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Schonunger Ringer verlieren erwartungsgemäß deutlich in Lichtenfels

LICHTENFELS / SCHONUNGEN – Erwartungsgemäß hatten die Schonunger Ringer beim Ex-Bundesligisten AC Lichtenfels keine Chance. Vor 242 Zuschauern siegten die Oberfranken mit 25:6.

Kurios: Beide Teams stellten für die unterste gewichtsklasse keinen Kämpfer. Weil mit Alexandru-Vasile Mandica und Gamsat Gabriel Klein die beiden folgenden Leichtgewichte jeweils mit 3:0 gewannen, die „Schwergewichte“ Florian Doile und Adrian Michel ihren Kontrahenten aber technisch deutlich unterlegen waren, hieß es zur Pause nur 8:6 für den Favoriten.

Dann aber gingen vier der folgenden fünf Aufeinandertreffen klar an Lichtenfels. Andrei Vasile Dudau verlor gegen Rumen Savchev sogar auf Schultern. Einzig Tobias Hofmann hielt seine Niederlage gegen Achim Thumshirn mit 0:1 einigermaßen im Rahmen.

Ringen, Oberliga Nord: AC Lichtenfels – RSV Schonungen: 25:6 (8:6)
Für die Schonunger punkteten: Alexandru-Vasile Mandica, Gamsat Gabriel Klein (je 3); ohne Punkte: Andrei Vasile Dudau, Max Wendel, Andreas Hümpfer, Tobias Hofmann, Adrian Michel, Felix Full, Florian Doile.

Ringen, Oberliga Nord: AC Lichtenfels – RSV Schonungen: 25:6 (8:6)
Für die Schonunger punkteten: Alexandru-Vasile Mandica, Gamsat Gabriel Klein (je 3); ohne Punkte: Andrei Vasile Dudau, Max Wendel, Andreas Hümpfer, Tobias Hofmann, Adrian Michel, Felix Full, Florian Doile.

Weiter geht´s nun mit zwei Heimkämpfen. Gegen den SV Johannis Nürnerg II dürften die Schonunger kommenden Samstag chancenlos sein, aber auch sieben Tage danach hängen gegen den starken Aufsteiger SC Oberölsbach, der am Samstag mit 23:4 im Neulingsduell gegen Regensburg siegte, die Punkte hoch.

Die nächsten Kämpfe:
20.10.: RSV Schonungen – SV Johannis Nürnberg II
27.10.: RSV Schonungen – SC Oberölsbach
03.11.: AC Regensburg – RSV Schonungen
10.11.: RSV Schonungen – ASV Hof
17.11.: RSV Schonungen – TSV Burgebrach
24.11.: ATSV Kelheim – RSV Schonungen
01.12.: RSV Schonungen – AC Lichtenfels
08.12.: Johannis Nürnberg II – RSV Schonungen (17.30 Uhr)

Quelle: In und um SW/ Michael Horling

 

Warum die Schonunger Runger gegen Kelheim nur zu einem 16:16 kamen

SCHONUNGEN – Auf Tobias Hofmann kam´s an. 13:16 hieß es vor dem zehnten und letzten Kampf der Ringer-Oberliga Nord am Samstagabend. Aus Sicht der Schonunger Gastgeber, die gegen Aufsteiger und Tabellennachbar ATSV Kelheim an sich den dritten Saisonsieg einfahren wollten. Wer sich auskennt weiß: Der Erfolg wäre noch möglich gewesen.

Doch so sehr sich Hofmann auch mühte gegen Felix Henneberger: Mehr als „nur“ einen 10:0-Sieg brachte er nicht zustande. Das ergab drei Wertungspunkte – und am Ende ein sicherlich gerechtes Remis. Wobei die Hausherren aus einem 6:10-Paausenrückstand (bis dahin punkteten lediglich Schwergewicht Tobias Doile und Andrei Vasile Dudau) vor den rund 200 Zuschauern schnell ein 13:10 machten. Weil Felix Full auf Schultern siegte und auch Rudi Schwanke Ernte einfuhr. Doch dann verkaufte sich Andi Hümpfer zwar wacker, war Max Wendel chancenlos – und so musste Tobias Hofmann wenigstens das Unentschieden retten.

