Niederlagen in Lichtenfels und Freising: Schonunger Ringer sind Letzter der Oberliga und nun reservelos. Nun gilt´s gegen Hof am Samstag!

Das 4:22 am Samstagabend beim Ex-Bundesligisten AC Lichtenfels war ja zu erwarten. Am Dienstag aber kassierten die Oberliga-Ringer des RSV Schonungen eine Niederlage, die sie an sich vermeiden wollten.

Beim 12:20 in Freising gewann nur Alexandru-Vasile Mandica, Andrei-Vasile Dudau und Gamsat Klein in den unteren drei Gewichtsklassen ihre Kämpfe deutlich. Dafür verloren mit Machs Gelaschanov, Julian Full, Andreas Hümpfer, Max Wendel, Markus Schäfer, Florian und Tobias Doile alle anderen sieben Kämpfer bei den Oberbayern.

Die Folge: Nach etwas mehr als Saisonhalbzeit belegen die Unterfranken nun mit 6:14 Punkten den letzten Platz. Zwar noch zählergleich mit den Teams am rettenden Ufer. Doch nun muss am kommenden Samstag, den 4. November, in der neuen Halle oben am Berg unbedingt ein Sieg her im drittletzten Heimkampf gegen den ASV Hof. Sonst wird das wohl nichts mit dem Klassenerhalt. Die Schonunger können einen jeden anfeuernden Zuschauer gebrauchen.

Bitter: Die Burgebracher zogen am RSV vorbei, weil sie mit 36:0 gegen Aufstiegsanwärter ASC Bindlach gewannen. Das Team aus dem Bayreuther Umland siegte zwar eigentlich mit 17:13, trat aber nur mit sieben Ringern an, die das erforderliche Körpergewicht aufwiesen. In der Oberliga wird schon wieder alles getan, damit niemand in die Bundesliga aufsteigen muss. So ist das natürlich eine Farce! Nun führt Johannis Nürnberg 2 mit Abstand die Tabelle an – eine nicht aufstiegsberechtigte Mannschaft.

Zum Start in die Rückrunde der Gruppenoberliga Nord gibt es indes ein Team weniger. Der RSV Schonungen zog am 26. Oktober beim BRV offiziell sein Team zurück. Alle Begegnungen sind somit gestrichen. Die Runde geht nunmehr mit sieben Mannschaften weiter.

Quelle: In und um SW/ Michael Horling