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Schonunger Ringer beenden die Saison und drücken Burgebrach die Daumen für den Klassenerhalt

UNTERGRIESBACH / SCHONUNGEN – Absteigen? Konnte der RSV Schonungen ohnehin nicht. Und daher war´s egal, wie der letzte Oberliga-Kampf der Saison, immerhin schon der 16., für die Unterfranken enden wird. Er endete mit einem 0:40 am Grünen Tisch…

Ins weite Untergriesbach bei Passau fuhren eh nur acht Schonunger Ringer mit. Darunter mit Marco Greifelt einer der beiden Trainer. Er aber hatte Übergewicht. Das ergab automatisch die Wertung. eigentlich wäre das Duell gegen den Ex-Bundesligisten ja mit 25:10 an die Hausherren gegangen. Denn Alexandru-Vasile Mandica und das reaktivierte Schwergewicht Oliver Gräb (sogar auf Schultern!) gewannen ihre Kämpfe deutlich, machs Gelaschanov steuerte ebenso einen Sieg bei.

Am letzten Kampftag kommenden Samstag haben die Schonunger frei. Mandica (14 Saisonsiege) war der erfolgreichste Schonunger, dicht gefolgt von Andrei-Vasile Dudau (13). Auch Gamsat Klein (9) und Machs Gelaschanov (8) gewannen häufig. Danach kommt Tobias Doile mit vier Siegen. Positive Bilanzen weisen auch Dimitri Andronov (3 Siege, eine Niederlage), Danil Kvasnin (2-1) sowie Max Wörtge, Oliver Gräb und Christian Gerhardt (je ein Sieg beim einzigen Einsatz) auf. Andreas Hümpfer (0-12), Markus Schäfer (0-10) und auch Rudi Schwanke (0-8) gingen in allen Kämpfen als Verlierer von der Matte.

Schon sicher Meister ist Johannis Nürnberg 2, allerdings nicht aufstiegsberechtigt, weshalb die als Vizemeister fststehenden Bindlacher den Sprung in die 1. Bundesliga wagen müssen. Am letzten Kampftag kommt es zu einem Fernduell um den Abstieg in die Bayernliga. Dabei müssen ausgerechnet die Burgebracher in Lichtenfels besser abschneiden als parallel Au/Hallertau zuhause gegen Meister Nürnberg. Beide sind punktgleich, der bessere direkte Vergleich spricht für Au. Immerhin: Den Hinkampf gegen Lichtenfels gewann Burgebrach deutlich. Ohne aber eine Wiederholung des Sieges würde für die Schonunger das große Derby nächste Saison wegfallen.

Quelle: In und um SW/ Michael Horling

Remis gegen den künftigen Bundesligisten Bindlach: Schonunger Ringer sind wohl gerettet

SCHONUNGEN / BINDLACH – Philipp Adler trommelte gegen die Wand, als wollte er die neue, kleine, aber feine Halle des RSV Schonungen zum Einsturz bringen. Gerade hatte er in den letzten Sekunden seines Kampfes gegen Rudi Schwanke noch eine Wertung des Gegners zugelassen, so dass aus einem 3:0-Punktsieg nur ein 2:0 wurde. Im vorletzten Kampf des Abends.

Als Adler seiner Wut freien Lauf ließ, da fegte gerade der Bindlacher Marcel Fornoff zum Abschluss des Frankenduells den Schonunger Machs Gelaschanov von der Matte. Vier Punkte für Fornoff bedeuteten den 18:18-Ausgleich. „Ärgerlich“ fand das Gästetrainer Matthias Fornoff, weil eben ein Dreier für Adler den Sieg bedeutet hätte für die Oberfranken. „Wir hatten heute ein paar Schwachpunkte in der Mannschaft“, weiß Coach Fornoff. Gerade David Adler hätte im vierten Kampf des Abends nicht gegen den Schonunger Florian Doile verlieren dürfen.

So sind nach dem Remis die Wege beider Mannschaften vorgezeichnet. Nachdem kein Bundesligist in die Oberliga absteigen wird, muss dort nur das Schlusslicht in die Bayernliga runter. Damit retteten sich die Schonunger endgültig, weil Au/Hallertau am Samstag in Lichtenfels verlor. Und die Bindlacher gewöhnen sich so langsam an den Gedanken Bundesliga angesichst der drei Punkte Vorsprung auf Freising. „Die beiden letzten Heimkämpfe werden wir nicht verlieren“, sagt Fornoff. Es geht nacheinander gegen Freising und Hof. Freising muss dann noch gegen Untergriesbach ran.

