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Am 11.09.2021 Unterfrankenderby in der Bayernliga gegen Unterdürrbach: Freunde abseits der Matte

Zum Auftakt in der Ringer-Bayernliga setzte es für Schonungen und Unterdürrbach Niederlagen. Warum beide Teams dennoch zufrieden sind und sich besonders auf das Derby freuen.

Fast zwei Jahre mussten die Ringer des TV Unterdürrbach und des RSV Schonungen pausieren, bevor am vergangenen Wochenende zum Auftakt der Bayernligasaison 21/22 wieder offizielle Wettkämpfe auf dem Programm standen. Entsprechend groß war die Euphorie bei den beiden unterfränkischen Vertretern, sodass auch die Niederlagen, die beide Mannschaften kassierten – Unterdürrbach verlor 18:12 beim AC Regensburg, Schonungen musste sich dem SC Oberölsbach mit 14:22 geschlagen geben – diese nur unwesentlich dämpfen konnten. Zu groß war bei beiden Vereinen die Begeisterung, endlich wieder auf der Matte stehen zu können.

“Außerdem war es gut zu sehen, dass wir die Ausfälle die wir hatten, gut kompensieren konnten”, führt der Unterdürrbacher Trainer Julian Hemmerich weitere Gründe dafür an, warum die Auftaktniederlage relativ schnell abgehakt war, “schließlich hatten wir bis zum letzten Kampf eine Chance auf den Sieg”. Gegen Schonungen soll es bei der Heimpremiere am Samstagabend ab 19 Uhr nun tatsächlich mit dem Punktgewinn klappen – die Vorfreude ist auf jeden Fall bereits riesig.

Der erste Pflichtkampf seit 15 Jahren

Ist es doch das erste Mal seit 15 Jahren, dass die beiden unterfränkischen Rivalen in einem Pflichtduell aufeinandertreffen: “Wir freuen uns riesig darauf wieder auf Schonungen zu treffen und uns zu messen”, so Hemmerich. Eine Freude, die sein Konterpart beim RSV erwidert: “Und natürlich denken und hoffen wir auch, dass der eine oder andere Fan mitreist”, erwartet Marco Greifelt eine große Kulisse beim unterfränkischen Derby.

“Die Zuschauer können sich auf jeden Fall auf einen sehr spannenden und engen Wettkampf freuen”, stellt Hemmerich vom gastgebenden TVU den Anhängern beider Teams jedenfalls ein echtes Spektakel in Aussicht.

Beide Mannschaften brauchen noch Zeit

Auch Marco Greifelt erwartet nach der Auftaktniederlage gegen den Topfavoriten aus Oberölsbach, bei der er, wie auch Julian Hemmerich beim Auftaktkampf der Unterdürrbacher, nicht alle Klassen besetzen konnte, im direkten Duell gegen den unterfränkischen Rivalen ausgeglichene Kämpfe.

Zwar rechnet auch er bei seinem Team noch mit zwei bis drei Wochen, bis die Mannschaft mit Blick auf die personelle Verfügbarkeit und individuelle Wettkampfpraxis in absoluter Bestbesetzung und -Form antreten kann, aber: “das geht ja eigentlich fast allen in der Liga so”.

Und ohnehin seien seine Ringer überraschend gut aus der langen Pause gekommen, zeigt sich Greifelt zufrieden mit der Vorbereitung beim RSV. Dementsprechend lässt er auch keinen Zweifel an seiner Vorgabe für den Gastauftritt in Unterdürrbach: “Natürlich wollen wir das Derby unbedingt gewinnen.”

Die Vereine pflegen ein freundschaftliches Verhältnis

Dass dieses bei allem sportlichen Ehrgeiz und unterfränkischer Rivalität trotzdem äußerst freundlich ablaufen wird, daran lassen beide Parteien im Vorfeld keinen Zweifel. Hemmerich: “Die Schonunger haben auch schon angerufen und gemeint, dass sie auch nach Ende des Wettkampfs gerne noch etwas bleiben.”

Und bereits im Vorfeld des offiziellen Wettkampfs werden sich ab 18 Uhr die Schülermannschaften sowie Schonungen II mit der zweiten Garde der Unterdürrbacher duellieren. “Das ist eine tolle Möglichkeit, dass alle Beteiligten Wettkampfpraxis sammeln können”, freut sich Greifelt über die freundschaftliche Absprache.