„Mit dem einen Punkt müssen und können wir leben“, sagte Trainer Thomas Rösner, dessen Team bis auf den fehlenden Machs Gelaschanov komplett war und bei dem nach Grippe Gamsat Gabriel Klein wieder auf die Matte konnte – und sich gegen den Ungarn Csongor Knipli gut verkaufte. Nun stehen zum Ende der Vorrunde die schweren Aufgaben erst beim souveränen Tabellenführer in Lichtenfels an, ehe der Zweite Johannis Nürnberg nach Schonungen kommt.

„Wir sind im Soll, aber es wird heuer eine kniffelige Kiste“, weiß Rösner trotz der ordentlichen 5:5 Punkte. Als Sechster hat der RSV drei Zähler Vorsprung auf hof und schon fünf auf den Letzten aus Regensburg, der bislang alle Kämpfe verlor. Doch es steigt nicht sicher nur das Schlusslicht ab. Wenn aus der ersten Bundesliga ein bayerischer Vertreter runter geht, dann erwischt es auch den Vorletzten. Momentan steht Westendorf im Oberhaus mit 0:10 Punkten ganz hinten.

Ringen, Oberliga Nord: RSV Schonungen – ATSV Kelheim: 16:16 (6:10)
Für die Schonunger punkteten: Andrei Vasile Dudau, Felix Full (beide 4), Tobias Hofmann, Rudi Schwanke (je 3), Tobias Doile (2); ohne Punkte: Max Wendel, Alexandru-Vasile Mandica, Andreas Hümpfer, Florian Doile, Gamsat Klein.

Die nächsten Kämpfe:
13.10.: AC Lichtenfels – RSV Schonungen
20.10.: RSV Schonungen – SV Johannis Nürnberg II
27.10.: RSV Schonungen – SC Oberölsbach
03.11.: AC Regensburg – RSV Schonungen
10.11.: RSV Schonungen – ASV Hof
17.11.: RSV Schonungen – TSV Burgebrach
24.11.: ATSV Kelheim – RSV Schonungen
01.12.: RSV Schonungen – AC Lichtenfels
08.12.: Johannis Nürnberg II – RSV Schonungen (17.30 Uhr)

Quelle: In und um SW/ Michael Horling

Auch ohne zwei Leistungsträger gewannen die Schonunger Ringer fünf von neun Kämpfen in Burgebrach

BURGEBRACH / SCHONUNGEN – 15:9 hört sich deutlich an. War es aber nicht. Das große Derby der Ringer-Oberliga ging vor den offiziell nur 202 Zuschauern am Samstagabend zwar an den TSV Burgebrach. Doch fünf der neun ausgetragenen Kämpfe gewannen die Schonunger. Und die mussten auf gleich zwei Leistungsträger verzichten.

Mit Gamsat-Gabriel Klein und Machs Gelaschanov sagten zwei Topleute kurzfristig ab. Nur deshalb hatte Yunier Castillo Silveira in der 66 Kilo-Klasse Freistil keinen Gegner und gewann mit 4:0. „Beide standen sich noch nie gegenüber. Und Gamsat ist in wichtigen Kämpfen ja immer besonders gut“, vermisste RSV-Trainer Marco Greifelt seinen einen Punkte-Garanten. So erklärt sich eine Niederlage.

Gelaschanov ersetzte Max Wendel, der im vorletzten Kampf beim Stand von 14:8 für die Hausherren mit der Mission Schultersieg auf die Matte ging, so gegen Michael Uzelino sehr offensiv antrat – und daher, weil er sehr offen war, ein paar Wertungen zu viel abgeben musste. 7:7 endete dieses Duell, der Burgeberacher holte aufgrund der letzten Werung den Gesamtpunkt.

Überhaupt war es ein Abend der kleinen Wertungen. Was nicht für Alexandru-Vasile Mandica galt, der Lucas Nein zu Beginn über die Matte schleuderte. Flo Doile gab nur einen Dreier ab, Andrei Vasile Dudau gewann mal wieder das rumänische Duell Schüler gegen Lehrer gegen Dragos Cimpanu – mit einem 1:0. Adrian Michel verlor dann deutlich nach einer 2:0-Führung gegen Michael Giehl, anschließend bedeutete der unbesetzte Kampf eine 10:5-Pausenführung für Burgebrach.

