Archiv der Kategorie: Mannschaftsrunde

Schonunger Ringer verlieren erwartungsgemäß deutlich in Lichtenfels

LICHTENFELS / SCHONUNGEN – Erwartungsgemäß hatten die Schonunger Ringer beim Ex-Bundesligisten AC Lichtenfels keine Chance. Vor 242 Zuschauern siegten die Oberfranken mit 25:6.

Kurios: Beide Teams stellten für die unterste gewichtsklasse keinen Kämpfer. Weil mit Alexandru-Vasile Mandica und Gamsat Gabriel Klein die beiden folgenden Leichtgewichte jeweils mit 3:0 gewannen, die „Schwergewichte“ Florian Doile und Adrian Michel ihren Kontrahenten aber technisch deutlich unterlegen waren, hieß es zur Pause nur 8:6 für den Favoriten.

Dann aber gingen vier der folgenden fünf Aufeinandertreffen klar an Lichtenfels. Andrei Vasile Dudau verlor gegen Rumen Savchev sogar auf Schultern. Einzig Tobias Hofmann hielt seine Niederlage gegen Achim Thumshirn mit 0:1 einigermaßen im Rahmen.

Ringen, Oberliga Nord: AC Lichtenfels – RSV Schonungen: 25:6 (8:6)
Für die Schonunger punkteten: Alexandru-Vasile Mandica, Gamsat Gabriel Klein (je 3); ohne Punkte: Andrei Vasile Dudau, Max Wendel, Andreas Hümpfer, Tobias Hofmann, Adrian Michel, Felix Full, Florian Doile.

Ringen, Oberliga Nord: AC Lichtenfels – RSV Schonungen: 25:6 (8:6)
Für die Schonunger punkteten: Alexandru-Vasile Mandica, Gamsat Gabriel Klein (je 3); ohne Punkte: Andrei Vasile Dudau, Max Wendel, Andreas Hümpfer, Tobias Hofmann, Adrian Michel, Felix Full, Florian Doile.

Weiter geht´s nun mit zwei Heimkämpfen. Gegen den SV Johannis Nürnerg II dürften die Schonunger kommenden Samstag chancenlos sein, aber auch sieben Tage danach hängen gegen den starken Aufsteiger SC Oberölsbach, der am Samstag mit 23:4 im Neulingsduell gegen Regensburg siegte, die Punkte hoch.

Die nächsten Kämpfe:
20.10.: RSV Schonungen – SV Johannis Nürnberg II
27.10.: RSV Schonungen – SC Oberölsbach
03.11.: AC Regensburg – RSV Schonungen
10.11.: RSV Schonungen – ASV Hof
17.11.: RSV Schonungen – TSV Burgebrach
24.11.: ATSV Kelheim – RSV Schonungen
01.12.: RSV Schonungen – AC Lichtenfels
08.12.: Johannis Nürnberg II – RSV Schonungen (17.30 Uhr)

Quelle: In und um SW/ Michael Horling

 

Warum die Schonunger Runger gegen Kelheim nur zu einem 16:16 kamen

SCHONUNGEN – Auf Tobias Hofmann kam´s an. 13:16 hieß es vor dem zehnten und letzten Kampf der Ringer-Oberliga Nord am Samstagabend. Aus Sicht der Schonunger Gastgeber, die gegen Aufsteiger und Tabellennachbar ATSV Kelheim an sich den dritten Saisonsieg einfahren wollten. Wer sich auskennt weiß: Der Erfolg wäre noch möglich gewesen.

Doch so sehr sich Hofmann auch mühte gegen Felix Henneberger: Mehr als „nur“ einen 10:0-Sieg brachte er nicht zustande. Das ergab drei Wertungspunkte – und am Ende ein sicherlich gerechtes Remis. Wobei die Hausherren aus einem 6:10-Paausenrückstand (bis dahin punkteten lediglich Schwergewicht Tobias Doile und Andrei Vasile Dudau) vor den rund 200 Zuschauern schnell ein 13:10 machten. Weil Felix Full auf Schultern siegte und auch Rudi Schwanke Ernte einfuhr. Doch dann verkaufte sich Andi Hümpfer zwar wacker, war Max Wendel chancenlos – und so musste Tobias Hofmann wenigstens das Unentschieden retten.

„Mit dem einen Punkt müssen und können wir leben“, sagte Trainer Thomas Rösner, dessen Team bis auf den fehlenden Machs Gelaschanov komplett war und bei dem nach Grippe Gamsat Gabriel Klein wieder auf die Matte konnte – und sich gegen den Ungarn Csongor Knipli gut verkaufte. Nun stehen zum Ende der Vorrunde die schweren Aufgaben erst beim souveränen Tabellenführer in Lichtenfels an, ehe der Zweite Johannis Nürnberg nach Schonungen kommt.