Quelle: Mainpost (Fabian Ballweg) – siehe Link:

Unterfrankenderby in der Bayernliga: Freunde abseits der Matte (mainpost.de)

 

 

Die Schonunger Ringer kassierten gegen Oberölsbach die erwartete Auftakt-Niederlage

Die erwartete Auftakt-Niederlage kassierten die Bayernliga-Ringer des RSV Schonungen gegen Top-Favorit SC Oberölsbach, der sich am Samstagabend vor 150 Zuschauern mit 22:14 durch setzte. 

Die Gastgeber hatten die unterste Gewichtsklasse unbesetzt und lagen so schnell 0:6 zurück, ehe Alexandru-Vasile Mandica und Florian Doile ausglichen. Zur Pause hieß es dennoch 6:10. Dann 6:14, ehe Rudi Schwanke die Schonunger nochmals heran brachte und Tobias Hofmann am Ende das Ergebnis noch erträglich gestaltete.

Nun geht es zu Lokalrivalen TV Unterdürrbach, der seinen Auftaktkampf in Regensburg mit 12:18 verlor.

Ringen, Bayernliga: RSV Schonungen – SC Oberölsbach: 14:22
Für die Gastgeber punkteten: Rudi Schwanke, Tobias

Hofmann, Florian Doile (je 4), Alexandru-Vasile Mandica (2); ohne Punkte: Nino Puhalo, Robert Konschu, Adrian Michel, Andreas Hümpfer und Tobias Doile.

Die nächsten Schonunger Aufgaben:

11.09.2021
TV Unterdürrbach – RSV Schonungen
18.09.2021
RSV Schonungen – SC 04 Nürnberg

Im Vorkampf der Gruppenliga unterlag die Schonunger Reserve der zweiten Oberölsbacher Mannschaft mit 16:37. Hier punkteten Abduluakhid Tileules und Marin Periteanu (je 8), während alle anderen Kämpfer verloren, darunter auch die Comebacker Stefan Pfister und Oliver Gräb.

Quelle: In und um Schweinfurt (Michael Horling) – siehe Link:

Die Schonunger Ringer kassierten gegen Oberölsbach die erwartete Auftakt-Niederlage – Lokale Nachrichten aus Stadt und Landkreis Schweinfurt (in-und-um-schweinfurt.de)

 

 

Saisonstart am 04.09.2021 gegen den SC Oberölsbach – Pressebericht von In und um Schweinfurt

Endlich wieder Ringen in Schonungen: Zum Auftakt gegen den Top-Favoriten, dann folgt das Derby in Unterdürrbach

SCHONUNGEN – Ringen? Fast hat man nach beinahe zwei Jahren vergessen, was das für eine Sportart ist. Doch auf lokaler Ebene geht´s ja den Hand- oder Basketballern nicht viel besser. Dennoch soll nun die Matte wieder Schauplatz sein für heiße Kämpfe des RSV Schonungen. Schon am Samstag, den 04.09., startet die Saison der Ringer-Bayernliga Nord mit dem Heimkampf gegen den SC Oberölsbach.

Und eine Woche später schon gibt´s zum ersten Mal nach vielen Jahren auswärts das Derby. Deshalb war auch der Unterdürrbacher Coach Julian Hemmerich zu Gast beim Mediengespräch vor der Saison in der Schonunger Paul-Karl Mai-Halle oben auf dem Berg. Beide unterfränkischen Vereine möchten in der Liga lieber nichts mit dem Abstieg zu tun haben, aber auch gerne im vorderen Mittelfeld landen. Nichts Genaueres weiß man noch nicht nach der langen Pause.

Die Unterdürrbacher starten in Regensburg, die Schonunger erwarten gleich mal den Top-Favoriten. Ansonsten tummeln sich noch Neumarkt, Hof, der SC Nürnberg und das Nachwuchsteam von Johannis Nürnberg 3 in der Bayernliga. In der Gruppenliga trifft Schonungen 2 am Samstag auf Oberölsbach 2, erstmals seit 2017 meldete der RSV eine zweite Mannschaft, die zudem Feucht und Hof 2 als Gegner hat. Zum ersten Kampfabend am Samstag dürften nach dem 3G-Prinzip alle genesenen, geimpften und negativ getesteten Ringerfreunde einen Platz bekommen in der kleinen Schonunger Halle. Eventuelle Änderungen werden an dieser Stelle noch nachgemeldet.