Und weil Felix Full gegen Patrik Szabo keine Chance hatte, stand es vier Kmäpfe vor dem Ende 14:5 für die Gastgeber. Rudi Schwanke (gegen Ex-Zweitliga-Mann Felix Pflauger) und Andreas Hümpfer, der nach Rückstand in letzter Sekunde und mit dem letzten Griff endlich mal mit einem Sieg (gegen Alexander Giehl) belohnt wurde, machten den Abend nochmals spannend. Ehe Max Wendel eben nicht belohnt wurde für seinen Mut. Wer den Ärger der Burgebracher bei der finalen und an sich unbedutenden Niederlage des zuvor ungeschlagenen Dominik Winkler gegen Tobias Hofmann mitbekam, der weiß: Die Oberfranken waren nicht komplett zufrieden mit diesem Kampf, auch wenn sie in der Tabelle an Schonungen vorerst vorbei zogen.

„Wenn wir komplett sind, wir das hier noch eine ganze Ecke enger. Trotzdem war´s ein super Kampf von uns“, lobte Marco Greifelt im Wissen, dass man beim Wiedersehen in der Rückrunde vielleicht eine echte Chance hat. Am 17. November kommen die Burgebracher nach Schonungen.

4:4 Punkte haben die Schonunger nach vier Kämpfen, von denen drei auswärts stattfanden. Das ist gut. Nun steht kommenden Samstag, 06.10., 19.30 Uhr, der wichtige Heimkampf gegen den Tabellennachbarn ATSV Kelheim an. Vorsicht: Der Aufsteiger schlug Hof diesen Samstag mit 20:11. Hof (2:6 Punkte) und Regensburg (0:8) stecken shcon tief im Keller. Der RSV kann also kommendes Wochenende einen gewaltigen Schritt in Richtung Klassenerhalt machen.

Den Vorkampf der Schüler gewann Burgebrach deutlich mit 41:17. Hier punkteten für die Gäste Ilja Sporner und Lucian Topf (je 8) sowie Robert Konschu.

Ringen, Oberliga Nord: TSV Burgebrach – RSV Schonungen: 15:9 (10:5)
Für die Schonunger punkteten: Alexandru-Vasile Mandica (4), Rudi Schwanke (2), Andrei Vasile Dudau, Tobias Hofmann, Andreas Hümpfer (je 1); ohne Punkte: Felix Full, Max Wendel, Florian Doile, Adrian Michel.

Die nächsten Kämpfe:
06.10.: RSV Schonungen – ATSV Kelheim
13.10.: AC Lichtenfels – RSV Schonungen
20.10.: RSV Schonungen – SV Johannis Nürnberg II
27.10.: RSV Schonungen – SC Oberölsbach
03.11.: AC Regensburg – RSV Schonungen
10.11.: RSV Schonungen – ASV Hof
17.11.: RSV Schonungen – TSV Burgebrach
24.11.: ATSV Kelheim – RSV Schonungen
01.12.: RSV Schonungen – AC Lichtenfels
08.12.: Johannis Nürnberg II – RSV Schonungen (17.30 Uhr)

Quelle: In und um SW/ Michael Horling

Klarer Sieg in Hof: Das war beste Werbung der Schonunger Ringer für das Derby gegen Burgebrach

HOF / SCHONUNGEN – Mit einem so nicht unbedingt erwarteten 17:10- Sieg kehrten die Schonunger Ringer vom dritten Kampf aus Hof zurück. Mit guten 4:2-Punkten können sie nun ganz beruhigt kommenden Samstag zum Derby reisen, wo die Burgebracher als haushoher Favorit als Gastgeber warten.

In Hof gewannen die drei „Leichtgewichte Alexandru-Vasile Mandica, Andrei Vasile Dudau und Gamsat-Gabriel Klein ihre Kämpfe locker, was trotz der Niederlagen von Felix Full und Comebacker Florian Hümpfer zu einer 11:6-Führung der Schonunger zur Pause führte.

Tobias Hofmann erhöhte nach der Pause auf 13:6, Rudi Schwanke, der gegen Regensburg noch fehlte, gar auf 17:6. Nun war drei Kämpfe vor dem Ende schon klar, dass alles schief laufen müsste, würde Hof noch gewinnen wollen. Als Marcel Kastner aber gegen Andreas Hümpfer vor den 500 Zuschauern nur einen 2:0-Punktsieg kam, stand der Gesamtsieg der Gäste breits fest. Machs Gelaschanov verlor gegen Max Osterhoff ebenso nur 0:2.