„Wir sind im Soll, aber es wird heuer eine kniffelige Kiste“, weiß Rösner trotz der ordentlichen 5:5 Punkte. Als Sechster hat der RSV drei Zähler Vorsprung auf hof und schon fünf auf den Letzten aus Regensburg, der bislang alle Kämpfe verlor. Doch es steigt nicht sicher nur das Schlusslicht ab. Wenn aus der ersten Bundesliga ein bayerischer Vertreter runter geht, dann erwischt es auch den Vorletzten. Momentan steht Westendorf im Oberhaus mit 0:10 Punkten ganz hinten.

Ringen, Oberliga Nord: RSV Schonungen – ATSV Kelheim: 16:16 (6:10)
Für die Schonunger punkteten: Andrei Vasile Dudau, Felix Full (beide 4), Tobias Hofmann, Rudi Schwanke (je 3), Tobias Doile (2); ohne Punkte: Max Wendel, Alexandru-Vasile Mandica, Andreas Hümpfer, Florian Doile, Gamsat Klein.

Die nächsten Kämpfe:
13.10.: AC Lichtenfels – RSV Schonungen
20.10.: RSV Schonungen – SV Johannis Nürnberg II
27.10.: RSV Schonungen – SC Oberölsbach
03.11.: AC Regensburg – RSV Schonungen
10.11.: RSV Schonungen – ASV Hof
17.11.: RSV Schonungen – TSV Burgebrach
24.11.: ATSV Kelheim – RSV Schonungen
01.12.: RSV Schonungen – AC Lichtenfels
08.12.: Johannis Nürnberg II – RSV Schonungen (17.30 Uhr)

Quelle: In und um SW/ Michael Horling

Klarer Sieg in Hof: Das war beste Werbung der Schonunger Ringer für das Derby gegen Burgebrach

HOF / SCHONUNGEN – Mit einem so nicht unbedingt erwarteten 17:10- Sieg kehrten die Schonunger Ringer vom dritten Kampf aus Hof zurück. Mit guten 4:2-Punkten können sie nun ganz beruhigt kommenden Samstag zum Derby reisen, wo die Burgebracher als haushoher Favorit als Gastgeber warten.

In Hof gewannen die drei „Leichtgewichte Alexandru-Vasile Mandica, Andrei Vasile Dudau und Gamsat-Gabriel Klein ihre Kämpfe locker, was trotz der Niederlagen von Felix Full und Comebacker Florian Hümpfer zu einer 11:6-Führung der Schonunger zur Pause führte.

Tobias Hofmann erhöhte nach der Pause auf 13:6, Rudi Schwanke, der gegen Regensburg noch fehlte, gar auf 17:6. Nun war drei Kämpfe vor dem Ende schon klar, dass alles schief laufen müsste, würde Hof noch gewinnen wollen. Als Marcel Kastner aber gegen Andreas Hümpfer vor den 500 Zuschauern nur einen 2:0-Punktsieg kam, stand der Gesamtsieg der Gäste breits fest. Machs Gelaschanov verlor gegen Max Osterhoff ebenso nur 0:2.

Max Wendels Kampf gegen Anthony Sanders fand gar nicht mehr statt. Das aber unter kuriosen Umständen. Sanders ist in der Junioren-Nationalmannschaft und war/ ist auf WM. „Wenn ein National-Ringer wegen einer WM verhindert ist, hat sein Verein die Möglichkeit einen Nachholkampf zu beantragen. Das haben die Hofer gemacht und genehmigt bekommen“, erzählt Marco Greifelt. „Da der Kampf aber mit mehr als fünf Punkten Differenz ausgegangen ist, wird Hof auf die Nachholung verzichten, da sonst für einen einzigen Kampf unter der Woche eine Halle, Schiedsrichter und so weiter organisiert werden müsste. Wenn der Kampf mit vier Punkten oder weniger Differenz ausgegangen wäre, dann hätten wir mit einem Ringer nochmal da hoch fahren müssen…“, berichtet der eine Schonunger Coach.

Da Hof voraussichtlich verzichten wird, wird das Ergebnis nochmal von 17:10 auf 21:10 geändert werden.

Nun geht´s zu Burgebrachern, die mit 3:3 Punkten starteten, die aber bei Johannis Nürnberg am Samstag einen Zähler entführten. Die Tabelle der Oberliga Nord führen momentan Lichtenfels, Oberölsbach und Schonungen an.