„Gerne steigen wir nicht auf“, gibt Coach Fornoff zu, „weil ich dann aus der Mannschaft fünf Mann ersetzen muss“. Um in der obersten Liga halbwegs konkurrenzfähig zu sein. Die Option, bei einem Verzicht ganz nach unten zurück gestuft zu werden bei einem Aufstiegsverbot danach ist natürlich keine. Freiwillig verlieren kommt für Bindlach also nicht in Frage. Anders als man das vielleicht einschätzen mochte nach dem 0:36 in Burgebrach am 31. Oktober, als nur sieben Ringer der Gäste das erforderliche Körpergewicht aufwiesen. Kevin Adler wurde danach deshalb suspendiert.

„Das war heute die beste Mannschaft, die ich im Moment zur Verfügung habe“, sagte Matthias Fornoff in Schonungen. Mit dem fehlenden Bastian Hoffmann hätte der ASC wohl sicher auch in Unterfranken gewonnen. „Und wenn Nico Ganzleben nicht auf Schultern verliert und den Vierer abgibt, dann schaut das hier auch ganz anders aus…“ So aber brachte Felix Full im drittletzten Kampf des Abends die Schonunger überraschend mit 18:12 nach vorne und es lag sogar der sechste Saisonsieg des RSV in der Luft. Bis Philipp Adler Grund zum Ärgern hatte. Denn gegen Rudi Schwanke stand er sogar knapp vor einem Schultersieg.

Groß war natürlich die Freude der Schonunger. „Jetzt schaut´s nicht schlecht aus und geht´s ganz stark in Richtung siebter Platz“, weiß Trainer Marco Greifelt. Auch vor Burgebrach könnten das Team aus dem Osten Schweinfurts landen. Was jedoch gar nicht mehr wichtig wäre bei nur einem Absteiger. „Aber noch ist´s nicht offiziell vom Verband“, so Greifelt am Samstagabend. „Optimal gelaufen“ sei der Kampf für die Hausherren. „Wir wussten, dass wir eine Chance haben, wenn Flo Doile gewinnt und Felix Full eine hohe Wertung macht. Und genau das haben wir hinbekommen“, strahlte Greifelt.

Nächsten Samstag geht´s zum Jahresabschluss noch zu Untergriesbachern, die mit je sieben Siegen und Niederlagen nicht weit entfernt sind von den Schonungern. Und die gewannen ja schon den Hinkampf gegen den Absteiger aus der aufgelösten 2. Bundesliga unverhofft und deutlich. Schon damals schickte die lokale Tageszeitung keinen Reporter, so wie auch diesmal. Ringen in der zweithöchsten Liga Deutschlands bleibt also leider eine Randsportart.

Ringen, Oberliga-Bayern: RSV Schonungen – ASC Bindlach: 18:18
Es punkteten für Schonungen: Alexandru-Vasile Mandica, Gamsat Klein, Felix Full, Andrei-Dudau, Vasile (je 4), Florian Doile (2); Ohne Punkte: Rudi Schwanke, Machs Gelaschanov, Markus Schäfer, Andreas Hümpfer.
Es punkteten für Bindlach: Andre Schmidt, Pedro Jesus Mejias Rodriguez, Marcel Fornoff, Sascha Büchner (je 4), Philipp Adler (2); ohne Punkte: Dominik Rümpelein, Mark Weimer, Nico Ganzleben, David Adler.
Zuschauer: 250.
Mattenleiterin: Katharina Grasruck.

Quelle: In und um SW/ Michael Horling

Letzter Heimkampf der Schonunger Ringer: Was ist drin gegen Bundesliga-Anwärter Bindlach?

SCHONUNGEN – Nach der klaren und zu erwartenden 4:33-Niederlage bei Tabellenführer Johannis Nürnberg 2 belegen die Schonunger Ringer weiterhin den drittletzten Platz in der Oberliga und schweben in Abstiegsgefahr.

Nur Alexandru-Vasile Mandica gewann gegen Adrian Bernowksi, den ersten Kampf des Tages. Danach verloren bei den ersatzgeschwächten Gästen Andrei-Vasile Dudau, Machs Gelaschanov, Julian Full, Max Wendel, Felix Full, Volker Sommer, Andreas Hümpfer und Michael Justus.

