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Saisonstart am 17.09.2022 in Schonungen: „Unser Ziel kann nur die Meisterschaft sein“: Warum die Schonunger Ringer aus dem Abstieg in die Landesliga das Beste machen wollen

SCHONUNGEN – Die anfänglich große Enttäuschung scheint schon wieder gewichen zu sein und die Zuversicht vorhanden, dass diese nun am Samstag startende Ringersaison beim inzwischen schon wieder 15 Jahre alten RSV Schonungen eine höchst erfolgreiche wird und den Weg ebnet in eine mittelfristig gute Zukunft.

Auch wenn die Mattenfüchse, vor kurzem noch in der Oberliga, nun sogar aus der Bayernliga in die Landesliga abstiegen. Oder besser: Eigentlich stiegen sie als Vizemeister der vergangenen, abgebrochenen Saison hinter Oberölsbach von der Bayern- in die Oberliga auf. Zumindest forderte das der Verband, um diese Oberliga – nun eingleisig mit nur sieben Mannschaften – aufzufüllen. „Unsere Philosophie lautet ja schon, so hoch wie möglich zu ringen. Aber wir befinden uns noch im Umbruch. Und für die jungen Kämpfer wäre die Oberliga noch eine Nummer zu heftig“, weiß mit Tobias Hofmann ein Aktiver aus dem Trainerteam, zu dem auch Thomas Rösner und Gamsat Klein gehören.

Und natürlich Marco Greifelt. Der berichtet davon, dass es an sich zu Aufstiegskämpfen zwischen den Schonungern und Wacker Burghausen II hätte kommen sollen, dass dann aus der Bayernliga Süd aber Untergriesbach als Meister auf den Aufstieg verzichtete, beide Vizemeister also hoch gesollt hätten. Während aber die Untergriesbacher im Süden weiter in der Bayernliga antreten dürfte, strafte der Verband den RSV ab, wertete ihn als Oberligist und stufte ihn nun zwei Ligen tiefer ein.

„Bayernliga wäre für uns super gewesen, gerade wegen des Derbys gegen Unterdürrbach. Das und das Hexenkessel-Feeling bei beiden Kämpfen geht uns schon ab…“, gibt Greifelt zu. Und er sagt: „Wir wollen so schnell wie möglich in diese Bayernliga zurück. „Unser Ziel kann nur die Meisterschaft sein“, ergänzt Tobi Hofmann, „dort hätten wir sicher auch wieder in der vorderen Hälfte mitgerungen.“ Auch weil mit Alexandru Mandica der frühere Kontingentringer blieb, der in der Landesliga sicher wieder unschlagbar sein wird.

Aber vielleicht ist die Herabstufung ja auch eine Chance. Immerhin gibt es zahlreiche neue Gegner aus Amberg, Forchheim/ Bamberg, Bayreuth oder Zirndorf/ Röthenbach. Eine Kampfgemeinschaft bildet auch der Exot aus Thüringen, schwer einzuschätzen. Die KG Südthüringen setzt sich aus den Vereinen AV Jugendkraft Concordia Zella-Mehlis und des SV Jugendkraft 03 Albrechts zusammen, empfängt die Schonunger am 22. Oktober.

Neu für die Fans: Wie auch in den Vorkämpfen der zweiten Mannschaft in der Gruppenoberliga Nord, wenn mit Rehau und Bindlach auch erste Mannschaften die Gegner sind, stehen 14 statt der bislang zehn Kämpfe an. Jede Mannschaft kann dabei auch nur sieben Akteure auf die Matte schicken die je zwei Mal antreten. Zwei Gewichtsklassen dürfen unbesetzt bleiben, fünf Ringer reichen also für zehn Kämpfe. Mutmaßlich wird man also selten alle 14 Duelle sehen.