Ringen, Oberliga Nord: ASV Hof – RSV Schonungen: 10:17 (6:11)
Für die Schonunger punkteten: Alexandru-Vasile Mandica, Andrei Vasile Dudau, Rudi Schwanke (je 4), Gamsat-Gabriel Klein (3), Tobias Hofmann (2); ohne Punkte: Felix Full, Machs Gelaschanov, Florian Hümpfer, Max Wendel, Andreas Hümpfer.

Die nächsten Kämpfe:
29.09.: TSV Burgebrach – RSV Schonungen
06.10.: RSV Schonungen – ATSV Kelheim
13.10.: AC Lichtenfels – RSV Schonungen
20.10.: RSV Schonungen – SV Johannis Nürnberg II
27.10.: RSV Schonungen – SC Oberölsbach
03.11.: AC Regensburg – RSV Schonungen
10.11.: RSV Schonungen – ASV Hof
17.11.: RSV Schonungen – TSV Burgebrach
24.11.: ATSV Kelheim – RSV Schonungen
01.12.: RSV Schonungen – AC Lichtenfels
08.12.: Johannis Nürnberg II – RSV Schonungen (17.30 Uhr)

Quelle: In und um SW/ Michael Horling

 

 

 

Pflichtsieg für die Schonunger Ringer gegen Regensburg dank eines bärenstarken Machs Gelaschanov

SCHONUNGEN – Und rucksdizuck lag Iheb Hamdi Ben Ghozlem auf dem Buckel. Nach nur 12 Sekunden. Der Regensburger Ringer mit dem so gefährlich klingenden Namen ließ sich allerdings freiwillig vom Schonunger Tobias Hofmann auf die Schultern befördern. Im letzten, im zehnten, im entscheidenden Kampf des Samstagabends, was zum 17:12-Gesamtsieg der Hausherren führte, zu deren ersten Erfolg in der neuen Saison der Oberliga Nord.

Ben Ghozlem hatte Übergewicht, festgestellt vorher beim Wiegen. Weshalb für beide Mannschaften, nicht freilich für die rund 200 Zuschauer vorher schon klar war, dass nach Machs Gelaschanovs 3:0-Punksieg zuvor gegen den ebenfalls gefährlich ausschauenen US-Boy Timothy Broadenax die Hausherren gewonnen hatten. „Den kannte ich nicht, ich wusste nicht, wie stark er ist“, rätselte Trainer Thomas Rösner zuvor. Beim Stand von 12:10 für die Gäste musste Gelaschanov das vorletzte Duell des Abends gewinnen. Er tat es mit einem 14:3 höchst deutlich.

„Wir waren heute Favorit und haben die Schlüsselkämpfe gewonnen. Machs hat einen Spitzenkampf abgeliefert“, lobte Rösner, natürlich im Wissen, dass der Klassenerhalt der Schonunger auch nur dann möglich ist, wenn man gegen einen Aufsteiger gewinnt. Das klappte. Trotz der Anfangsprobleme. Wobei Alexandru-Vasile Mandica zum Auftakt auf den bärenstarken, erst 17 Jahre alten Magomed Kartojev traf und klar unterlegen war. Danach verloren auch Flo Doile und Dr, Markus Schäfer jeweils knapp, weshalb es nur durch Andrei Vasile Dudaus Flugshow gegen Markus Langmantel nebst frühzeitigem Ende nach 90 Sekunden lediglich 4:8 stand. Gamsat Gabriel Klein brachte die Schonunger zur Pause auf 7:8 heran.

Doch dann ging Felix Full genauso wie später Andreas Hümpfer „am Ende der Saft aus“, wie es der Coach formulierte. Beide führten in ihren Kämpfen, unterlagen dann doch noch mit 0:2-Wertungspunkten. Weil zwischenzeitlich mit Marco Greifelt der Co-Coach wieder auf die Matte ging und mit seiner Routine Anton Roth deutlich schlug, hieß es eben „nur“ 10:12 aus Sicht der Gastgeber nach acht von zehn Duellen. Der Rest wurde bereits geschildert.

„Leider war letzten Samstag in Oberölsbach nicht mehr drin, als wir zwar fünf Kämpfe gewonnen, in den verlorenen aber lauter Vierer abgegeben haben“, blickte Thomas Rösner nochmal auf den Start zurück. Ein Spitzenplatz wäre durchaus möglich gewesen. Nun geht´s erst nach Hof, das zum Start in Regensburg gewann, am Samstag aber klar verlor in Burgebrach, wo die Schonunger danach zum Derby nochmals auswärts ran müssen. In beiden Fällen hängen die Punkte überaus hoch. Ehe erst am 06. Oktober der nächste Heimkampf ansteht: Gegen Kelheim, einen weiteren Neuling, den der RSV dann wieder schlagen muss.