Gut nur, dass auch Burgebrach mit 13:19 gegen Freising verlor. Allerdings ringen die Oberfranken noch drei Mal, darunter zuhause gegen Schlusslicht Au/Hallertau, dürfte also noch mindestens einen Sieg einfahren und dann an den Schonungern vorbei ziehen, sollten die nicht nochmal punkten.

Und das erhoffen sich die RSV´ler am Samstagabend beim letzten Heimkampf gegen den ASC Bindlach. Gegen die Bayreuther sind sie jedoch von der Papierform her eigentlich chancenlos. Die Hoffnung bleibt, dass die Gäste den ihnen „drohenden“ Aufstieg in die Bundesliga als momentan Zweiter der Tabelle vermeiden wollen.

Jüngst gab Bindlach ausgerechnet in Burgebrach bei einem 0:36 den Kampf ab durch nur sieben eingesetzte Ringer mit dem notwendigen Kampfgewicht – und auch das 17:18 zuhause gegen au zeugt nicht gerade von Unschlagbarkeit der Oberfranken, die jedoch ihrerseits zuletzt mit 40:0 in Untergriesbach siegten, weil die anscheinend rein gar nicht aufstiegswilligen Niederbayern, bei denen die Schonunger eine Woche später ihre Saison beendeten, nur sieben Ringer mit dem erforderlichen Gewicht einsetzten…

Die restlichen zwei Saisonkämpfe der Schonunger Ringer:
RSV Schonungen – ASC Bindlach 02.12.2017
SV Untergriesbach – RSV Schonungen 09.12.2017

Quelle: In und um SW/ Michael Horling

Jetzt wird´s eng für die Schonunger Ringer nach dem 17:18 gegen Burgebrach

Siege gegen Hof und in Au/Hallertau – mit diesen beiden Erfolgen im Rücken sollte es natürlich auch im großen Derby klappen. Nach dem Triumph im Hinkampf wolten die Schonunger Ringer auch am Samstag die Burgebracher Nachbarn wieder auf den Buckel legen – um weiter dem Traum vom Klassenerhalt in der Oberliga nahezukommen.

Vor 250 Zuschauern klappte das leider nicht. Warum? Auch weil sich die Hausherren „von der Aufstellung her verzockt“ haben, gibt Trainer Thomas Rösner zu. „Dumm gelaufen“ sei der Abend. Rösner kam erst eine Stunde vor Kampfbeginn von einer Verbandstagung aus München zurück, reagierte zu spät, als er merkte, bei Burgebrach fehlte überraschend Mihai-Radu Mihut, der noch im Hinkampf klar gegen Gamsat Klein gewann. Eine Umstellung klappte nicht mehr.

Die 61 Kilo Freistil-Klasse der Schonunger ging wegen einer Nichtbesetzung mit 0:4 an den Gegner, der nach drei Kämpfen mit 12:0 führte, ehe Altmeister Christian Gerhardt erstmals diese Saison auf die Matte ging, nach der ersten Aktion gegen Daniel Roth beinahe schon verloren hatte, ehe er den Burgebracher selbst auf die Schultern legte. Auch Andrei-Vasile Dudau gewann danach, beim Stand von 8:12 war alles wieder offen zur Pause.

Doch dann drehten zwar Danil Kvasnin und Gamsat Klein den Kampf vorerst, beim Stand von 14:12 für Schonungen musste aber Andreas Hümpfer nach zunächst famosen Kampf gegen Felix Pflauger doch die Höchstwertung gegen sich hinnehmen. „Bis zu einem Armgriff war er super. Wenn er nur 0:2 verliert, dann gewinnen wir das Ding…“, weiß Rösner. 14:18 hieß es aber, weil auch Rudi Schwanke verlor. Und Machs Gelaschanov schaffte gegen Pascal Marechal nur einen Dreier statt einem Vierer. Durch das Resultat geht auch der direkte Vergleich an die Oberfranken. Das ist bitter.

„Burgebrach hat gut gekämpft und verdient gewinnen“, gibt der Schonunger Trainer zu. Weil nicht alle Mann an Bord sind, neben den bekannten Ausfällen auch die Doile-Brüder fehlten, muste der RSV improvisieren und erkannte eben die Chance durch den fehlenden Siegringer der Gäste zu spät. „Von der Papierform her können wir keinen der letzten drei Kämpfe gewinnen“, befürchtet Rösner, „und dann ist es halt so, wie es ist…“ Momentan belegen die Unterfranken noch einen Nichtabstiegsplatz in der Oberliga. Doch Burgebrach haben sie nun endgültig im Nacken.