Natürlich ist das eher ein Nachteil für einen großen Schonunger Kader. Um die 30 Lizenzen wurden für die neue Saison beantragt. Darunter für ganz viele der immer besser werdenden ganz Jungen wie Willi Merz oder Linus Gerhardt, die stellvertretend stehen für die nachkommende Generation, die in wenigen Jahren im besten Fall für mal wieder Oberliga beim RSV am Galgenberg sorgt. Aktuell berichtet der Verein von einem großen Zulauf im Nachwuchsbereich. Und von im Schnitt 15 bis 20 Mann bei den Trainingseinheiten. Die Zukunft dürfte also gesichert sein.

Während auch zwei Asylbewerber aus Afghanistan, einer 22 und der andere 15 Jahre alt, schon bald ein Thema werden könnten, werden sich auch ein paar der alten Hasen, der Routiniers wieder bereit halten und dürften das ein oder andere Mal zum Einsatz kommen. Allen voran Dimitri Andronov, einer von durchaus noch vielen Akteuren, die vor etwas mehr als zehn Jahren, damals noch in der Hauptschul- und nicht in der Paul-Karl Mai-Halle – für das Highlight sorgten mit Aufstiegskämpfen sogar in die 2. Bundesliga und teils fast 1000 Zuschauern.

Die Gegenwart schaut anders aus. Die meistens im Schnitt rund 200 Fans dürften heuer wohl fast immer Grund zum Jubeln haben. Nächste Saison könnte dann alles schon wieder anders sein. Und es dann vielleicht auch schnell gehen mit einer Rückkehr in eine sich anders zusammen setzende Oberliga mit vielleicht sogar wieder zwei Gruppen, nachdem der Verband die 2. Bundesliga wieder einführte, in die Oberliga-Meister SV Siegfried Hallbergmoos aufstieg. Weitere Teams könnten folgen – und sich dann alles irgendwie mal wieder verschieben…

Die neuen Gegner der Schonunger heißen: AC Lichtenfels II, KG Südthüringen, RC Bergsteig Amberg, RCA Bayreuth, TSV Burgebrach II, WKG Zirndorf/Röthenbach, WKG Forchheim/Bamberg.

Los geht´s mit dem ersten der 14 Kämpfe am Samstag, den 17. September, 19.30 Uhr, zuhause gegen Burgebrachs Reserve. „Das ist keine Hustentruppe“, warnt Tobias Hofmann. Zuvor trifft die zweite Mannschaft auf den TV Unterdürrbach II – und das in der Gruppenoberliga Nord, in der die weiteren Gegner heißen: ASV Hof II, KG Südthüringen II, RSC Rehau, SC Oberölsbach II, ASC Bindlach, SC 04 Nürnberg II

Auch ein Jugendteam ringt wieder – zuhause stets ab 16.30 Uhr. Die Gegner da: Zum Start Unterdürrbach, dann SC 04 Nürnberg, ASC Bindlach und SC Oberölsbach.

Quelle: In und um Schweinfurt (Michael Horling – siehe auch: “Unser Ziel kann nur die Meisterschaft sein”: Warum die Schonunger Ringer aus dem Abstieg in die Landesliga das Beste machen wollen – Lokale Nachrichten aus Stadt und Landkreis Schweinfurt (in-und-um-schweinfurt.de))

Abbruch der Saison 2021: Warum der Bayerischer Ringer-Verband die Reißleine zog und die Saison vorzeitig abbrach

Die Saison 2021 ist nun offiziell frühzeitig beendet.
Danke an alle Fans für die super Unterstützung !
Bleibt gesund!
Eure MATFOXES
Anbei ein Bericht von In und um Schweinfurt:

SCHONUNGEN – Es wäre doch zu schön gewesen: Beim letzten Heimkampf der Schonunger Ringer gegen Regensburg kommenden Samstag sollte es um Platz zwei in der Bayernliga gehen. Doch der Verband hat die Runde vorzeitig beendet und den Saisonabbruch beschlossen.