Max Wendels Kampf gegen Anthony Sanders fand gar nicht mehr statt. Das aber unter kuriosen Umständen. Sanders ist in der Junioren-Nationalmannschaft und war/ ist auf WM. „Wenn ein National-Ringer wegen einer WM verhindert ist, hat sein Verein die Möglichkeit einen Nachholkampf zu beantragen. Das haben die Hofer gemacht und genehmigt bekommen“, erzählt Marco Greifelt. „Da der Kampf aber mit mehr als fünf Punkten Differenz ausgegangen ist, wird Hof auf die Nachholung verzichten, da sonst für einen einzigen Kampf unter der Woche eine Halle, Schiedsrichter und so weiter organisiert werden müsste. Wenn der Kampf mit vier Punkten oder weniger Differenz ausgegangen wäre, dann hätten wir mit einem Ringer nochmal da hoch fahren müssen…“, berichtet der eine Schonunger Coach.

Da Hof voraussichtlich verzichten wird, wird das Ergebnis nochmal von 17:10 auf 21:10 geändert werden.

Nun geht´s zu Burgebrachern, die mit 3:3 Punkten starteten, die aber bei Johannis Nürnberg am Samstag einen Zähler entführten. Die Tabelle der Oberliga Nord führen momentan Lichtenfels, Oberölsbach und Schonungen an.

Ringen, Oberliga Nord: ASV Hof – RSV Schonungen: 10:17 (6:11)
Für die Schonunger punkteten: Alexandru-Vasile Mandica, Andrei Vasile Dudau, Rudi Schwanke (je 4), Gamsat-Gabriel Klein (3), Tobias Hofmann (2); ohne Punkte: Felix Full, Machs Gelaschanov, Florian Hümpfer, Max Wendel, Andreas Hümpfer.

Die nächsten Kämpfe:
29.09.: TSV Burgebrach – RSV Schonungen
06.10.: RSV Schonungen – ATSV Kelheim
13.10.: AC Lichtenfels – RSV Schonungen
20.10.: RSV Schonungen – SV Johannis Nürnberg II
27.10.: RSV Schonungen – SC Oberölsbach
03.11.: AC Regensburg – RSV Schonungen
10.11.: RSV Schonungen – ASV Hof
17.11.: RSV Schonungen – TSV Burgebrach
24.11.: ATSV Kelheim – RSV Schonungen
01.12.: RSV Schonungen – AC Lichtenfels
08.12.: Johannis Nürnberg II – RSV Schonungen (17.30 Uhr)

Quelle: In und um SW/ Michael Horling

 

 

 

Pflichtsieg für die Schonunger Ringer gegen Regensburg dank eines bärenstarken Machs Gelaschanov

SCHONUNGEN – Und rucksdizuck lag Iheb Hamdi Ben Ghozlem auf dem Buckel. Nach nur 12 Sekunden. Der Regensburger Ringer mit dem so gefährlich klingenden Namen ließ sich allerdings freiwillig vom Schonunger Tobias Hofmann auf die Schultern befördern. Im letzten, im zehnten, im entscheidenden Kampf des Samstagabends, was zum 17:12-Gesamtsieg der Hausherren führte, zu deren ersten Erfolg in der neuen Saison der Oberliga Nord.

Ben Ghozlem hatte Übergewicht, festgestellt vorher beim Wiegen. Weshalb für beide Mannschaften, nicht freilich für die rund 200 Zuschauer vorher schon klar war, dass nach Machs Gelaschanovs 3:0-Punksieg zuvor gegen den ebenfalls gefährlich ausschauenen US-Boy Timothy Broadenax die Hausherren gewonnen hatten. „Den kannte ich nicht, ich wusste nicht, wie stark er ist“, rätselte Trainer Thomas Rösner zuvor. Beim Stand von 12:10 für die Gäste musste Gelaschanov das vorletzte Duell des Abends gewinnen. Er tat es mit einem 14:3 höchst deutlich.

„Wir waren heute Favorit und haben die Schlüsselkämpfe gewonnen. Machs hat einen Spitzenkampf abgeliefert“, lobte Rösner, natürlich im Wissen, dass der Klassenerhalt der Schonunger auch nur dann möglich ist, wenn man gegen einen Aufsteiger gewinnt. Das klappte. Trotz der Anfangsprobleme. Wobei Alexandru-Vasile Mandica zum Auftakt auf den bärenstarken, erst 17 Jahre alten Magomed Kartojev traf und klar unterlegen war. Danach verloren auch Flo Doile und Dr, Markus Schäfer jeweils knapp, weshalb es nur durch Andrei Vasile Dudaus Flugshow gegen Markus Langmantel nebst frühzeitigem Ende nach 90 Sekunden lediglich 4:8 stand. Gamsat Gabriel Klein brachte die Schonunger zur Pause auf 7:8 heran.