Ringen, Oberliga Bayern: RSV Schonungen – TSV Burgebrach: 17:18
Es punkteten für Schonungen: Andrei-Vasile Dudau, Gamsat Klein, Christian Gerhardt (je 4), Machs Gelaschaonov (3), Danil Kvasnin (2); ohne Punkte: Alexandru-Vasile Mandica, Andreas Hümpfer, Markus Schäfer, Rudi Schwanke.

Die restlichen drei Saisonkämpfe der Schonunger Ringer:
Johannis Nürnberg II – RSV Schonungen 25.11.2017
RSV Schonungen – ASC Bindlach 02.12.2017
SV Untergriesbach – RSV Schonungen 09.12.2017

Bitter mal wieder: Der Kampf zwischen Untergriesbach und Bindlach wird mit 0:40 zu Gunsten der Gäste gewertet, da der SV Untergriesbach mit einer Mannschaft angetreten war, von denen lediglich sieben vion zehn Ringern das erforderliche Körpergewicht aufwiesen. Mit einem Sieg wären die Hausherren Zweiter gewesen, nun sind es die Oberfranken, die augenblicklich in die ungeliebte erste Bundesliga aufsteigen müssten. man kann hoffen, dass nun die Bindlacher deshalb vielleicht lieber am 2. Dezember beim letzten Heimkampf der Schonunger vorsichtshalber nicht gewinnen. Oder dann eben die Untergriesbacher eine Woche später selbiges wiederholen.

Quelle: In und um SW/ Michael Horling

21:15 in Au: Die Schonunger Ringer sind guter Dinge in Sachen Klassenerhalt und freuen sich nun auf das große Derby

AU / SCHONUNGEN – Trotz unbesetzter schwerster Gewichtsklasse gewannen die Schonunger Ringer den Oberliga-Kampf beim ASV Au/Hallertau vor 120 Zuschauern mit 21:15 und stehen nun recht dicht vor dem Klassenerhalt. Gleich drei Comebacks gab es seitens der Gäste.

Da war zum einen Rudi Schwanke nach längerer Verletzungspause wieder dabei. Er aber verlor wie erwartet gegen Vladislavs Jakubovics, einen von sechs Ausländern im Team der Oberbayern. Zur Pause stand es 11:8 für die Unterfranken, weil nach den klaren Siegen der beiden Rumänen Alexandru-Vasile Mandica und Andrei-Vasile Dudau auch Marco Greifelt bei seiner Rückkehr auf die Matte gegen Kyrillos Poutakidis gewann.

Und dann war da ja auch noch Max Wörtge. Unlängst weilte die halbe Schonunger Truppe bei ihm auf Polterabend und Hochzeit in der Nähe von Darmstadt. Wörtge, der aus Verletzungsgründen seine Karriere an sich beendet hatte, besiegte Maximilian Widmann auf Schultern. Diesen 15:8-Vorsprung ließen sich die Gäste nicht mehr nehmen. Gamsat Klein baute ihn auf 17:8 aus, Machs Gelaschaonov später auf 21:12, was vor Schwankes Auftritt den so wichtigen Gesamtsieg bedeutete.

Bei einem ausgetragenen Kampf mehr haben die Schonunger nun vier (Plus-)Punkte Vorsprung auf Au und auch auf den TSV Burgebrach, der kommenden Samstag, den 18.11., 19.30 Uhr, in der neuen Halle oben auf dem Schonunger Berg gastiert. Das wird ein vorentscheidender Kampf um den Klassenerhalt, den vor allem die Gäste unbedingt gewinnen müssen. Es wäre kein Wunder, wenn die Schonunger ein ausverkauftes Haus vermelden könnten.

Bitter natürlich: Die zuletzt von den Schonungern gschlagenen Hofer fertigten Freising mit 40:0 ab, weil die Gäste vorsichtshalber nur mit acht Mann antraten, was zu einer automatischen Niederlage führt. Nur um nicht Zweiter zu bleiben und vielleicht in die 1. Bundesliga aufsteigen zu müssen. Das droht nun den Bindlachern und den Untergriesbachern, die beide auch noch gegen Schonungen ringen. Bei freiwilligen Niederlagen gegen den RSV muss man um die Unterfranken fast schon Ansgat haben. Denn die trennen nur noch vier (Plus-)Punkte von Aufstiegsrang zwei…

Ringen, Oberliga Bayern: ASV Au/Hallertau – RSV Schonungen: 15:21
Es punkteten für Schonungen: Alexandru-Vasile Mandica, Andrei-Vasile Dudau, Machs Gelaschanov, Max Wörtge (je 4), Marco Greifelt (3), Gamsat Klein (2); ohne Punkte: Andreas Hümpfer, Markus Schäfer, Rudi Schwanke.