Warum der Bayerischer Ringer-Verband die Reißleine zieht, vermeldete der BRV in einer Presseerklärung. Denn die Situation hat sich auch am letzten Wochenende wieder zugespitzt. Zahlreiche Kämpfe in den bayerischen Ligen konnten erneut nicht ausgetragen werden. Deshalb ist der Verbandsausschuss des Bayerischen Ringer-Verbandes am Sonntagabend zu einer Online-Dringlichkeitssitzung zusammengekommen.

Einstimmig wurde beschlossen, den Ligenbetrieb mit sofortiger Wirkung zu beenden. Davon betroffen sind auch alle Schülerligen innerhalb des BRV. Freundschaftskämpfe werden auch nicht erlaubt. „Immer wieder sind bereits Vereine an uns herangetreten. Sie haben signalisiert, nicht weitermachen zu können. Wir wissen, dass in einigen Landkreisen die Inzidenzen durch die Decke schießen. Von daher ist es ein wichtiges Signal, das wir nun an die Vereine und Zuschauer entsenden“, so Ligenreferent Jens Heinz (Regensburg).

Über die Auf- und Abstiegsregelung soll am 17. Dezember der Verbandsausschuss entscheiden. Beschlossen ist auch, dass die Mannschaftsmeldung für die Saison 2022 auf Ende Februar verlängert wird. „Das ist ein Monat mehr als sonst. Es ist nur fair, dass wir den Vereinen hier noch die nötige Zeit geben“, sagt Vizepräsident Sport Florian Geiger und macht deutlich: „Wir halten weiterhin am Sportprogramm für 2022 fest. Sollte sich an der pandemischen Lage irgendetwas ändern, werden wir es anpassen und die Vereine sowie Bezirke informieren.”

Quelle: In und um Schweinfurt (Michael Horling – siehe : Warum der Bayerischer Ringer-Verband die Reißleine zog und die Saison vorzeitig abbrach – Lokale Nachrichten aus Stadt und Landkreis Schweinfurt (in-und-um-schweinfurt.de))

(siehe auch:  Verbandsausschuss bricht Saison mit sofortiger Wirkung ab (brv-ringen.de)).“

20:14 gegen Neumarkt: Warum die Schonunger Ringer vielleicht bald einen „Endkampf“ um Platz drei haben

SCHONUNGEN – Vor offiziell nur 30 Zuschauern war das sicher kein echter Leckerbissen in der Bayernliga der Ringer, als der Tabellenzweite den Letzten empfing. Nur sieben der zehn angesetzten Kämpfe fanden statt, die Schonunger gewannen trotzdem relativ knapp gegen nur mit acht Mann angereiste Neumarkter.

Die kamen kampflos zu den vier Punkten, weil die Unterfranken die 71 Kilo-Freistil-Klasse nicht besetzten. Und so ging der Kampfabend nach noch nicht mal 30 Minute Netto-Zeit zuende. Die Schonunger hatten mit Linus Gerhardt, Willi Merz (beide mussten nicht ran), Robert Konschu und Lucian Topf zahlreiche junge Nachwuchskräfte aufgestellt.

Lediglich drei Kämpfe gingen über die volle Distanz, wobei Tobias Hofmann und Andreas Hümpfer gewannen, Florian Doile verlor. So richtig spannend war das alles nicht.

Aber: Der RSV bleibt Zweiter, muss nun den Rückkampf bei sicher hoch motivierten Hofern bestreiten, hat dann wohl am 27. November beim letzten Kampf zuhause gegen Regensburg das direkt Duell um Platz drei, um am Ende zu Johannis Nürnberg 3 zu reisen.

Ringen, Bayernliga: RSV Schonungen – ASV Neumarkt: 20:14 (16:2)

Für die Schonunger punkteten:
Linus Gerhardt, Willi Merz (beide ohne Gegner), Alexandru-Vasile Mandica, Tobias Doile (je 4), Tobias Hofmann, Andreas Hümpfer (je 2); ohne Punkte: Robert Konschu, Lucian Topf, Florian Doile.