Doch dann ging Felix Full genauso wie später Andreas Hümpfer „am Ende der Saft aus“, wie es der Coach formulierte. Beide führten in ihren Kämpfen, unterlagen dann doch noch mit 0:2-Wertungspunkten. Weil zwischenzeitlich mit Marco Greifelt der Co-Coach wieder auf die Matte ging und mit seiner Routine Anton Roth deutlich schlug, hieß es eben „nur“ 10:12 aus Sicht der Gastgeber nach acht von zehn Duellen. Der Rest wurde bereits geschildert.

„Leider war letzten Samstag in Oberölsbach nicht mehr drin, als wir zwar fünf Kämpfe gewonnen, in den verlorenen aber lauter Vierer abgegeben haben“, blickte Thomas Rösner nochmal auf den Start zurück. Ein Spitzenplatz wäre durchaus möglich gewesen. Nun geht´s erst nach Hof, das zum Start in Regensburg gewann, am Samstag aber klar verlor in Burgebrach, wo die Schonunger danach zum Derby nochmals auswärts ran müssen. In beiden Fällen hängen die Punkte überaus hoch. Ehe erst am 06. Oktober der nächste Heimkampf ansteht: Gegen Kelheim, einen weiteren Neuling, den der RSV dann wieder schlagen muss.

Ringen, Oberliga Nord: RSV Schonungen – AC Regensburg: 17:12 (7:8)
Für die Schonunger punkteten: Andrei Vasile Dudau, Tobias Hofmann (je 4), Marco Greifelt, Machs Gelaschanov, Gamsat-Gabriel Klein (je 3); ohne Punkte:
Felix Full, Florian Doile, Alexandru-Vasile Mandica, Markus Schäfer und Andreas Hümpfer.

Die nächsten Kämpfe:
22.09.: ASV Hof – RSV Schonungen
29.09.: TSV Burgebrach – RSV Schonungen
06.10.: RSV Schonungen – ATSV Kelheim
13.10.: AC Lichtenfels – RSV Schonungen
20.10.: RSV Schonungen – SV Johannis Nürnberg II
27.10.: RSV Schonungen – SC Oberölsbach
03.11.: AC Regensburg – RSV Schonungen
10.11.: RSV Schonungen – ASV Hof
17.11.: RSV Schonungen – TSV Burgebrach
24.11.: ATSV Kelheim – RSV Schonungen
01.12.: RSV Schonungen – AC Lichtenfels
08.12.: Johannis Nürnberg II – RSV Schonungen (17.30 Uhr)

Quelle: In und um SW/ Michael Horling

 

 

14:20 in Oberölsbach: Fehlstart für die Schonunger Oberliga-Ringer in einem knappen Fight

OBERÖLSBACH / SCHONUNGEN – Mit einer 14:20-Niederlage beim bärenstarken Aufsteiger SC Oberölsbach starteten die Schonunger Ringer in die nue Oberliga Nord. Gleich am ersten Kampftag wurde klar, dass es für den RSV diese Saison wohl wirklich nur um den Klassenerhalt geht.

Die Gäste gewannen zwar fünf der zehn Kämpfe vor den offiziell 230 Zuschauern. Doch sie verloren die fünf anderen jeweils deutlich mit 0:4 Punkten. Das gab am Ende den Ausschlag. So ging beispielsweise gleich das erste Aufeinandertreffen mit einem Schultersieg an Nikolay Dobrev, der Alexandru Mandica so deutlich besiegte. weil danach auch „Schwergewicht“ Florian Doile technisch unterlegen frühzeitig gegen Zrolt Törok verlor, hieß es schnell 8:0 für die Oberpfälzer.

Durch Andrei Vasile Dudau und Gamsat-Gabriel Klein kamen die Schonunger zwar jeweils heran, dazwischen aber erhöhte Markus Schäfers klare Niederlage gegen PatrikFanderl das Resultat auf 12:4. Felix Full und Rudi Schwanke brachten die Gäste nach sieben Kämpfen auf 12:12 heran. Doch dann kassierte Andreas Hümpfer eine Niederlage auf Schultern gegen Marco Dürmeier.