Die restlichen fünf Saisonkämpfe der Schonunger Ringer:
RSV Schonungen – TSV Burgebrach 18.11.2017
Johannis Nürnberg II – RSV Schonungen 25.11.2017
RSV Schonungen – ASC Bindlach 02.12.2017
SV Untergriesbach – RSV Schonungen 09.12.2017

Quelle: In und um SW/ Michael Horling

Nach dem 22:11 gegen Hof belegen die Schonunger Ringer wieder einen Nichtabstiegsplatz: „Wir geben die Hoffnung nicht auf!“

SCHONUNGEN – Als dann auch noch Max Wendel im letzten Kampf Namenskollege Max Osterhoff auf die Schultern legte, da verwandelte sich die kleine, enge und mit 150 Zuschauern gerade mal halb gefüllte neue Ringerhalle des RSV Schonungen endgültig in ein Tollhaus. Nun gut, es ging an sich um nichts mehr, der Gesamtsieg der Hausherren gegen den ASV Hof stand schon fest. Doch Wendel schlitterte in eine klare Niederlage und drehte den Kampf mit einer einzigen Aktion.

„Er liegt aussichtslos zurück und gewinnt noch…“, lobte Trainer Thomas Rösner sein Talent, eines von vielen, das diesmal einen echten Beitrag leisten konnte für den vierten Saisonerfolg. Wie auch Julian Full zuvor, der im neunten Kampf des Abends gegen Alexander Puchte mit seinem 1:0-Punktsieg endgültig den Triumph eintütete. Oder wie auch Andreas Hümpfer, der gegen Hofs Anthony Sanders zuvor eine Viererwertung für den Gegner so gerade noch vermied. Das alles waren am Samstagabend Bausteine.

„Die Kämpfe liefen alle so wie erwartet“, war Rösner danach ein wenig nüchtern und erwies sich als guter Vorhersager, weil er auch ahnte, dass Wendels Gegner Osterhoff ein wenig überheblich und dann leichtsinnig wurde nach der klaren Führung. Full hätte der Coach sogar gerne höher siegen sehen, „doch für ihn ging´s alleine darum zu gewinnen, nicht um einen Schönheitspreis“.

Anfangs lief alles wie fast immer: In den vier untersten Gewichtsklassen räumten die Herren Mandica, Dudau, Gelaschanov und Klein für Schonungen die maximale Punktzahl ab. Doch auch Tobias Doile als zweitschwerster Mann siegte mit 1:0 gegen Kai Schramm. So ergab sich am Ende ein haushoher Triumph für die Unterfranken in der zweithöchsten Deutschen Ringerliga.

„Wir sind noch dabei, wir geben die Hoffnung nicht auf. Am Ende werden die Punkte gezählt“, sagt Thomas Rösner über die Chancen auf den Klassenerhalt. Am ASV Au und an Burgebrach zogen die RSV´ler in der Tabelle wieder vorbei, belegen aktuell einen Nichtabstiegsplatz, bestreiten nun aber die nächsten beiden Kämpfe ausgerechnet gegen diese beiden Rivalen. Und müssen eigentlich gewinnen, nachdem die dann folgenden drei Aufgaben von der Papierform her unlösbar erscheinen.

Doch die Oberliga ist gnadenlos, der Verband sorgt zudem für ein ziemliches Chaos. Denn nachdem der momentane Erste Johannis Nürnberg 2 als zweite Mannschaft nicht aufstiegsberechtigt ist in die Bundesliga, müsste der am Ende Zweiter aufsteigen – und würde bei einem Verzicht vier Ligen nach unten versetzt. Nur: Niemand will aufsteigen und das finanzielle Wagnis „1. Bundesliga“ eingehen.