Quelle: In und um Schweinfurt (Michael Horling – siehe Link: 20:14 gegen Neumarkt: Warum die Schonunger Ringer vielleicht bald einen „Endkampf“ um Platz drei haben – Lokale Nachrichten aus Stadt und Landkreis Schweinfurt (in-und-um-schweinfurt.de))

2G – Regel bei Wettkämpfen

Werte Mitglieder und Fans,

nach langer Diskussion und knapper Abstimmung hat der bayerische Ringerverband beschlossen die Saison fortzusetzen.

Wir laden euch hiermit noch einmal ganz herzlich zu unseren letzten beiden Heimkämpfen, am 13. und 27.11.2021 ein!

Regierungsseitig sind seit dem 07.11.2021 indoor-Sportveranstaltungen ausschließlich unter Einhaltung der 2G-Regel und der FFP2-Maskenpflicht zulässig.

2G-Regel: Zutritt haben nur vollständig geimpfte Personen(ab Tag 15 der abschließenden Impfung), genesene Personen (positiver PCR-Test, der mindestens 28 Tage sowie maximal sechs Monate zurückliegt) sowie Kinder unter 12 Jahren und minderjährige Schüler/innen über 12 Jahre, die an der Schule regelmäßig getestet werden.

Es besteht eine FFP2-Maskenpflicht. Von der Maskenpflicht sind Kinder bis zum sechsten Geburtstag sowie Personen, die insbesondere durch Vorlage eines schriftlichen ärztlichen Zeugnisses im Original glaubhaft machen können, dass ihnen das Tragen einer Maske aufgrund von einer Behinderung oder aus anderen gesundheitlichen Gründen nicht möglich oder unzumutbar ist, ausgenommen. Es wird bei der neuen Maskenpflicht wie folgt differenziert:

Quelle, weitere Informationen:

https://www.landkreis-schweinfurt.de/aktuelles/presseportal/details/news/coronavirus-stets-aktuelle-informationen

Denkt bitte an Eure Nachweise und FFP2-Masken wenn Ihr vorbeikommt.

Bis dahin, bleibt gesund!

Mit sportlichem Gruß

Die Vorstandschaft

Nach dem Sieg in Nürnberg sind die Schonunger Ringer weiterhin Tabellenzweiter

NÜRNBERG / SCHONUNGEN – Nach dem klaren 18:12-Auswärtssieg beim SC 04 Nürnberg belegt der RSV Schonungen mit nunmehr 13:7 Punkten Platz zwei in der Nord-Bayernliga der Ringer.

In der fränkischen Metropole hieß es nach der Hälfte der Kämpfe bereits 11:4 für die Gäste, bei denen auch danach mit Tobias Hofmann, Rudi Schwanke und Andreas Hümpfer erfolgreiche Ringer Punkte einfuhren.

Nun steht kommenden Samstag ab 19.30 Uhr der vorletzte Saison-Heimkampf an. Zu Gast ist Schlusslicht ASV Neumarkt, bei dem die Schonunger schon im Hinkampf mit 23:9 deutlich siegten.

Ringen, Bayernliga: SC 04 Nürnberg – RSV Schonungen: 12:18 (4:11)

Für die Schonunger punkteten:
Alexandru-Vasile Mandica, Tobias Hofmann, Tobias Doile (je 4), Rudi Schwanke (3), Florian Doile (2), Andreas Hümpfer (1); ohne Punkte: Nino Puhalo, Robert Konschu

Quelle: In und um Schweinfurt (Michael Horling – siehe Link: Nach dem Sieg in Nürnberg sind die Schonunger Ringer weiterhin Tabellenzweiter – Lokale Nachrichten aus Stadt und Landkreis Schweinfurt (in-und-um-schweinfurt.de))

Wie die Schonunger Ringer starke Hofer mit 40:0 von der Matte fegten

SCHONUNGEN – Es war ein komischer Termin, und dazu passte der komische Kampf am Montagnachmittag, Allerheiligen, in der Schonunger Ringer-Halle. Zum Verfolgerduell in der Bayernliga von Tabellenführer Oberölsbach genehmigte sich der heimische RSV mal eben so einen 40:0-Sieg gegen den ASV Hof.

