias Hofmann.

Die weiteren Schonunger Ringer-Kämpfe der ersten Mannschaft:

26.11.: Burgebrach – RSV
03.12.: Johannis Nürnberg 2 – RSV
10.12.: RSV – Hof

Die zweite Mannschaft gewann gleich mit 36:17 gegen Oberölsbach II, bleibt aber Letzter und muss in der Gruppenoberliga unbedingt weiter siegen – am besten schon nächsten Samstag im Vorkampf bei Burgebrach II. An diesem Samstag punkteten: Alexandru-Vasile Mandica, Max Wendel (je 8), Stefan Pfister, Julian Full, Danil Kvasnin, Dimitri Andronov und Felix Full (je 4).

 

Quelle: Michael Horling/ In und um SW