Und so kam es auch am Samstag wieder zu einer kuriosen Heimniederlage der Lichtenfelser, laut Thomas Rösner „definitiv die beste Mannschaft der Liga“. gegen Freising, das nun plötzlich Zweiter ist, das aber – man mag es zumindest befürchten – demnächst vielleicht mal lieber gegen Au und Burgebrach verliert, um nicht in den Gewissenskonflikt zu kommen.

Man mag es sich gar nicht ausmalen was wäre, wenn die Schonunger diese Saison immer in Bestbesetzung hätten antreten können, also vor allem mit den aktuell verletzt fehlenden Leistungsträgern Rudi Schwanke oder Tobias Hofmann. „Ein Mittelfeldplatz wäre allemal drin“, denkt Rösner. Und dann bei Vollgas vielleicht sogar Rang zwei, derzeit nach elf von 16 Kämpfen gerade mal vier Punkte entfernt. Für Hof nach Minuszählern sogar gerade mal deren zwei.

Bei den Oberfranken ist man zurecht stolz darauf, mit lauter Einheimischen eine so gute Rolle in der Oberliga zu spielen. Trotz des 11:22 am Samstagabend in Schonungen. Man möchte sich wünschen, dass beide Mannschaften nächste Saison wieder zwei Mal aufeinandertreffen. Und zwar genau in dieser Oberliga, die für den RSV am 18. November zum Highlight ruft: Im Derby gegen Burgebrach wird es in der neuen Ringerhalle sicherlich kuschelig eng…

Ringen, Oberliga Bayern: RSV Schonungen – ASV Hof: 22:11 (13:4)
Es punkteten für Schonungen: Alexandru-Vasile Mandica, Andrei-Vasile Dudau, Gamsat Klein, Machs Gelaschanov, Max Wendel (je 4), Tobias Doile, Julian Full (je 1); ohne Punkte: Andreas Hümpfer, Markus Schäfer, Florian Doile.

Die restlichen fünf Saisonkämpfe der Schonunger Ringer:
ASV Au/Hallertau – RSV Schonungen 11.11.2017
RSV Schonungen – TSV Burgebrach 18.11.2017
Johannis Nürnberg II – RSV Schonungen 25.11.2017
RSV Schonungen – ASC Bindlach 02.12.2017
SV Untergriesbach – RSV Schonungen 09.12.2017

Quelle: In und um SW/ Michael Horling

Niederlagen in Lichtenfels und Freising: Schonunger Ringer sind Letzter der Oberliga und nun reservelos. Nun gilt´s gegen Hof am Samstag!

Das 4:22 am Samstagabend beim Ex-Bundesligisten AC Lichtenfels war ja zu erwarten. Am Dienstag aber kassierten die Oberliga-Ringer des RSV Schonungen eine Niederlage, die sie an sich vermeiden wollten.

Beim 12:20 in Freising gewann nur Alexandru-Vasile Mandica, Andrei-Vasile Dudau und Gamsat Klein in den unteren drei Gewichtsklassen ihre Kämpfe deutlich. Dafür verloren mit Machs Gelaschanov, Julian Full, Andreas Hümpfer, Max Wendel, Markus Schäfer, Florian und Tobias Doile alle anderen sieben Kämpfer bei den Oberbayern.

Die Folge: Nach etwas mehr als Saisonhalbzeit belegen die Unterfranken nun mit 6:14 Punkten den letzten Platz. Zwar noch zählergleich mit den Teams am rettenden Ufer. Doch nun muss am kommenden Samstag, den 4. November, in der neuen Halle oben am Berg unbedingt ein Sieg her im drittletzten Heimkampf gegen den ASV Hof. Sonst wird das wohl nichts mit dem Klassenerhalt. Die Schonunger können einen jeden anfeuernden Zuschauer gebrauchen.

Bitter: Die Burgebracher zogen am RSV vorbei, weil sie mit 36:0 gegen Aufstiegsanwärter ASC Bindlach gewannen. Das Team aus dem Bayreuther Umland siegte zwar eigentlich mit 17:13, trat aber nur mit sieben Ringern an, die das erforderliche Körpergewicht aufwiesen. In der Oberliga wird schon wieder alles getan, damit niemand in die Bundesliga aufsteigen muss. So ist das natürlich eine Farce! Nun führt Johannis Nürnberg 2 mit Abstand die Tabelle an – eine nicht aufstiegsberechtigte Mannschaft.

Zum Start in die Rückrunde der Gruppenoberliga Nord gibt es indes ein Team weniger. Der RSV Schonungen zog am 26. Oktober beim BRV offiziell sein Team zurück. Alle Begegnungen sind somit gestrichen. Die Runde geht nunmehr mit sieben Mannschaften weiter.