Halt, nein: 22:16 hieß es am Ende, nach übrigens einer 12:6-Führung der Oberfranken zur Pause vor den 150 Fans, einer guter Kulisse für einen heiligen Feiertag. Es sah anfangs gut aus für die Hausherren, dann richtig schlecht, letztlich aber stand der Sieg bereits beim Einlaufen fest.

Die Gäste hatten aus Verletzungsgründen zwei der zehn Gewichtsklassen unbesetzt gelassen. Das führt, so will es das Reglement, unweigerlich zu der 0:40-Wertung. Wobei den Hofern die Frage gestellt werden muss, weshalb sie im Vorkampf mit der vollen Kapelle antraten, neun Mann dabei hatten, locker siegten – und nicht einen Ringer abstellten für den Hauptkampf gleich danach.

Den Schonungern kann das egal sein. Alexandru-Vasile Mandica gewann wie fast immer deutlich, Tobias Doile knapp. Auf das 6:0 zum Start konterte Hof mit drei Vierer-Wertungen bis zur Pause. Flo Doile verlor gegen Fabian Rudert (der anscheinend seine Sportart verwechselte) genauso klar wie die trotzdem immer besser werdenden Talente Linus Gerhardt und Nino Puhalo. Beide sind ein Teil der Zukunft beim RSV 07 – und haben laut Coach einen echten Sprung gemacht.

6:12 hieß es (sportlich) zur Pause, ehe Tobias Hofmann die Aufholjagd einleitete – als wiederum ältester Kämpfer, der rans musste. Außer den älteren Routiniers Gamsat Klein und Rudi Schwanke, für die Hof keine Gerner stellte, gewann noch Andi Hümpfer – das beste Beispiel für einen echten Schonunger, der Jahr für Jahr immer besser wird.

„Gegen Hof ist es immer spannend. Die letzten Kämpfe endeten immer mit einem Punkt Unterschied oder mit einem Unentschieden“, weiß Schonungens Trainer Marco Greifelt. Diesmal freilich wurde es deutlich.

Die Tabelle nach neun von 14 Kämpfen: Oberölsbach kann bei 18:0 Punkten in zwei Wochen wohl die Meisterschaft feiern – ab in die Oberliga! Zweiter sind nun die Schonunger (11:7), punktgleich mit Regensburg, einen Zähler vor Hof. „Die sind alle eng dran“, weiß Greifelt, „aber eine Vizemeisterschaft wäre auch mal was!“

Zwei Mal in Nürnberg (nächsten Samstag beim SC 04, am 04.12. zum Abschluss bei Johannis 3) sowie dazwischen in Hof treten die Schonunger auswärts noch an. Am 13. November gegen Schlusslicht Neumarkt und am 27.11. gegen Regensburg stehen jeweils Samstagabend ab 19.30 Uhr noch Heimkämpfe der unterschiedlichsten Art an.

Ringen, Bayernliga: RSV Schonungen – ASV Hof: 40:0 (sportlich: 22:16)

Für die Schonunger punkteten sportlich:
Alexandru-Vasile Mandica, Rudi Schwanke, Gamsat Klein, Tobias Hofmann, Andreas Hümpfer (je 4), Tobias Doile (2); ohne Punkte: Linus Gerhardt, Florian Doile, Nino Puhalo, Marin Periteanu.

Nach noch nicht mal 20 Minuten reiner Netto-Kampfzeit verlor die Schonunger Reserve gegen Hof 2 den Kampf der Gruppenliga mit 12:36. Für die Hausherren punkteten: Abduluakhid Tileules (8) und Stefan Pfister (4); ohne Punkte: Robert Konschu, Niklas Justus, Michael Justus, Simon Müller und Lucian Topf.