Beim Stand von 16:14 nach Machs Gelaschanovs Punktsieg hing nun alles vom letzten Kampf ab. Auch ein Sieg der RSV´ler war noch drin, als Rückkehrer Tobias Hofmann auf die Matte musste. Er konnte die gesamte letzte Saison nicht ringen, hatte es mit Istvan nemet zu tun, dem zweiten Ausländer der Oberölsbacher. Und er kassierte eine 0:4-Wertung, was das Duell beider Mannschaften im Gesamten deutlicher erscheinen lässt, als es eigentlich war.

Mund abwischen, besser machen: Mit dem AC Regensburg gastiert kommenden Samstag, den 15. September, ein zweiter Aufsteiger aus der Oberpfalz zum ersten Heimkampf der Schonunger in der neuen Halle oben auf dem Berg.

Ringen, Oberliga Nord: SC Oberölsbach – RSV Schonungen: 20:14 (12:8)
Für die Schonunger punkteten: Andrei Vasile Dudau, Gamsat-Gabriel Klein (je 4), Felix Full, Rudi Schwanke, Machs Gelaschanov (je 2); ohne Punkte: Florian Doile, Alexandru Mandica, Tobias Hofmann, Markus Schäfer und Andreas Hümpfer.

Quelle: In und um SW/ Michael Horling

 

Neue Saison: Viele Derbys in der Oberliga Nord: Warum die Schonunger Ringer schon ganz heiß sind auf den Saisonstart

SCHONUNGEN – Den 15. September sollten sich die Sportfans der Region in und um Schweinfurt schon mal festhalten. Schon den Samstagabend zuvor zumindest die beinharten Anhänger der Schonunger Ringer, die am 08.09. in die neue Saison der Oberliga starten. Und die dürfte eine richtig heiße werden, stehen doch nach einer Neueinteilung eigentlich nur noch Derbys an.

„Das ist fast eine echte Frankenliga“, sagt mit Marco Greifelt einer der beiden RSV-Trainer. Womit er nicht ganz Recht hat, denn mit Kelheim, Oberölsbach und Regensburg kommen die drei Aufsteiger aus Niederbayern und der Oberpfalz. Nach Oberölsbach (liegt bei Neumarkt) reisen die Schonunger zum Auftakt, Regensburg kommt dann Mitte September in die Paul Karl Mai-Halle, die in ihre zweite Saison geht und sicherlich das ein oder andere Mal ausverkauft sein wird.

Ober- und Bayernliga wurden zusammen gelegt, in Süd und Nord geteilt, was für zahlreiche Derbys sorgt. Im Süden sollen bei den Begegnungen zwischen Berchtesgaden und Anger in der Bayernliga auch schon mal bis zu 2000 Leute zugeschaut haben. Diese Kämpfe gibt es nun in der zweithöchsten Ringerliga Deutschlands, zu der eben auch die Schonunger gehören. Die haben nun weitaus kürzere Strecken zu fahren, müssen beispielsweise nicht mehr in den hinteren Bayerischen Wald nach Untergriesbach oder rund um München im Stau stecken.

14 Kämpfe stehen an, danach ermitteln die Meister im Norden und Süden in Aufstiegskämpfen einen Aufsteiger zur Bundesliga, die jetzt 23 Teams in drei Staffeln umfasst. Eigentlich wären es 24 gewesen. Doch die Bindlacher, letzte Saison Staffelsieger der eingleisigen Oberliga Bayern, verzichteten auf den Aufstieg und wurden daher zuückgestuft. Als offizielle WKG Bindlach/ Bayreuth treten die Oberfranken nun in der Bayernliga Nord an. der SV Johannis Nürnberg II könnte als Meister der neuen Oberliga keine Aufstiegskämpfe bestreiten, weil deren Erste bereits Bundesliga ringt. Übrigens gibt es über der Bundesliga noch eine Deutsche Ringer-Profiliga mit fünf Vereinen, die quasi den Verband verlassen haben und ihr eigenes Ding machen. Darunter mit Schifferstadt einer der namhaftesten Clubs Deutschlands.

Die Schonunger erwarten sich selbst zwischen Mittelfeld und Kampf um den Klassenerhalt in der Achterliga. „Wir wollen nicht absteigen. Genaue Prognosen sind aber noch schwierig“, sagt mit Thomas Rösner der Cheftrainer. Fast alle Rivalen haben sich verstärkt, der nur durch die Ligenreform vor dem Abstieg gerettete Nachbarrivale aus Burgebrach (bei dem schon am 29.09. ein heißer Auswärtskampf stattfindet, zu dem bestimmt Schonunger in dreistelliger Zahl reisen werden) profitierte vom Aus der Bamberger Ringer und bekam von dort Zugänge. Klar ist: Die drei Neulinge muss der RSV natürlich möglichst hinter sich lassen.