Ringen, Oberliga Nord: RSV Schonungen – AC Regensburg: 17:12 (7:8)
Für die Schonunger punkteten: Andrei Vasile Dudau, Tobias Hofmann (je 4), Marco Greifelt, Machs Gelaschanov, Gamsat-Gabriel Klein (je 3); ohne Punkte:
Felix Full, Florian Doile, Alexandru-Vasile Mandica, Markus Schäfer und Andreas Hümpfer.

Die nächsten Kämpfe:
22.09.: ASV Hof – RSV Schonungen
29.09.: TSV Burgebrach – RSV Schonungen
06.10.: RSV Schonungen – ATSV Kelheim
13.10.: AC Lichtenfels – RSV Schonungen
20.10.: RSV Schonungen – SV Johannis Nürnberg II
27.10.: RSV Schonungen – SC Oberölsbach
03.11.: AC Regensburg – RSV Schonungen
10.11.: RSV Schonungen – ASV Hof
17.11.: RSV Schonungen – TSV Burgebrach
24.11.: ATSV Kelheim – RSV Schonungen
01.12.: RSV Schonungen – AC Lichtenfels
08.12.: Johannis Nürnberg II – RSV Schonungen (17.30 Uhr)

Quelle: In und um SW/ Michael Horling

 

 

Neue Saison: Viele Derbys in der Oberliga Nord: Warum die Schonunger Ringer schon ganz heiß sind auf den Saisonstart

SCHONUNGEN – Den 15. September sollten sich die Sportfans der Region in und um Schweinfurt schon mal festhalten. Schon den Samstagabend zuvor zumindest die beinharten Anhänger der Schonunger Ringer, die am 08.09. in die neue Saison der Oberliga starten. Und die dürfte eine richtig heiße werden, stehen doch nach einer Neueinteilung eigentlich nur noch Derbys an.

„Das ist fast eine echte Frankenliga“, sagt mit Marco Greifelt einer der beiden RSV-Trainer. Womit er nicht ganz Recht hat, denn mit Kelheim, Oberölsbach und Regensburg kommen die drei Aufsteiger aus Niederbayern und der Oberpfalz. Nach Oberölsbach (liegt bei Neumarkt) reisen die Schonunger zum Auftakt, Regensburg kommt dann Mitte September in die Paul Karl Mai-Halle, die in ihre zweite Saison geht und sicherlich das ein oder andere Mal ausverkauft sein wird.

Ober- und Bayernliga wurden zusammen gelegt, in Süd und Nord geteilt, was für zahlreiche Derbys sorgt. Im Süden sollen bei den Begegnungen zwischen Berchtesgaden und Anger in der Bayernliga auch schon mal bis zu 2000 Leute zugeschaut haben. Diese Kämpfe gibt es nun in der zweithöchsten Ringerliga Deutschlands, zu der eben auch die Schonunger gehören. Die haben nun weitaus kürzere Strecken zu fahren, müssen beispielsweise nicht mehr in den hinteren Bayerischen Wald nach Untergriesbach oder rund um München im Stau stecken.

14 Kämpfe stehen an, danach ermitteln die Meister im Norden und Süden in Aufstiegskämpfen einen Aufsteiger zur Bundesliga, die jetzt 23 Teams in drei Staffeln umfasst. Eigentlich wären es 24 gewesen. Doch die Bindlacher, letzte Saison Staffelsieger der eingleisigen Oberliga Bayern, verzichteten auf den Aufstieg und wurden daher zuückgestuft. Als offizielle WKG Bindlach/ Bayreuth treten die Oberfranken nun in der Bayernliga Nord an. der SV Johannis Nürnberg II könnte als Meister der neuen Oberliga keine Aufstiegskämpfe bestreiten, weil deren Erste bereits Bundesliga ringt. Übrigens gibt es über der Bundesliga noch eine Deutsche Ringer-Profiliga mit fünf Vereinen, die quasi den Verband verlassen haben und ihr eigenes Ding machen. Darunter mit Schifferstadt einer der namhaftesten Clubs Deutschlands.