Quelle: In und um Schweinfurt (Michael Horling – siehe Link: Wie die Schonunger Ringer starke Hofer mit 40:0 von der Matte fegten – MIT VIELEN FOTOS! – Lokale Nachrichten aus Stadt und Landkreis Schweinfurt (in-und-um-schweinfurt.de))

Acht Vierer-Wertungen in den zehn Kämpfen: Klarer Derbysieg der Schonunger Ringer gegen Unterdürrbach

SCHONUNGEN – Nach dem deutlichen 24:10 im großen Derby der Ringer-Bayernliga gegen den TV Unterdürrbach kann der RSV Schonungen am Montag im Nachholkampf am Allerheiligen-Nachmittag den Tabellenzweiten ASV Hof überholen.

Vor den 250 Zuschauern war zur Pause beim Stand von 8:8 noch alles offen. Alexandru-Vasile Mandica und Linus Gerhardt holten jeweils Vierer, Florian Doile und Tobias Doile verloren aber in den obersten Gewichtsklassen gegen Manuel Schlereth und Leonard Weßalowski jeweils knapp nach Punkten mit 0:1, ehe Nino Puhalo gegen Markus Bedel technisch klar unterlegen war.

Doch dann gelang Andreas Hümpfer gegen Pascal Hartun ein Schultersieg, fegten auch Rudi Schwanke, Tobias Hofmann und der wieder ringende Gamsat Gabriel Klein ihre Gegner von der Matte: 24:6! Dass am Ende Marin Periteanu noch gegen Timo Höpstein verlor, spielte keine Rolle mehr.

Die Unterdürrbacher haben nun 7:11 Punkte, die Schonunger 9:7 – und können am Montag den ASV Hof (10:6) überholen. Los geht´s an Allerheiligen um 16 Uhr oben am Berg hinter dem Naturfreundehaus. Wer am Feiertag noch nicht weiß, was er (sie) machen soll: Der Besuch eines heißen Ringerkampfs bietet sich an.

Ringen, Bayernliga Nord:
RSV Schonungen – TV Unterdürrbach: 24:10 (8:6)

Für die Schonunger punkteten: Alexandru-Vasile Mandica, Linus Gerhardt, Rudi Schwanke, Gamsat Klein, Tobias Hofmann, Andreas Hümpfer (je 4); ohne Punkte: Florian Doile, Tobias Doile, Nino Puhalo, Marin Periteanu.

Montag, 01.11.2021, 16.00 Uhr:
RSV Schonungen – ASV Hof

Vorkampf in der Gruppenliga, 14.45 Uhr:
RSV Schonungen II – ASV Hof II

Quelle: In und um Schweinfurt (Michael Horling – siehe Link: Acht Vierer-Wertungen in den zehn Kämpfen: Klarer Derbysieg der Schonunger Ringer gegen Unterdürrbach – Lokale Nachrichten aus Stadt und Landkreis Schweinfurt (in-und-um-schweinfurt.de))

Niederlage beim Tabellenführer: Vom jüngsten zum ältesten Kämpfer: Tobias Hofmann steht für den Umbruch bei den Schonunger Ringern, die nun zwei heiße Heimkämpfe haben

SCHONUNGEN – Rund zehn Jahre ist es her, als die Schonunger Ringer am Tor der 2. Bundesliga klopften. Damals ging der Stern von Tobias Hofmann auf, der nach einem inzwischen großen Umbruch im Kader noch immer dabei ist als inzwischen Routinier. Nun steht der RSV vor zwei heißen Heimkämpfen binnen weniger Stunden.

Vergangenen Samstag verloren die Schonunger nicht unerwartet bei Tabellenführer Oberölsbach ihren ersten Bayernliga-Rückrundenkampf. Beim 7:28 punkteten nur Alexandru-Vasile Mandica (4), Marin Periteanu (2) und Andreas Hümpfer (1). Tobias Hofmann blieb wie Willi Merz, Nino Puhalo, Robert Konschu, Florian Doile und Tobias Doile erfolglos. Mit 7:7 Zählern ist der RSV solides Mittelmaß.

