Archiv der Kategorie: Mannschaftsrunde

19:13 gegen Au: Hurra, die Schonunger Ringer haben den ersten Saisonsieg geschafft!

SCHONUNGEN – Na also, es geht doch: Mit 19:13 gewannen die Schonunger Ringer gegen den ASV Au/Hallertau ihren ersten Kampf dieser Saison und erstmals in der neuen Halle und gaben damit die Rote Laterne an die Gäste weiter. Nach vier von 16 Kampftagen ist das ein erster Lichtblick.

250 Fans sahen wie immer furios startende Hausherren, die nach drei Kämpfen mit 11:0 führten. Diesmal aber brannte – anders als gegen Freising zuletzt – gegen Ende nichts mehr an. Altmeister Dimitri Andronov (auf dem Bild links) machte mit seinem 4:0 gegen Robert Gogava alles klar. Danach konnte sich der erstmals diese Saison ringende Rudi Schwanke eine Niederlage gegen Vladislavs Jakubovics leisten.

„Der Sieg war eine Spitzen-Mannschaftsleistung, sowohl von Seite der Gewinner als auch der Verlierer des Kampfabends. Die Gewinner konnten immer bestmöglich den nächst höheren Mannschaftspunkt erreichen und die Verlierer dies für den Gegner verhindern“, lobte RSV-Trainer Marco Greifelt. Und weiter: „Wir hatten viele Kleinigkeiten, die wir in den letzten Kämpfen nicht optimal gemacht hatten, diesmal optimal umsetzen können. Alle Kämpfer waren an diesem Abend sehr gut. Herauszuheben waren Gamsat Klein, der einen 0:6-Rückstand in einen 9:6 Punktsieg umdrehte und Dimitri Andronov, der ebenfalls nach einem 0:6-Rückstand noch technisch überlegen mit 21:6 gewann. Dieser erste Sieg bringt uns dem Ziel, die Klasse zu halten, ein großes Stück näher. Unsere Form des letzten Kampftages wollen wir jetzt unbedingt nächste Woche beim großen Derby in Burgebrach bestätigen, wo es um weitere wichtige Punkte geht.“

Mit einer ungewohnten Englischen Woche setzt sich die Oberliga-Saison fort: Die Schonunger Ringer bestreiten kommenden Samstag das für den Klassenerhalt enorm wichtige Auswärtsderby beim TSV Burgebrach, ehe schon am Dienstagabend, den 03.Oktober, der Heimkampf gegen Johannis Nürnberg ansteht und nur vier Tage später das nächste Auswärtsderby in Bindlach bei Bayreuth.

Ringen, Oberliga Bayern: RSV Schonungen – ASV Au/Hallertau: 19:13 (13:4)

Es punkteten für Schonungen: Andrei-Vasile Dudau, Alexandru-Vasile Mandica, Dimitri Andronov (je 4), Tobias Doile (3), Machs Gelaschanov, Gabrial-Gamsat Klein (je 2).
Ohne Punkte: Rudi Schwanke, Andreas Hümpfer, Felix Full und Florian Doile.

Die Reserve verlor im Vorkampf mit 24:28 gegen den SC Oberölsbach II und konnte zumindest sechs Mann aufbieten, darunter die Oldies Markus Schäfer und Christian Gerhardt. Die Reserve bestreitet kommenden Samstag in Burgebrach den Vorkampf.

Quelle: In und um SW/ Michael Horling

Niederlage auch in Hof: Schonunger Ringer gewinnen aber fünf der zehn Kämpfe

HOF / SCHONUNGEN – Mit 11:16 verloren die Schonunger Ringer auch den dritten Kampf in der Oberliga-Saison. In Hof konnten sie zwar fünf der zehn Aufeinandertreffen für sich entscheiden. Maßgeblich aber waren die höheren Einzelwertungen für die Oberfranken.

Max Wendel und Florian Doile verloren beispielweise auf Schultern, Dimitri Andronov war technisch unterlegen und kassierte genauso ein 0:4. Ein ganz klarer Erfolg gelang bei den Gästen vor 150 Zuschauern nur Andrei-Vasile Dudau. Der ordentliche Gesamtauftritt der Schonunger wurde also nicht belohnt.
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DB

Nun steht am kommenden Samstag das Kellerduell gegen den ebenfalls noch punktlosen ASV Au/Hallertau an. Jetzt kommt es auch auf die Schonunger Fans an bei Heimkampf frei. Ob die Reserve zuvor in der Gruppenoberliga gegen den SC Oberölsbach II noch antritt, ist fraglich. Die Zweite jedenfalls brachte in Hof keine Mannschaft zusammen, dieser Kampf wurde mit 40:0 für die Oberfranken gewertet.

Ringen, Oberliga Bayern: ASV Hof – RSV Schonungen: 16:11
Es punkteten für Schonungen: Andrei-Vasile Dudau (4), Gamsat Klein (3). Machs Gelaschanov (2), Julian Full, Tobias Doile; ohne Punkte: Alexandru-Vasile Mandica, Dimitri Andronov, Max Wendel, Felix Full, Florian Doile.