Die Schonunger erwarten sich selbst zwischen Mittelfeld und Kampf um den Klassenerhalt in der Achterliga. „Wir wollen nicht absteigen. Genaue Prognosen sind aber noch schwierig“, sagt mit Thomas Rösner der Cheftrainer. Fast alle Rivalen haben sich verstärkt, der nur durch die Ligenreform vor dem Abstieg gerettete Nachbarrivale aus Burgebrach (bei dem schon am 29.09. ein heißer Auswärtskampf stattfindet, zu dem bestimmt Schonunger in dreistelliger Zahl reisen werden) profitierte vom Aus der Bamberger Ringer und bekam von dort Zugänge. Klar ist: Die drei Neulinge muss der RSV natürlich möglichst hinter sich lassen.

„Wenn bei uns alle Mann da sind, dann muss man uns erst einmal schlagen. Wenn wir immer mit der ersten Elf auflaufen, dann ringen wir in der Mitte mit“, denkt Rösner und bemüht damit den Vergleich zum Fußball. Natürlich sind es aber stets nur zehn Kämpfer an einem Abend, die auf die Matte gehen. 18, 19 Akteure umfasst der Stammkader der Schonunger. Darunter die beiden Rumänen Alexandru-Vasile Mandica und Andrei-Vasile Dudau, die als Sieggaranten gelten. Für den Notfall hätte man die beiden gerne ersetzen können. Doch der erst 16 Jahre alte Armenier Khachik Gasparyan, ein bislang in Schweinfurt lebender Asylbewerber, der bereits eine Saison im Nachwuchsbereich kämpfte, wurde vom Amt nach Aschaffenburg geschickt und kann nun nur schwer anreisen zu Training und Kämpfen. Und mit Umalt Zakriev steht ein Tschetschene auch nicht immer zur Verfügung. Mit Julian Full fällt ein Einheimischer die ganze Saison aus: Wegen seiner Chemie-Studiums hat es ihn für ein Auslandssemester nach Australien verschlagen. Hinter Tobias Doile (Knieverletzung) steht ein großes Fragezeichen.

Doch der Schonunger Kader kann auch Zuwächse vermelden. Nach langer Pause wegen einer Knieverletzung steht Tobias Hofmann wieder zur Verfügung. „Er ist in guter Verfassung“, sagt Rösner. Auch Florian Hümpfer, der letzte Saison aussetzte, will wieder mitmischen, spätestens zur Rückrunde nach fertigem Hausbau. Gamsat Klein, letztes Jahr noch beruflich in Au/Hallertau und daher nicht immer da, arbeitet nun in Bamberg und dürfte zum Leistungsträger werden wie auch Rudi Schwanke oder Machs Gelaschanov. Fünf Ringer stehen im Team, die an sich an einem jeden Kampfabend für einen Sieg gut sind. Das verspricht viel.

Die meisten der Leistungsträger sind nun 30 Jahre alt oder drüber. „Die müssen noch fünf Jahre ringen. Gamsat und Rudi haben da schon zugestimmt, dass sie am Ball bleiben“, lacht Thomas Rösner schon wieder mit Fußball-Anspielungen und erklärt den Hintergrund. Denn man befindet sich nach wie vor in einem Übergangsjahr. Um die 30 Jugendliche hat man zwar im Kampfbetrieb, aber erst 2019 kommen einige echte Talente aus dem Nachwuchsbereich ins „Herrenalter“, das ja bereits mit 14 beginnt.

Deshalb gibt es auch heuer keine zweite Mannschaft (die letzte Saison während der Runde zurückzog), dafür wird die Jugendmannschaft jeweils ab 18.15 Uhr Vorkämpfe gegen die Oberliga-Rivalen (ohne Regensburg und Kelheim, plus Weißenburg und Neumarkt/ Feucht) bestreiten. Eine Reserve will der RSV Schonungen dann 2019 wieder auf die Matte schicken.

Talente wie Lucian Topf, Nino Puhalo oder Willi Merz könnten dann langfristig das Publikum begeistern. Auch Linus Gerhardt oder Emilian Pohl der einstigen (damals noch TSV 1866-) Helden Christian und Matthias gehören zum vielversprechenden Nachwuchs. Gerhardt senior, aber auch Mike Gärtner, Volker Sommer oder Max Wörtge stehen für Notfälle parat. „Wenn personell mal alle Stricke reißen, dann rufe ich sie an“, so Thomas Rösner.