Vor den beiden Heimkämpfen am Samstagabend gegen Unterdürrbach (Derby!) und den Tabellenzweiten aus Hof am Allerheiligenabend rund 46 Stunden später sprach SW1.News mit Hofmann.

Tobi, zunächst zu Oberölsbach, wo Ihr Euch ohnehin wenige Chancen ausrechnen konntet. Du hast gegen Denis Horvath deutlich verloren. War hier wie da gar nichts drin?
Tobias Hofmann: Denis Horvath ist ein international erfahrener Mann und mir hängt meine Erkältung von vor drei Wochen noch im Körper. Ich denke, wenn ich fit bin, wäre es möglich, mit ihm über die Zeit zu ringen, mehr aber wahrscheinlich eher nicht.

Du warst diese Saison bislang nicht immer dabei, fehltest auch mal. Weshalb das?
Tobias Hofmann: Ich stand dieses Jahr sechs mal auf der Matte. Gegen Regensburg habe ich auf Grund einer Erkältung gefehlt, die ich die letzten beiden Kämpfe noch sehr stark gemerkt habe.

Man vermisst generell ein paar der früheren Namen: Machs Gelaschanov, Gamsat Klein oder Rudi Schwanke. Was ist mit denen: Seid Ihr voll im Umbruch?
Tobias Hofmann: Der Umbruch ist denke ich deutlich zu sehen. In der Meistersaison 2009 war ich einer der jüngsten in unserer damals allgemein recht jungen Mannschaft. Letzten Samstag war ich zum erstem Mal der älteste in der Mannschaft. Der ein oder andere der Meistermanschaft hat ja bereits mit dem Ringen aufgehört oder hält sich ab und an im Training noch etwas fit, andere wollen eigentlich schon seit längerem aufhören. Machs Gelaschanov zum Beispiel hat mit Corona quasi mit dem Ringen aufgehört. Gamsat schafft es aus privaten Gründen aktuell zeitlich nicht und Rudi hat bisher genau wie ich nur einmal verletzungsbedingt gefehlt.

tell´ doch bitte mal zwei oder drei der dafür ins Team gerückten Jungs vor. Werden Marin Periteanu, Willi Merz, Nino Puhalo oder Robert Konschu die Zukunft des RSV sein?
Tobias Hofmann: Marin haben wir 2018 zufällig in der Disco getroffen und ihn überredet, dass er doch mal zum Training kommen soll. Seitdem ist er bei so gut wie jedem Training. Er hat quasi bei uns als Quereinsteiger das Ringen gelernt. Die anderen drei, genau wie Linus Gerhardt, durfte ich in der Jugend schon als Jugendtrainer auf Turnieren begleiten, jetzt kämpfen sie neben mir in der ersten Mannschaft. Sie sind alle noch sehr jung und kämpfen oft gegen gestandene Männer mit großer Erfahrung, dafür verkaufen sie sich meiner Meinung recht ordentlich. Für Willi Merz ist es bereits die dritte Saison in der ersten Mannschaft. Der Rest ist gerade frisch in den Männerbereich gekommen. Ich hoffe sehr, dass sie die Zunkunft unserer Mannschaft sind.

Kann man langfristig mal wieder an die Oberliga denken – oder werden diese Zeiten vorbei sein? Oder anders gefragt: Wäre eine Teilnahme an der Oberliga mit weiten Reisen bis ins Berchtesgadaner Land überhaupt nochmal erstrebenswert?
Tobias Hofmann: Ich denke hier immer sportlich und möchte immer so hoch wie möglich kämpfen. Aber aktuell ist die Bayernliga genau die richtige Liga für uns. Der Schritt von der Jugend in die Oberliga ist einfach riesig. Die Bayernliga ist vom Niveu her auch sehr stark, weshalb die Jungen es auch hier mit sehr starken Gegnern zu tun haben, jedoch auch immer wieder ein Sieg möglich ist. Für einen Aufstieg in die Oberliga ist es umso wichtiger, dass sich unsere 2. Mannschaft etabliert und möglichst viele Jugendliche ihren ersten Schritt in den Männerbereich dort machen können.