Quelle:In und um SW/ Michael Horling

Bauchscheiben zur Pause und dann drehte sich der Kampf: Warum die Schonunger Ringer auch gegen Freising verloren

Halbzeitführungen sagen nichts aus. Auch wenn sie noch so klar sind. Nach fünf der zehn Kämpfe lagen am Samstagabend die Schonunger Ringer in Saison- und Heimkampf zwei in der neuen Halle zwar mit 14:2 gegen die Sportvereinigung aus Freising vorne. Doch die Trainer Thomas Rösner und Marco Greifelt befürchteten da schon, dass der Kampftag noch ein unschönes Ende nehmen würde…

„Ich hab´s geahnt…“, sagte Rösner nach der letztlichen 16:18-Niederlage gegen die Oberbayern, die halt erst in der zweiten Hälfte ihre Ausländer Ion Gaimer und Zoltan Keri auf die Matte schickten, während Alexandru-Vasile Mandica und Andrei-Vasile Dudau, die rumänischen Leichtgewichte der Hausherren, vor der Pause schon über die Matte fegten und mit Gamsat-Gabriel Klein und Tobias Doile besagtes 14:2 herausholten unter der Leitung der charmenten Mattenrichterin Katharina Grasruck aus Neumarkt in der Oberpfalz.

„Doch dann haben wir zu viele Vierer abgegeben“, weiß Rösner. Felix Full, Julian Full, Andreas Hümpfer und Machs Gelaschanov verloren ihre Kämpfe jeweils mit 0:4, waren vor den offiziell 150 Fans völlig chancenlos. Vor allem Gelaschanov hätte gegen Marcel Berger an sich besser aussehen sollen. „An ihm lief der Kampf völlig vorbei“, analysierte der Trainer. Danach hätte Max Wendel schon deutlich gewinnen müssen für ein Remis im Gesamten. Zumindest siegte er mit 6:1 gegen Christopher-Franz Mayer, was halt „nur“ zwei Punkte ergab statt der benötigten vier. Und so erklärt sich ein 16:18 am Ende.

Dass (neben dem pausierenden Florian Hümpfer) mit Rudi Schwanke und dem wohl verletzt bis Saisonende ausfallenden Tobias Hofmann zwei weitere Leistungsträger fehlten, wollte Rösner nicht als Grund für die Niederlage gelten lassen. „Tobias hätte gegen Zoltan Keri auch einen Vierer abgegeben und Rudi wäre gegen den früheren Weltklasse-Mann Ion Gaimer wohl auch unterlegen gewesen. Vielleicht nicht mit einer Vierer-Wertung…“ Kleinigkeiten also sind es, die es ausmachen können in dieser Oberliga-Saison. Aber hätte, wäre, wenn…., das hilft den Schonunger Ringern eben nicht. gut zumindest an diesem Abend: Ein Team um ex-Ringer Mike Gärtner grillte im Außenbereich gute Bratwürste, Steaks und Bauchscheiben für erweiterte kulinarische Genüsse. Beim nächstem Kampf soll´s nun auch Federweißer geben.

Mit Burgebrach und Au/Hallertau stehen die Schonunger zusammen mit 0:4 Punkten am Ende der Tabelle. Lichtenfels verlor überraschend zuhause gegen Johannis Nürnberg II. Die Hofer greifen erst kommenden Sonntag ins Geschehen ein, dann gegen die Schonunger, die anschließend Au erwarten und dann nach Burgebrach müssen. Nun wird es also Zeit, die ersten Punkte einzufahren für den angestrebten Klassenerhalt.

Bitter: Der Vorkampf der Reserve endete mit einem haushohen Sieg der Gäste aus Rehau, dem Landesliga-Absteiger. Vier Gewichtsklassen mussten die Schonunger da unbesetzt lassen, obwohl sie schon Christian Gerhardt und Jan Werner reaktivierten und Dimitri Andronov aushalf und als einziger Athlet einen Doppelsieg schaffte. Mit Konstantin Mandica verabschiedete sich der als Neuzugang erhoffte Bruder von Alexandru-Vasile Mandica kurzfristig wieder nach Rumänien. Erst durch ihn entschieden sich die Schonunger überhaupt dazu, eine zweite Mannschaft an den Start zu bringen.

Nun soll am Montag eine Entscheidung fallen, ob man das Team vor den restlichen 13 Kämpfen der Runde, der nächste würde am Sonntag bei Hof II stattfinden, eventuell zurückzieht. Nachdem die früher dort ringenden Talente wie die Full- oder die Doile-Brüder nun in der ersten Mannschaft gebraucht werden…

Ringen, Oberliga Bayern: RSV Schonungen – Spvgg Freising: 16:18 (14:2)
Es punkteten für Schonungen: Alexandru-Vasile Mandica, Andrei-Vasile Dudau, Gamsat Klein (je 4), Max Wendel, Tobias Doile (je 2) – ohne Punkte: Julian Full, Felix Full, Machs Gelaschanov, Markus Schäfer, Andreas Hümpfer.