Und wer wird nun Meister oder Zweiter hinter Johannis Nürnberg 2? „Auf dem Papier der AC Lichtenfels“, glaubt Marco Greifelt. Burgebrach wird ebenso viel zugetraut. Fakt ist, dass es heiße Derbys in einer pickepackevollen Halle geben wird. Und auch eine Regeländerung bei den Kämpfen, was den griechisch-römischen Stil betrifft. Die Unparteiischen dürfen nur noch eine bestimmt Anzahl an Bodenlagen aufrufen, was zu mehr Risikobereitschaft bei den jeweils Zurückliegenden führen soll, aber wohl auch für erboste „Blau passiv!“-Rufe der Zuschauer. „Das gibt viel Schreierei“, glaubt Thomas Rösner. Doch Schreierei bedeutet ja auch Atmosphäre. Und von der sollten sich alle Sportfans der Region mal überzeugen. Schon am 08. September, spätestens aber eine Woche später beim Heimdebüt der Schonunger.

Der Terminplan der Schonunger (Beginn ist jeweils Samstag um 19.30 Uhr):

08.09.: SC Oberölsbach – RSV Schonungen
15.09.: RSV Schonungen – AC Regensburg
22.09.: ASV Hof – RSV Schonungen
29.09.: TSV Burgebrach – RSV Schonungen
06.10.: RSV Schonungen – ATSV Kelheim
13.10.: AC Lichtenfels – RSV Schonungen
20.10.: RSV Schonungen – SV Johannis Nürnberg II
27.10.: RSV Schonungen – SC Oberölsbach
03.11.: AC Regensburg – RSV Schonungen
10.11.: RSV Schonungen – ASV Hof
17.11.: RSV Schonungen – TSV Burgebrach
24.11.: ATSV Kelheim – RSV Schonungen
01.12.: RSV Schonungen – AC Lichtenfels
08.12.: Johannis Nürnberg II – RSV Schonungen (17.30 Uhr)

Die Oberliga Süd: SV Mietraching, SpVgg Freising, AC Penzberg, TV Traunstein, TSV Berchtesgaden. SC Anger, SC I. Unterföhring, SV Untergriesbach

Quelle: In und um SW/ Michael Horling

 

 

 

Ligen neu eingeteilt: Die Schonunger Ringer freuen sich auf viele Derbys in der Oberliga Nord

SCHONUNGEN – Der Bayerische Ringer-Verband hat auf einer Verbandsausschusssitzung in Nürnberg die Umsetzung der neuen Ligenstruktur beschlossen. Oberliga und Bayernliga gehen künftig zusammen in zwei Staffeln – eine Oberliga Nord und Süd.

Ligenreferentin Natascha Schäfer aus Schonungen hat nach dem Beschluss zur neuen Ligenstruktur die Ligeneinteilung und die Terminplanung für die Mannschaftssaison 2018/2019 erarbeitet.

In der Oberliga Nord trifft der RSV Schonungen künftig auf folgende sieben Gegner: AC Lichtenfels, Johannis Nürnberg II, SC Oberölsbach, AC Regensburg, ASV Hof, ATSV Kelheim und TSV Burgebrach. Es kommt also weiter zum Derby gegen die sportlich in die Bayernliga abgestiegenen Burgebracher.

Die Oberliga Süd: SV Mietraching, SpVgg Freising, AC Penzberg, TV Traunstein, TSV Berchtesgaden. SC Anger, SC I. Unterföhring, SV Untergrießbach

Quelle: In und um SW/ Michael Horling

Schonunger Ringer beenden die Saison und drücken Burgebrach die Daumen für den Klassenerhalt

UNTERGRIESBACH / SCHONUNGEN – Absteigen? Konnte der RSV Schonungen ohnehin nicht. Und daher war´s egal, wie der letzte Oberliga-Kampf der Saison, immerhin schon der 16., für die Unterfranken enden wird. Er endete mit einem 0:40 am Grünen Tisch…

Ins weite Untergriesbach bei Passau fuhren eh nur acht Schonunger Ringer mit. Darunter mit Marco Greifelt einer der beiden Trainer. Er aber hatte Übergewicht. Das ergab automatisch die Wertung. eigentlich wäre das Duell gegen den Ex-Bundesligisten ja mit 25:10 an die Hausherren gegangen. Denn Alexandru-Vasile Mandica und das reaktivierte Schwergewicht Oliver Gräb (sogar auf Schultern!) gewannen ihre Kämpfe deutlich, machs Gelaschanov steuerte ebenso einen Sieg bei.