Nun geht´s endlich mal wieder nach langen Jahren am Samstag zunächst gegen Unterdürrbach aus Würzburg. Untereinander verstehen sich beide Vereine bestens. Lindert sowas ein bisschen die Brisanz?
Tobias Hofmann: Beide Mannschaften verstehen sich sehr gut, das stimmt. Ich bin ab und an in Kontakt mit Julian Hemmerich, einem der Unterdürrbacher Trainer. Wir kennen uns schon ewig, da wir in der Jugend regelmäßig gegeneinander gerungen haben. Aber nur weil man sich Abseits der Matte sehr gut versteht, bedeutet das nicht, dass man auf der Matte nicht unbedingt gewinnen möchte. Ich denke es wird ein sehr spannender Kampf, bei dem auch die Emotionen nicht zu kurz kommen, was man im Hinkampf bereits sehr gut sehen konnte.

Duelle gegen Hof waren bislang hingegen immer heiß. Wieso sollten Sportinteressierte unter unseren Lesern am Samstag oder Montag unbedingt mal in Schonungen vorbei schauen?
Tobias Hofmann: Die Hofer waren für uns die letzten Jahre immer ein Gegner, der uns nie so richtig gelegen hat. Sie sind mit ihrem Umbruch schon etwas weiter und haben einige junge Männer in der Mannschaft, die sich dort aber schon seid ein paar Jahren etabliert haben. Kämpfe gegen Hof waren die letzten Jahre immer recht knapp, was die Stimmung in der Halle natürlich anheizt.

Wie kommt´s zu dem ungewöhnlichen Termin an Allerheiligen?
Tobias Hofmann: Unser Kampf gegen Hof konnte leider nicht an dem geplanten Samstag statt finden, weshalb wir nach einem Ausweichtermin suchen mussten. Nach Abstimmung mit den Verantwortlichen von Hof haben wir uns dann für diesen Termin am späten Montagnachmittag entschieden.

Wer es nicht weiß: wo findet man Euch, wie kommt man am bester zu der Halle?
Tobias Hofmann: Unsere Halle ist eigentlich recht einfach zu finden. Im Ort einfach zunächst Richtung Schwimmbad/ Realschule fahren und dann den Berg immer einfach gerade nach oben. Hinter dem Naturfreundehaus befindet sich die Halle. Die Adresse ist Galgenberg 16 in Schonungen
maps.app.goo.gl/9axz6rRKzJT2oect8

Was machst Du persönlich beruflich – und wie lange wird man Dich noch auf der Matte sehen können?
Tobias Hofmann: Von Beruf bin ich Maschinenbauingenieur bei der ZF Friedrichshafen AG. Ringen möchte ich eigentlich so lange es geht und ich von schlimmeren Verletzungen verschont bleibe. Ich denke, ohne Ringen würde mir einfach auch etwas fehlen!

Wir danken für das Gespräch und wünschen alles Gute!

Ringen, Bayernliga Nord:

Samstag 30.10.2021, 19.30 Uhr:
RSV Schonungen – TV Unterdürrbach

Montag, 01.11.2021, 16.00 Uhr:
RSV Schonungen – ASV Hof

Vorkampf in der Gruppenliga:

RSV Schonungen II – ASV Hof II (ab 14.45 Uhr)

Quelle: In und um Schweinfurt (Michael Horling – siehe Link: Vom jüngsten zum ältesten Kämpfer: Tobias Hofmann steht für den Umbruch bei den Schonunger Ringern, die nun zwei heiße Heimkämpfe haben – Lokale Nachrichten aus Stadt und Landkreis Schweinfurt (in-und-um-schweinfurt.de)