„Wenn bei uns alle Mann da sind, dann muss man uns erst einmal schlagen. Wenn wir immer mit der ersten Elf auflaufen, dann ringen wir in der Mitte mit“, denkt Rösner und bemüht damit den Vergleich zum Fußball. Natürlich sind es aber stets nur zehn Kämpfer an einem Abend, die auf die Matte gehen. 18, 19 Akteure umfasst der Stammkader der Schonunger. Darunter die beiden Rumänen Alexandru-Vasile Mandica und Andrei-Vasile Dudau, die als Sieggaranten gelten. Für den Notfall hätte man die beiden gerne ersetzen können. Doch der erst 16 Jahre alte Armenier Khachik Gasparyan, ein bislang in Schweinfurt lebender Asylbewerber, der bereits eine Saison im Nachwuchsbereich kämpfte, wurde vom Amt nach Aschaffenburg geschickt und kann nun nur schwer anreisen zu Training und Kämpfen. Und mit Umalt Zakriev steht ein Tschetschene auch nicht immer zur Verfügung. Mit Julian Full fällt ein Einheimischer die ganze Saison aus: Wegen seiner Chemie-Studiums hat es ihn für ein Auslandssemester nach Australien verschlagen. Hinter Tobias Doile (Knieverletzung) steht ein großes Fragezeichen.

Doch der Schonunger Kader kann auch Zuwächse vermelden. Nach langer Pause wegen einer Knieverletzung steht Tobias Hofmann wieder zur Verfügung. „Er ist in guter Verfassung“, sagt Rösner. Auch Florian Hümpfer, der letzte Saison aussetzte, will wieder mitmischen, spätestens zur Rückrunde nach fertigem Hausbau. Gamsat Klein, letztes Jahr noch beruflich in Au/Hallertau und daher nicht immer da, arbeitet nun in Bamberg und dürfte zum Leistungsträger werden wie auch Rudi Schwanke oder Machs Gelaschanov. Fünf Ringer stehen im Team, die an sich an einem jeden Kampfabend für einen Sieg gut sind. Das verspricht viel.

Die meisten der Leistungsträger sind nun 30 Jahre alt oder drüber. „Die müssen noch fünf Jahre ringen. Gamsat und Rudi haben da schon zugestimmt, dass sie am Ball bleiben“, lacht Thomas Rösner schon wieder mit Fußball-Anspielungen und erklärt den Hintergrund. Denn man befindet sich nach wie vor in einem Übergangsjahr. Um die 30 Jugendliche hat man zwar im Kampfbetrieb, aber erst 2019 kommen einige echte Talente aus dem Nachwuchsbereich ins „Herrenalter“, das ja bereits mit 14 beginnt.

Deshalb gibt es auch heuer keine zweite Mannschaft (die letzte Saison während der Runde zurückzog), dafür wird die Jugendmannschaft jeweils ab 18.15 Uhr Vorkämpfe gegen die Oberliga-Rivalen (ohne Regensburg und Kelheim, plus Weißenburg und Neumarkt/ Feucht) bestreiten. Eine Reserve will der RSV Schonungen dann 2019 wieder auf die Matte schicken.

Talente wie Lucian Topf, Nino Puhalo oder Willi Merz könnten dann langfristig das Publikum begeistern. Auch Linus Gerhardt oder Emilian Pohl der einstigen (damals noch TSV 1866-) Helden Christian und Matthias gehören zum vielversprechenden Nachwuchs. Gerhardt senior, aber auch Mike Gärtner, Volker Sommer oder Max Wörtge stehen für Notfälle parat. „Wenn personell mal alle Stricke reißen, dann rufe ich sie an“, so Thomas Rösner.

Und wer wird nun Meister oder Zweiter hinter Johannis Nürnberg 2? „Auf dem Papier der AC Lichtenfels“, glaubt Marco Greifelt. Burgebrach wird ebenso viel zugetraut. Fakt ist, dass es heiße Derbys in einer pickepackevollen Halle geben wird. Und auch eine Regeländerung bei den Kämpfen, was den griechisch-römischen Stil betrifft. Die Unparteiischen dürfen nur noch eine bestimmt Anzahl an Bodenlagen aufrufen, was zu mehr Risikobereitschaft bei den jeweils Zurückliegenden führen soll, aber wohl auch für erboste „Blau passiv!“-Rufe der Zuschauer. „Das gibt viel Schreierei“, glaubt Thomas Rösner. Doch Schreierei bedeutet ja auch Atmosphäre. Und von der sollten sich alle Sportfans der Region mal überzeugen. Schon am 08. September, spätestens aber eine Woche später beim Heimdebüt der Schonunger.

