Erwartete Schonunger Niederlage gegen den Ringer-Meister – Willi Merz debütiert gegen Lichtenfels, Andreas Hümpfer überragt erneut

SCHONUNGEN – Erwartungsgemäß konnten auch die Schonunger Oberliga-Ringer den Lauf des AC Lichtenfels nicht stoppen und verloren gegen den verlustpunktfreien Meister der Staffel Nord, der nun gegen den SC Anger um den Aufstieg in die Bundesliga ringt, im letzten Heimkampf vor 250 Zuschauern mit 10:20.

Bemerkenswert waren vor allem aber das Debüt von Willi Merz in der ersten Mannschaft, auch wenn der Sohn von Michael Merz und der Neffe des verstorbenen Ralph Merz gegen den Lichtenfelser Joszef Andrasi keine Chance hatte; und die abermalige Top-Leistung von Andreas Hümpfer, der Jan Ahlsdorfer auf die Schultern legte und der den einzigen echter Vierer für die hausherren holte. Adrian Michel hatte im Schwergewichtskampf keinen Gegner. Ansonsten gewann nur noch Alexandru-Vasile Mandica sein Duell.

Die Schonunger Ringer belegen mit 11:15 Punkten Rang fünf der Oberliga und können im besten Fall noch auf Platz vier nach vorne kommen, wenn Oberölsbach am letzten Kampftag gegen Hof verliert und die Unterfranken gleichzeitig bei Johannis Nürnberg 2 gewinnen. Dort bestreiten sie den Vorkampf der Bundesliga-Grizzlys gegen den RSV Greiz.

Für die Schonunger punkteten: Adrian Michel, Andreas Hümpfer (je 4), Alexandru-Vasile Mandica (2); ohne Punkte: Willi Merz, Machs Gelaschanov, Tobias Hofmann, Rudi Schwanke, Felix Full, Florian Doile.

Der letzte Kampf:
08.12.: Johannis Nürnberg II – RSV Schonungen (17.30 Uhr)

Quelle: In und um SW/ Michael Horling