Am letzten Kampftag kommenden Samstag haben die Schonunger frei. Mandica (14 Saisonsiege) war der erfolgreichste Schonunger, dicht gefolgt von Andrei-Vasile Dudau (13). Auch Gamsat Klein (9) und Machs Gelaschanov (8) gewannen häufig. Danach kommt Tobias Doile mit vier Siegen. Positive Bilanzen weisen auch Dimitri Andronov (3 Siege, eine Niederlage), Danil Kvasnin (2-1) sowie Max Wörtge, Oliver Gräb und Christian Gerhardt (je ein Sieg beim einzigen Einsatz) auf. Andreas Hümpfer (0-12), Markus Schäfer (0-10) und auch Rudi Schwanke (0-8) gingen in allen Kämpfen als Verlierer von der Matte.

Schon sicher Meister ist Johannis Nürnberg 2, allerdings nicht aufstiegsberechtigt, weshalb die als Vizemeister fststehenden Bindlacher den Sprung in die 1. Bundesliga wagen müssen. Am letzten Kampftag kommt es zu einem Fernduell um den Abstieg in die Bayernliga. Dabei müssen ausgerechnet die Burgebracher in Lichtenfels besser abschneiden als parallel Au/Hallertau zuhause gegen Meister Nürnberg. Beide sind punktgleich, der bessere direkte Vergleich spricht für Au. Immerhin: Den Hinkampf gegen Lichtenfels gewann Burgebrach deutlich. Ohne aber eine Wiederholung des Sieges würde für die Schonunger das große Derby nächste Saison wegfallen.

Quelle: In und um SW/ Michael Horling

Remis gegen den künftigen Bundesligisten Bindlach: Schonunger Ringer sind wohl gerettet

SCHONUNGEN / BINDLACH – Philipp Adler trommelte gegen die Wand, als wollte er die neue, kleine, aber feine Halle des RSV Schonungen zum Einsturz bringen. Gerade hatte er in den letzten Sekunden seines Kampfes gegen Rudi Schwanke noch eine Wertung des Gegners zugelassen, so dass aus einem 3:0-Punktsieg nur ein 2:0 wurde. Im vorletzten Kampf des Abends.

Als Adler seiner Wut freien Lauf ließ, da fegte gerade der Bindlacher Marcel Fornoff zum Abschluss des Frankenduells den Schonunger Machs Gelaschanov von der Matte. Vier Punkte für Fornoff bedeuteten den 18:18-Ausgleich. „Ärgerlich“ fand das Gästetrainer Matthias Fornoff, weil eben ein Dreier für Adler den Sieg bedeutet hätte für die Oberfranken. „Wir hatten heute ein paar Schwachpunkte in der Mannschaft“, weiß Coach Fornoff. Gerade David Adler hätte im vierten Kampf des Abends nicht gegen den Schonunger Florian Doile verlieren dürfen.

So sind nach dem Remis die Wege beider Mannschaften vorgezeichnet. Nachdem kein Bundesligist in die Oberliga absteigen wird, muss dort nur das Schlusslicht in die Bayernliga runter. Damit retteten sich die Schonunger endgültig, weil Au/Hallertau am Samstag in Lichtenfels verlor. Und die Bindlacher gewöhnen sich so langsam an den Gedanken Bundesliga angesichst der drei Punkte Vorsprung auf Freising. „Die beiden letzten Heimkämpfe werden wir nicht verlieren“, sagt Fornoff. Es geht nacheinander gegen Freising und Hof. Freising muss dann noch gegen Untergriesbach ran.

„Gerne steigen wir nicht auf“, gibt Coach Fornoff zu, „weil ich dann aus der Mannschaft fünf Mann ersetzen muss“. Um in der obersten Liga halbwegs konkurrenzfähig zu sein. Die Option, bei einem Verzicht ganz nach unten zurück gestuft zu werden bei einem Aufstiegsverbot danach ist natürlich keine. Freiwillig verlieren kommt für Bindlach also nicht in Frage. Anders als man das vielleicht einschätzen mochte nach dem 0:36 in Burgebrach am 31. Oktober, als nur sieben Ringer der Gäste das erforderliche Körpergewicht aufwiesen. Kevin Adler wurde danach deshalb suspendiert.

„Das war heute die beste Mannschaft, die ich im Moment zur Verfügung habe“, sagte Matthias Fornoff in Schonungen. Mit dem fehlenden Bastian Hoffmann hätte der ASC wohl sicher auch in Unterfranken gewonnen. „Und wenn Nico Ganzleben nicht auf Schultern verliert und den Vierer abgibt, dann schaut das hier auch ganz anders aus…“ So aber brachte Felix Full im drittletzten Kampf des Abends die Schonunger überraschend mit 18:12 nach vorne und es lag sogar der sechste Saisonsieg des RSV in der Luft. Bis Philipp Adler Grund zum Ärgern hatte. Denn gegen Rudi Schwanke stand er sogar knapp vor einem Schultersieg.