Der Terminplan der Schonunger (Beginn ist jeweils Samstag um 19.30 Uhr):

08.09.: SC Oberölsbach – RSV Schonungen
15.09.: RSV Schonungen – AC Regensburg
22.09.: ASV Hof – RSV Schonungen
29.09.: TSV Burgebrach – RSV Schonungen
06.10.: RSV Schonungen – ATSV Kelheim
13.10.: AC Lichtenfels – RSV Schonungen
20.10.: RSV Schonungen – SV Johannis Nürnberg II
27.10.: RSV Schonungen – SC Oberölsbach
03.11.: AC Regensburg – RSV Schonungen
10.11.: RSV Schonungen – ASV Hof
17.11.: RSV Schonungen – TSV Burgebrach
24.11.: ATSV Kelheim – RSV Schonungen
01.12.: RSV Schonungen – AC Lichtenfels
08.12.: Johannis Nürnberg II – RSV Schonungen (17.30 Uhr)

Die Oberliga Süd: SV Mietraching, SpVgg Freising, AC Penzberg, TV Traunstein, TSV Berchtesgaden. SC Anger, SC I. Unterföhring, SV Untergriesbach

Quelle: In und um SW/ Michael Horling

 

 

 

Riesenerfolg für den Schonunger Ringer: Andrej Dudau wird rumänischer Vizemeister!

SCHONUNGEN / RUMÄNIEN – Der für den RSV Schonungen startende Andrej Dudau ist rumänischer Vizemeister im Ringen im Griechisch-Römischen Stil bis 60 Kilo.

Andrej, der in seinem Heimatland für Astra Arad startet, konnte die Vorkämpfe alle souverän gewinnen und das Finale erreichen. Nach spannenden Kampf verlor er nur hauchdünn gegen Arnaut Razvan vom Ring-Club CS Farul Constanta.

Trotzdem war das eine super Leistung und ein großer Erfolg! Am 08. September starten Dudau und seine Schonunger Kollegen in die neue Saison der Oberliga, die heuer ja nur noch Derbys bietet. Los geht´s beim SC Oberölsbach. am 15. September bestreitet der RSV den ersten Heimkampf gegen Aufsteiger AC Regensburg.

Quelle: In und um SW/ Michael Horling

Anbei noch die Siegerlisten:

http://frl.ro/wordpress/wp-content/uploads/2018/07/resita-rezultate-MODIFICAT.pdf

Grizzly-Cup in Nürnberg: Die Schonunger Ringer holten sich zwei Turniersiege

NÜRNBERG / SCHONUNGEN – Die Schüler des RSV Schonungen waren vergangenes Wochenende beim Grizzly-Cup in Nürnberg am Start und ergatterten drei Podestplätze.

Robert Konschuh (C-Jugend bis 42 kg, er verlor nur gegen Teamkollege Linus Gerhardt, der am Ende Rang fünf belegte) und Nikas Justus (C-Jugend bis 50 kg, kamen als Turniersieger zurück und Nino Puhalo (B-Jugend bis 46 kg, ein Sieg, zwei Niederlagen) wurde Dritter.

Des Weiteren konnten zahlreiche gute Platzierungen errungen werden. Zum Beispiel durch Lucian Topf (B-Jugend bis 69 kg, verlor sein einzigs Duell gegen David Hahn vom RC Bergsteig Amberg) und Willi Merz (B-Jugend bis 50 kg, Platz vier nach zwei Siegen und drei Niederlagen).

Folgende Vereine waren am Start:
AC Forchheim, AC Regensburg, AC Ziegelhausen, ASC Bindlach, ASC Röthenbach, ASV Neumarkt, KG Baienfurt, KSC Friesenheim, KSV Bamberg, RC Bergsteig Amberg, RSV Schonungen, SC 04 Nürnberg, SC Oberölsbach, SV Johannis Nürnberg, SV Siegfried Hallbergmoos, Sportfreunde Laubendorf, TBVfL Neustadt/Wildenheid, TSV 1860 Weißenburg, TSV Burgebrach, TSV Zirndorf, TV Erlangen und TV Unterdürrbach

Quelle: In und um SW/ Michael Horling