Die beiden unterfränkischen Teams verbindet so Einiges: Nämlich dass man Corona anscheinend gut überstanden hat. Hier wie da ist das Interesse beim Kinderringen enorm, um die 40 ganz junge Nachwuchskräfte interessieren sich aktuell für den Mattensport. Bei den Schonungern gab´s keine Abgänge seit 2019, bis auf den Jugendlichen Khacik Gasparyan, der sich in den Aschaffenburger Raum veränderte.

27 Lizenzen (für beide Mannschaften) wurden beim RSV ausgestellt, einige mehr sind es bei Unterdürrbach, das voreilig am Jahresanfang keine zweite Mannschaft meldete. Vorwiegend in der Reserve dürften Oliver Gräb, Stefan Pfister, Florian Hümpfer, Dr. Markus Schäfer oder Dimitri Andronov auflaufen. Aber auch Nino Puhalo, Willi Merz oder der erst 14 Jahre alte Linus Gerhardt als Top-Talente des Vereins.

Bei internen Laufwettbewerben während Corona verloren die laufstarken alten Schonunger zwar drei Kästen Bier gegen die jungen. Doch seit Wiedererlaubnis

des Trainingsbetriebs im Juni lief es hier wie da ordentlich (auch in Unterdürrbach), so dass beide Ringervereine dem Auftakt am ersten September-Sonntag entgegen fiebern. „Es gibt nichts Geileres als Ringen“, sagt mit Tobias Hofmann einer der inzwischen Ü30-Akteure der Schonunger, der vor elf Jahren als Nachwuchsmann beteiligt war am Fast-Aufstieg in die 2. Bundesliga. „Ich habe richtig Bock auf Samstag“, sagt der 32-Jährige vor dem Auftakt.

„Gute Kämpfe zeigen“ will Marco Greifelt, neben Thomas Rösner der Mr. Ringen in Schonungen. Auch ohne Oberliga (wo Burgebrach nun fast ohne Derbys dasteht) ist die Lage beim RSV zukunftsreich. Talente wachsen nach, die sieben Heimduelle könnten Spaß bereiten. In einer starken und ausgeglichenen Bayernliga sollten beide Teams aus Unterfranken ihre Ziele erreichen. Und den tollen Mattensport in den Regionen voran bringen.

Quelle: In und um Schweinfurt (Michael Horling) – siehe Link:

Endlich wieder Ringen in Schonungen: Zum Auftakt gegen den Top-Favoriten, dann folgt das Derby in Unterdürrbach – Lokale Nachrichten aus Stadt und Landkreis Schweinfurt (in-und-um-schweinfurt.de)

Am 04.09.2021 Saisonstart gegen den SC Oberölsbach – Pressebericht der Mainpost

Die Schonunger Ringer haben den Rost abgeschüttelt

Nach 21-monatiger Wettkampfpause startet der RSV Schonungen am Samstag mit einem Heimkampftag in die neue Bayernliga-Saison.

Das lange Warten hat am Samstag endlich ein Ende. Nach 21 Monaten kehren die Ringer des RSV Schonungen zurück auf die Matte. Nachdem die vergangene Runde noch aufgrund des Pandemiegeschehens ausfallen musste, geht es jetzt tatsächlich im Spielbetrieb weiter. Zum Bayernliga-Auftakt trifft der RSV am Samstagabend (19.30 Uhr) in der heimischen Paul-Karl-Mai-Halle auf den Titelfavoriten SC Oberölsbach.

Als die Schonunger im Juni nach siebenmonatiger Pause zumindest wieder ins Mannschaftstraining einsteigen durften, war in den ersten Einheiten “schon noch etwas der Rost dran”, gibt RSV-Trainer Marco Greifelt zu.

Drei Kästen Bier als Laufprämie

Das Pensum in den Einheiten wurde behutsam gesteigert, in der Zwangspause hielten sich die Sportler mit einem von bayerischen Ringer-Vereinen gemeinsam gestalteten und organisierten Online-Krafttraining fit sowie mit einem internen Laufwettbewerb “Alt gegen Jung”. “Jung” holte sich mit 200 Kilometern Vorsprung den Sieg und die darauf verwetteten drei Kästen Bier, verrät Greifelt, der zur unterlegenen Gruppe gehörte.