Quelle: In und um SW/ Michael Horling

Rückzug der 2. Mannschaft

Aufgrund unvorhergesehener Ausfälle wurde unsere 2.Mannschaft am 26.10.2017 aus der Gruppenoberliga Nord zurückgezogen. Es wäre nicht mehr möglich gewesen in der Rückrunde die Mindestanzahl der benötigten Ringer regelmäßig stellen zu können.

Wir werden in Zukunft wieder versuchen eine 2.Mannschaft zu melden. Des Weiteren erwarten wir nächstes Jahr auch Verstärkung aus unserer aufstrebenden Ringerjugend.

Dramatik bis zum Ende: Wie die Schonunger Ringer den Ex-Erstligisten aus Untergriesbach besiegen konnten

Ja, eine Ringermannschaft kann sechs von zehn Kämpfer verlieren – und trotzdem ein Duell im Gesamten für sich entscheiden. Der RSV Schonungen machte das am Freitagabend zu ungewohnter Zeit gegen den Ex-Erstligisten SV Untergriesbach vor und fuhr beim 16:15-Sieg zwei ganz wichtige Punkte ein. Und das nicht nur aufgrund der jeweils deutlichen Erfolge von Alexandru-Vasile Mandica, Andrei-Vasile Dudau, Gamsat Klein, Machs Gelaschanov.

Die offiziell 200 Zuschauer sahen ein Aufeinandertreffen mit den Niederbayern ab 20.30 Uhr, das eigentlich anfangs wie immer ablief. In den unteren Gewichtsklassen dominierten die Hausherren, sie führten zur Pause aber auch deshalb klar mit 12:3, weil die „Schwergewichte“ Markus Schäfer und Florian Doile gegen Christoph Bauer und Erhan Celik nur jeweils knapp nach Punkten verloren. Das war letztlich der Schlüssel zum Erfolg.

Denn in Hälfte zwei gab der von Asthma-Anfällen geschwächte Felix Full gegen Jakob Rotteneider genauso „nur“ drei Punkte ab wie Rudi Schwanke gegen Witalis Lazovski. Andreas Hümpfer hatte gegen Nikolay Kurtev erwartet keine Chance. Und deshalb wurde es nun höchst dramatisch: 13:12 führten jetzt nämlich plötzlich die Gäste – und das zwei Kämpfe vor dem Ende.

Der Vorteil für Schonungen: Die kleine, enge Halle kann zum Hexenkessel werden. Und das wurde sie, als Machs Gelaschanov in allerletzter Minute gegen den Untergriesbacher mit dem furchteinflößenden Namen Mustafa Quambarzuda mit einer Aktion auf 20:5 im Rahmen seines Kampfes erhöhte. Das brachte den technisch überlegenen Punktsieg und eine Vierer-Wertung. 16:13 für den RSV!

Klar war nun: Würde Julian Full gegen den weitaus erfahreneren Benedict Pauli auf Schultern oder klar verlieren, hätte Untergriesbach triumphiert. Bei einer Dreier-Wertung, wie sie zuvor Rudi Schwanke und Felix Full gegen sich hinnehmen mussten, wäre die Begegnung mit einem Remis geendet. Doch Full verlor noch knapper mit 0:2, rettete seinem Team so den dritten Saisonsieg nach denen gegen Au/Hallertau und in Burgebrach.

„Das war natürlich ein glücklicher Sieg. Aber Markus Schäfer und Florian Doile waren bärenstark. Und Julian Full hatte an sich fast keine Chance gegen Pauli. Das ist ein Spitzenmann. Dass er nur zwei Punkte abgibt, das hätte ich nicht gedacht“, so Trainer Thomas Rösner. Freilich lag es auch am unfassbar motivierten Machs Gelaschanov und dessen Griff in letzter Sekunde. Ohne den ständigen Antrieb auch seitens des Publikums wäre die finale Aktion vielleicht nicht möglich gewesen. Bei dem einen oder anderen guten Rothbier durfte danach gefeiert werden.