Groß war natürlich die Freude der Schonunger. „Jetzt schaut´s nicht schlecht aus und geht´s ganz stark in Richtung siebter Platz“, weiß Trainer Marco Greifelt. Auch vor Burgebrach könnten das Team aus dem Osten Schweinfurts landen. Was jedoch gar nicht mehr wichtig wäre bei nur einem Absteiger. „Aber noch ist´s nicht offiziell vom Verband“, so Greifelt am Samstagabend. „Optimal gelaufen“ sei der Kampf für die Hausherren. „Wir wussten, dass wir eine Chance haben, wenn Flo Doile gewinnt und Felix Full eine hohe Wertung macht. Und genau das haben wir hinbekommen“, strahlte Greifelt.

Nächsten Samstag geht´s zum Jahresabschluss noch zu Untergriesbachern, die mit je sieben Siegen und Niederlagen nicht weit entfernt sind von den Schonungern. Und die gewannen ja schon den Hinkampf gegen den Absteiger aus der aufgelösten 2. Bundesliga unverhofft und deutlich. Schon damals schickte die lokale Tageszeitung keinen Reporter, so wie auch diesmal. Ringen in der zweithöchsten Liga Deutschlands bleibt also leider eine Randsportart.

Ringen, Oberliga-Bayern: RSV Schonungen – ASC Bindlach: 18:18
Es punkteten für Schonungen: Alexandru-Vasile Mandica, Gamsat Klein, Felix Full, Andrei-Dudau, Vasile (je 4), Florian Doile (2); Ohne Punkte: Rudi Schwanke, Machs Gelaschanov, Markus Schäfer, Andreas Hümpfer.
Es punkteten für Bindlach: Andre Schmidt, Pedro Jesus Mejias Rodriguez, Marcel Fornoff, Sascha Büchner (je 4), Philipp Adler (2); ohne Punkte: Dominik Rümpelein, Mark Weimer, Nico Ganzleben, David Adler.
Zuschauer: 250.
Mattenleiterin: Katharina Grasruck.

Quelle: In und um SW/ Michael Horling

Letzter Heimkampf der Schonunger Ringer: Was ist drin gegen Bundesliga-Anwärter Bindlach?

SCHONUNGEN – Nach der klaren und zu erwartenden 4:33-Niederlage bei Tabellenführer Johannis Nürnberg 2 belegen die Schonunger Ringer weiterhin den drittletzten Platz in der Oberliga und schweben in Abstiegsgefahr.

Nur Alexandru-Vasile Mandica gewann gegen Adrian Bernowksi, den ersten Kampf des Tages. Danach verloren bei den ersatzgeschwächten Gästen Andrei-Vasile Dudau, Machs Gelaschanov, Julian Full, Max Wendel, Felix Full, Volker Sommer, Andreas Hümpfer und Michael Justus.

Gut nur, dass auch Burgebrach mit 13:19 gegen Freising verlor. Allerdings ringen die Oberfranken noch drei Mal, darunter zuhause gegen Schlusslicht Au/Hallertau, dürfte also noch mindestens einen Sieg einfahren und dann an den Schonungern vorbei ziehen, sollten die nicht nochmal punkten.

Und das erhoffen sich die RSV´ler am Samstagabend beim letzten Heimkampf gegen den ASC Bindlach. Gegen die Bayreuther sind sie jedoch von der Papierform her eigentlich chancenlos. Die Hoffnung bleibt, dass die Gäste den ihnen „drohenden“ Aufstieg in die Bundesliga als momentan Zweiter der Tabelle vermeiden wollen.

Jüngst gab Bindlach ausgerechnet in Burgebrach bei einem 0:36 den Kampf ab durch nur sieben eingesetzte Ringer mit dem notwendigen Kampfgewicht – und auch das 17:18 zuhause gegen au zeugt nicht gerade von Unschlagbarkeit der Oberfranken, die jedoch ihrerseits zuletzt mit 40:0 in Untergriesbach siegten, weil die anscheinend rein gar nicht aufstiegswilligen Niederbayern, bei denen die Schonunger eine Woche später ihre Saison beendeten, nur sieben Ringer mit dem erforderlichen Gewicht einsetzten…

Die restlichen zwei Saisonkämpfe der Schonunger Ringer:
RSV Schonungen – ASC Bindlach 02.12.2017
SV Untergriesbach – RSV Schonungen 09.12.2017

Quelle: In und um SW/ Michael Horling