Eine Anekdote aus einer gefühlt ganz anderen Zeit. Die Ringer dürfen mittlerweile ihrem eigentlichen Sport auf der Matte nachgehen. Mit der Vorbereitung, die ohne nennenswerter Einschränkungen im Training stattfinden konnte, zeigt sich Greifelt “top zufrieden”. “Wir konnten eigentlich schnell wieder ziemlich normales Training machen”, berichtet auch RSV-Ringer Tobias Hofmann.

Mittlerweile müssen die Athleten für die Einheiten und auch für den anstehenden Kampftag die 3G-Regelung beachten. Aber im Kader seien ohnehin die meisten Sportler geimpft.

“Es gibt für mich nichts Geileres als Ringen.”

Tobias Hofmann, Ringer beim RSV Schonungen

“Ich habe richtig Bock”, sagt Hofmann, einer der stärksten Kämpfer des RSV, vor dem Start: “Die fast zwei Jahre, in denen wir nicht ringen durften, haben das eher noch einmal verstärkt. Ich bin einfach kein Läufer. Das ist für mich immer eine Quälerei. Es gibt für mich nichts Geileres als Ringen.”

Von Auflösungserscheinungen kann beim RSV trotz der langen Abstinenz auf der Matte absolut keine Rede sein. Erstmals seit 2017 wird nämlich auch wieder eine zweite Mannschaft in der Gruppenliga gestellt, in der vor allem den jungen Ringern eine Möglichkeit geboten werden soll, Erfahrungen zu sammeln. Ihren ersten Kampftag hat die Zweite am Samstag (vor der Ersten) und ab 18.15 Uhr die  zweite Mannschaft des SC Oberölsbach zu Gast.

Aufgrund der fehlenden Wettkämpfe wird es jedoch spannend, zu beobachten, auf welchem Niveau die einzelnen Kämpfer sich nach der langen Pause befinden. “Nicht absteigen”, ist für die Schonunger Mannschaft laut Trainer Thomas Rösner erstmal das übergeordnete Saisonziel. “Wir wollen gute Kämpfe zeigen”, ergänzt Greifelt.

Am liebsten würde der RSV auch im oberen Tabellendrittel mitmischen. Und – wenn möglich – auch zwei Derby-Siege einfahren. Nach über 15 Jahren treffen die Schonunger in der Liga erstmals wieder auf den Nachbarn TV Unterdürrbach. Zum ersten Aufeinandertreffen kommt es bereits am zweiten Kampftag am 11. September in Unterdürrbach. Dort, genauso wie beim Heimkampf gegen Oberölsbach, gilt für die Zuschauer Maskenpflicht sowie die 3G-Regelung.

Quelle: Mainpost (Steffen Krapf) siehe Link:

Die Schonunger Ringer haben den Rost abgeschüttelt (mainpost.de)

Wettkampfsaison 2020 für alle bayerischen Verbandsligen komplett abgesagt-Nachholung 2021

Der Bayerische Ringer-Verband hat die für Samstag, 24. Oktober, startende Ligasaison komplett abgesagt. Die Rückmeldungen der jüngsten Umfrage brachte dieses Resultat hervor. Einige Vereine wollten ringen, viele zwangen die Maßnahmen in die Knie. „Die Anzahl der verbliebenen Teams lässt uns hier leider keine andere Wahl als diesen drastischen Schritt zu gehen“, bedauert Ligenreferent Jens Heinz (Regensburg) das Aus. „Wir alle haben im August gehofft, dass die pandemische Entwicklung des Covid19-Virus sich wie zum damaligen Zeitpunkt weiterhin rückläufig bewegen würde und zumindest mit den gemeldeten 26 Mannschaften eine reduzierte Liga durchgeführt werden kann. Die Zahlen der Infektionen steigen rasant an und die von den Vereinen erarbeiteten Hygieneschutzmaßnahmen sind leider Makulatur“, macht der Ligenchef deutlich.

Jens Heinz dankt allen Vereinen und Verantwortlichen, die bis zum Schluss an eine Durchführung der Liga geglaubt haben. Schon im Vorfeld der Saison war ein hoher personeller und zeitlicher Aufwand notwendig, um die erforderlichen Auflagen ihrer regionalen Gesundheit- und Sportämter zu erfüllen.