Nun verabschieden sich die Schonunger Ringer vorerst vor ihrem eigenen Publikum, sind kommendes Wochenende generell kampffrei, starten dann in Lichtenfels und in Freising in die Rückrunde, in der am 04. November der nächste so wichtige Heimkampf gegen den ASV Hof ansteht. Burgebrach (18.11.) und Bindlach (02.12.) kommen dann noch zu weiteren Frankenderbys in die neue Paul Karl Mai-Halle (die diesen Samstag offiziell eingeweiht wird, auch daher die Verlegung auf Freitag) oberhalb des Naturfreundehauses.

In der Tabelle der Oberliga, der zweithöchsten Ringer-Liga Deutschlands, haben die Schonunger vorerst auch die Untergriesbacher überholt. Doch 6:10 Punkte zur Halbzeit und vier Zähler Vorsprung momentan auf Burgebrach und Au sind trügerisch, nachdem sich schon wieder andeutet, dass niemand Meister werden will, was mit der Aufstiegspflicht in die 1. Bundesliga verbunden wäre.

Lichtenfels kassierte sensationell zuletzt eine Niederlage gegen Schlusslicht Au, trat dort aber auch ohne starke Ausländer an. „Die Saison ist noch lang. Aber wenn wir komplett sind, dann können wir es schaffen“, weiß Thomas Rösner. Platz sieben in der neun Teams führenden Liga würden den Klassenerhalt bedeuten. Momentan ist der RSV Sechster. Vor allem auf die beiden Heimkämpfe gegen Hof und Burgebrach wird es vor dann sicherlich proppenvollen Rängen ankommen. Die Ringerfans und solche, die es vielleicht noch werden wollen, sollten sich diese beiden Termine schon mal vormerken.

Ringen, Oberliga Bayern: RSV Schonungen – SV Untergriesbach: 16:15
Es punkteten für Schonungen: Alexandru-Vasile Mandica, Andrei-Vasile Dudau, Gamsat Klein, Machs Gelaschanov (je 4); ohne Punkte: Felix Full, Markus Schäfer, Julian Full, Florian Doile, Rudi Schwanke, Andreas Hümpfer.

Quelle: In und um SW/ Michael Horling

Zwei Niederlagen nach dem Derbysieg: Die Schonunger Ringer stecken wie erwartet weiter im Keller

BINDLACH / SCHONUNGEN – Nicht gerade überraschend unterlagen die Schonunger Oberliga-Ringer die letzten Tage gleich zwei Mal nach dem Derbysieg vergangenen Samstag in Burgebrach. Beim 8:25 in Bindlach bei Bayreuth waren sie diesen Samstag erwartet chancenlos.

Schon am Dienstag, dem Einigkeits-Feiertag, unterlagen die Schonunger zuhause vor rund 200 Fans der Reserve von Johannis Nürnberg deutlich mit 10:21.

Am kommenden Freitagabend steht an einem ungewohnten Tag der nächste Schonunger Heimkampf gegen den Ex-Bundesligisten SV Untergriesbach an. Die Reserve erwartet am Tag danach den ASC Röthenbach.

Bitter, dass diesen Samstag Schlusslicht Au/Hallertau den Meisterschaftsanwärter aus Lichtenfels deutlich schlug und genauso wie Burgebrach den Schonungern im Nacken sitzt.

Ringen, Oberliga Bayern:

RSV Schonungen – Johannis Nürnberg II: 10:21
Es punkteten für Schonungen: Alexandru-Vasile Mandica, Andrei-Vasile Dudau (je 4) und Felix Full (2); ohne Punkte: Machs Gelaschanov, Julian Full, Max Wendel, Florian Doile, Tobias Doile und Danil Kvasnin.

ASC Bindlach – RSV Schonungen: 25:8
Es punkteten für Schonungen: Alexandru-Vasile Mandica, Andrei-Vasile Dudau (je 4); ohne Punkte:
Machs Gelaschanov, Rudi Schwanke, Tobias Doile, Andreas Hümpfer, Julian Full, Markus Schäfer und Felix Full.

Die Reserve verlor vergangenen Dienstag gegen die KG Südthüringen mit 21:30. Es punkteten Alexandru-Vasile Mandica, Dimitri Andronov (je 8), Christian Gerhardt (4) und Jens Müller. Ohne Punkte blieben Simon Müller und Michael Justus.

Am Samstag verlor die Reserve beim RCA Bayreuth mit 16:31 und bleibt mit 0:12 Punkten Letzter. Es punkteten Jan Werner (8), Michael Justus und Max Wendel (je 4); ohne Punkte blieben Jens Müller und Simon Müller.

Quelle: In in um SW/ Michael Horling