Der Bayerische Ringer-Verband wird die derzeitige Entwicklung weiterhin – auch sehr tagesaktuell – verfolgen. „Wir würden es aber sehr begrüßen, wenn sich zu gegebener Zeit Vereine zu Freundschaftskämpfen unter Einhaltung der Hygieneschutzvorschriften und mit Genehmigung ihrer jeweiligen Gesundheitsämter zum sportlichen Duell zusammenschließen“, appelliert Heinz an alle Ringerinnen und Ringer, doch weiterhin zu trainieren, auch wenn es in diesem Jahr keine offiziellen Wettkämpfe geben wird. „Ein Ringer lässt sich nicht unterkriegen. Wir sind zwar mit einem Knie auf dem Boden, dennoch geben wir nicht auf!“

Quelle: www.brv-ringen.de, 16. Oktober 2020

Schonunger Ringer verlieren auch in Hof und beenden die Oberliga-Saison als Vorletzter und Absteiger

HOF / SCHONUNGEN – Die letzten drei Kämpfe der Oberliga verloren die Ringer des RSV Schonungen allesamt. Nach dem 14:20 in Hof am Samstag fielen sie noch hinter den Oberfranken auf den vorletzten sechsten Platz ab und steigen wie erwartet aufgrund der Umstrukturierungen der Klassen in die Bayernliga ab.

Vorher verloren die Unterfranken in Oberölsbach mit 10:22 und gegen Vizemeister Burgebrach im letzten Heimkampf mit 11:19. In Hof hieß es zur Pause nur 11:8, obwohl die Schonunger die Klasse Freistil bis 61 Kilo unbesetzt ließen. Danach holte aber nur noch Tobias Hofmann mit einem Schultersieg vier Punkte.

Ringen, Oberliga: ASV Hof – RSV Schonungen: 20:14 (11:8)
Es punkteten für Schonungen: Alexandru-Vasile Mandica, Machs Gelaschanov, Tobias Hofmann (je 4), Marco Greifelt (2); ohne Punkte: Rudi Schwanke, Dimitri Andronov, Adrian Michel, Markus Schäfer, Tobias Doile.

Der Nachwuchs verlor zuvor in Hof mit 22:30 und beendete die Bezirksliga Mittel-/ Oberfranken auf Platz fünf von acht Teams. Hier punkteten Abduluakhid Tileules (5), Emilian Pohl (4), Khalid Gupenko (4), Willi Merz (4), Nino Puhalo (2), Lucian Topf (3).

Quelle: In und um SW/ Michael Horling

RSV sagt Servus mit viel Spaß

RSV Schonungen – TSV Burgebrach 11:19

Im vorerst letzten Oberliga-Heimkampf zeigte sich der RSV Schonungen noch einmal von seiner besten Seite. Die 300 Zuschauer in der restlos ausverkauften Paul-Karl-Mai-Halle kamen im Derby zwischen dem RSV und dem TSV Burgebrach voll auf ihre Kosten. Eine Zuschauerin konnte sich zudem über den Hauptgewinn in der alljährlichen Tombolo zum letzten Heimkampf über den Hauptgewinn – eine Reise nach Südtirol – freuen. „Heute war echt nochmal die Hölle los“, freute sich RSV-Trainer Thomas Rösner.

Zu sehen bekamen die Zuschauer, die für eine hitzige aber immer faire Derby-Stimmung sorgten, packende Kämpfe. Erwartungsgemäß konnte der Gast aus Oberfranken als Sieger von der Matte gehen. „Von der Papierform war es natürlich relativ aussichtslos“, meinte Rösner hinterher: „Trotzdem haben wir einigermaßen mitgerungen.“ Mit 11:19 zogen die Unter- gegen die Oberfranken letztlich den Kürzeren. Immerhin vier der zehn Kämpfe konnte Schonungen für sich entscheiden. „Mister Zuverlässig“ Alexandru-Vasile Mandica machte seine Pleite aus der Vorwoche wieder gut und bezwang die Burgebracher Nachwuchshoffnung Johann Engelhardt deutlich. Eindeutig war auch der Erfolg von Tobias Hofmann, der Dominik Winkler mit 9:2 bezwang. Schonungens Oldie Dimitri Andronov bot ebenfalls einen starken Kampf und gewann knapp gegen Josef Giehl. Leichtes Spiel hatte Teamkollege Gabriel Gamsat Klein, dessen Sieg aufgrund von 100 Gramm Übergewicht seines ungarischen Kontrahenten Istvan Vancza, schon vorab feststand. Zu allem Überfluss musste Vancza den Kampf dann auch noch – in Führung liegend, wenngleich das nichts an Endwertung geändert hätte – frühzeitig verletzt aufgeben. Bemerkenswert war der Auftritt von Publikumsliebling Rudolf Schwanke, der schwer angeschlagen und unter Schmerzmitteln über die volle Distanz auf der Matte stand und selbige als gefeierter Verlierer verließ.

Die Statistik zum Kampf, -57 kg griechisch-römisch (GR): Alexandru-Vasile Mandica – Johann Engelhardt 4:0 (technische Überlegenheit, TÜ). -61 kg Freistil (FS): Khachik Gasparyan – Christopher Rippl 0:4 (TÜ). -66 kg (GR): Gabriel Gamsat Klein – Istvan Vancza 4:0 (Übergewicht beim Gegner, ÜG). -71 kg (FS): Machs Gelaschnov – Yunier Castillo-Silveira 0:3 (Punktsieg, PS). -75 kg (GR): Rudolf Schwanke – Felix Pflauger 0:2 (PS). -75 kg (FS): Dimitri Andronov – Josef Giehl 1:0 (PS). -80 kg (GR): Tobias Hofmann – Dominik Winkler 2:0 (PS). -86 kg (FS): Andreas Hümpfer – Michael Giehl 0:2 (PS). -98 kg (GR): Florian Doile – Patrik Szabo 0:4 (TÜ). -130 kg (FS): Tobias Doile – Jens Brosowski 0:4 (Disqualifikation, DQ).

Quelle: Mainpost (Steffen Krapf)

Der RSV Schonungen steigt ab


SC Oberölsbach – RSV Schonungen 22:10

280 Kilometer legten die Schonunger Ringer auf der Autobahn zurück. Herausgesprungen ist beim Auswärtskampf gegen den SC Oberölsbach dabei aber nichts Zählbares. Mit 10:22 zog der RSV Schonungen deutlich den Kürzeren. Somit ist auch die letzte – wenngleich allenfalls theoretische – Chance auf den Klassenerhalt in der Oberliga, die ab dem nächsten Jahr eingleisig wird, dahin. „Unser realistisches Ziel vor der Saison war der fünfte Platz“, betont RSV-Trainer Thomas Rösner. Demnach liegen die Schonunger, die trotzdem auf einige ärgerliche Saisonniederlagen zurückblicken müssen, als derzeit Fünfter – bei noch zwei ausstehenden Kampftagen – voll im Soll.

Gegen die stark besetzten Oberölsbacher war für Rösners Mannschaft erwartungsgemäß nichts zu holen. Bereits am Nachmittag zog die Schülermannschaft des RSV Schonungen gegen die des SC Oberölsbach klar mit 21:37 den Kürzeren. In den Hauptkämpfen am Abend konnte Schonungen nur vier der insgesamt zehn Kämpfe gewinnen, wobei Schonungen einen davon nicht besetzen konnte und kampflos abgab.

Für die Achtungserfolge in der Oberpfalz sorgte unter anderem der Schonunger Gabriel Gamsat Klein im griechisch-römisch bis 66 Kilogramm. Nach zwei Minuten verließ Klein nach einer tadellosen Leistung gegen Christian Gregor durch ein 16:0 die Matte als Sieger nach technischer Überlegenheit. Spannender machte es sein Vereinskollege Machs Gelaschnov im Freistil bis 71 Kilogramm, der über die volle Distanz über sechs Minuten gehen musste und knapp mit 3:1-Punkten als Gewinner des Kampfes gegen seinen Kontrahenten Robin Himmler hervorging. Für ganz klare Verhältnisse sorgte Rudolf Schwanke im griechisch-römisch bis 75 Kilogram. Der RSV-Ringer schulterte den Oberölsbacher Daniel Sitter nach 1:16 Minute. Für den vierten Gästesieg sorgte Andreas Hämpfer, der gegen Thomas Kleesattel über die komplette Distanz gehen musste und letztlich mit 11:9 die Oberhand behielt.

In den verbleibenden zwei Kämpfen der erst einmal letzten Oberliga-Saison der Schonunger, genügt dem RSV ein Sieg, um zumindest mit Platz fünf für ein versöhnliches Ende der Saison zu sorgen. Die Entscheidung fällt voraussichtlich am letzten Kampftag beim Auswärtskampf gegen den ASV Hof. (skr)

Die Statistik zum Kampf

-57 kg griechisch-römisch (GR): Magomed-Baschir Kartojev – Alexandru-Vasile Mandica 2:0 (Punktsieg, PS). -61 kg Freistil (FS): Magomed Kartojev – Khachik Gasparyan 4:0 (technisch überlegener Punktsieg, TÜ). -66 kg (GR): Christian Gregor – Gabriel Gamsat Klein 0:4 (TÜ). -71 kg (FS): Robin Himmler – Machs Gelaschnov 0:1 (PS). -75 kg (GR): Daniel Sittel – Rudolf Schwanke 0:4 (Schultersieg, SS). -75 kg (FS): Majid Dadashi – Dimitri Andronov 4:0 (TÜ). -80 kg (GR): Petr Novak – Schonungen unbesetzt 4:0. -86 kg (FS): Thomas Kleesattel – Andreas Hümpfer 0:1 (PS). -98 kg (GR): Etienne Wyrich – Tobias Hofmann 4:0 (SS). -130 kg (FS): Patrik Fanderl – Tobias Doile 4:0 (TÜ)

Quelle: Mainpost (Steffen Krapf)

Klare Niederlage gegen Kelheim: Das war´s mit Platz drei für die Schonunger Ringer

SCHONUNGEN – Die Zukunft der Schonunger Ringer heißt 2020 Bayernliga. Mit dem klaren 11:20 zuhause gegen Kelheim vergab der RSV nach der noch deutlicheren Niederlage zuvor bei Johannis Nürnberg 2 die wohl letzte Chance auf einen der der drei ersten Plätze in der Oberliga, die aufgrund einer anstehenden Reform zum Klassenerhalt reichen.

Offiziell 200 Zuschauer sahen Samstagabend immerhin zum Start Willi Merz mit 4:0 siegen – die Gäste hatten für die unterste Gewichtsklasse keinen Kämpfer dabei. Doch danach verloren Tobias Doile und Alexandru-Vasile Mandica (sogar auf Schultern) jeweils mit 0:4, Florian Doile mit 0:2 und Gamsat-Gabriel Klein mit 0:3. Zur Pause hieß es bereits 4:13 aus Schonunger Sicht.

Nach Andreas Hümpfers knappem 0:1 war klar: Bei zehn Punkten Rückstand musste in den folgenden vier Kämpfen nun alles passen. Machs Gelaschanov gewann auf Schultern (8:14), Tobias Hofmann nicht ganz so deutlich (11:14). Doch schon nach Rudi Schwankes 0:2-Niederlage war alles vorbei, Dimitri Andronov verlor dann auch noch deutlich.

Nun geht´s kommenden Samstag nach Oberölsbach zum vier Punkte besseren Dritten, ehe eine Woche später Aufstiegsanwärter Burgebrach zum Derby nach Schonungen kommt. Zwei Wochen später endet die Saison für den RSV auswärts beim Vorletzten in Hof. Realistisch ist noch ein Sieg, nach dem würde es nächste Saison in der Bayernliga um Punkte gehen, was freilich auch keine schlechte Perspektive ist.

Ringen, Oberliga: RSV Schonungen – ATSV Kelheim: 11:20 (4:13)
Es punkteten für Schonungen: Willi Merz, Machs Gelaschaonov (je 4), Tobias Hofmann (3).

Die Woche zuvor:
Johannis Nürnberg 2 – RSV Schonungen: 29:4
Punkte: Gamsat-Gabriel Klein (3), Tobias Hofmann (1)

Den Vorkampf diesen Samstag gewannen die Schonunger Schüler gegen die WKG Neumarkt/ Feucht mit 43:18. Hier punkteten: Abduluakhid Tileules (8), Linus Gerhardt (8), Niclas Topf (4), Nino Puhalo (4), Emilian Pohl (4), Khalid Gupenko (4), Lucian Topf (4), Darren Thiergärtner (4), Niklas Justus (3).

Quelle: In und um SW/ Michael Horling