Gruppenoberliga Nord: RSV Schonungen II – RSC Rehau: 14:38
Schonunger Punkte holten: Dimitri Andronov (8), Jens Müller (4), Danil Kvasnin (2).

Quelle: In und um SW/ Michael Horling

Beim Debüt in der neuen Halle war Lichtenfels zu stark für die Schonunger Ringer

Ob´s an den rund 50 beinharten Anhängern aus Lichtenfels lag? Wohl auch, denn die machten mächtig Stimmung in der engen Bude. Auch die neue Lautsprecheranlage gibt ein bisschen mehr Gas als die frühere. Insgesamt war´s in Sachen Atmosphäre schon ein Knaller, das Dübüt der Schonunger Ringer in ihrer neuen, noch gar nicht mal richtig eingeweihten Paul-Karl Mai-Halle.

Blöde nur, wenn zum Start der zweithöchsten bundesdeutschen Ringer-Liga gleich mal der AC Lichtenfels zu Gast ist. Eine Mannschaft, die kürzlich noch in der 1. Bundesliga eine gute Rolle spielte und der man nach dieser Saison auch eine Rückkehr zutrauen darf. „Die sind einfach besser, die sind zu stark für uns“, weiß mit Thomas Rösner („mit so einem Ergebnis habe ich gerechnet“) die eine Hälfte des Schonunger Trainerduos. Um von den neun Teams nicht einen der beiden letzten Plätze zu belegen, um also den Abstieg aus der Oberliga zu verhindern, muss die RSV-Crew gegen andere Mannschaften siegen.

Los ging´s gut am Samstagabend mit Erfolgen von Alexandru-Vasile Mandica und Andrei-Vasile Dudau, wobei Letzterer nicht kämpfen musste, die Oberfranken hatten für seine Gewichtsklasse keinen Gegner dabei. 8:7 hieß es zur Pause noch für die Schonunger, wobei Gamsat Klein seine 0:1-Niederlage gegen Christian Lurz durchaus hätte vermeiden können. Im Gesamten aber hatten die Hausherren keine echte Siegchance. Felix Full musste gegen den amtierenden Weltmeister (!) Hannes Wagner ran, Julian Full sah sich mit Rumen Savchev genauso einem bärenstarken Ausländer gegenüber wie Tobias Doile mit dem 130 Kilo-Polen-Büffel Lukasz Banak. Auch Bruder Florian Doile verlor, mit Max Wendel unterlag am Ende ein weiteres Eigengewächs.

„Lichtenfels hat ja noch zwei Bulgaren“. weiß Rösner um diesmal Fehlende der Gäste. „Und wir haben unsere eigenen Leute – und die ringen jetzt auch!“ Richtig so, auch wenn hier wie da auf dieser Qualitätsebene eben doch noch ein bisschen was fehlt. Aber es ging ja auch gegen ein Schwergewicht der Liga. Au aus der Hallertau, Hof, Burgebrach oder die Freisinger, die schon am kommenden Samstag zum zweiten Heimkampf der Schonunger anreisen, sind eher deren Kragenweite. Und gegen die entscheidet sich dann in den direkten Duellen der angestrebte, mindestzuerreichende siebte Platz.

Womöglich auch erst in der bis Mitte Dezember andauerenden Rückrunde, wenn die Schonunger auf einen verstärkten Kader hoffen. Rudi Schwanke, der wie Florian Hümpfer als einstiger Dauer-Leistungsträger die Familie in den Vordergrund stellt, könnte dann wieder an Bord sein. Womöglich auch Tobias Hofmann, der sich sechs Tage vor dem Ligenstart (nicht beim Ringen) scheinbar schwer am Knie verletzte. Bänder? Meniskus? Das klärt sich diese Tage! Vielleicht ist die Saison für einen weiteren Leistungsträger auch schon wieder beendet, bevor sie anfing. Dazu passte am Samstag, dass mit Andi Hümpfer ein weiterer Teil eines Bruderpaares sein Gewicht nicht schaffte und ersetzt werden musste.

Es kam deshalb zu einem Comeback: Dimitri Andronov, noch so ein Held früherer Zeiten, ging mit einem Alter von nun über 40 erstmals seit Jahren wieder für die erste Mannschaft auf die Matte und legte Philipp Schütz gleich mal auf die Schultern. „Dimi hat wieder richtig mit dem Training angefangen. Er ist fast immer da, charakterlich ein Spitzenmann. An ihm können sich einige der Jüngeren eine Scheibe abschneiden“, lobt Thomas Rösner den langjährigen Weggefährten, der sicherlich noch seinen Beitrag leisten kann im Kampf um den Ligaerhalt.

Mit der neuen Halle „ist für uns ein Traum in Erfüllung gegangen. Ich hab´ das noch gar nicht richtig verarbeitet“, schwärmt der Trainer von der lang ersehnten RSV-Heimat, die am nächsten Samstag ihren Testlauf Nummer zwei erlebt, wenn von den Gästen kaum oder nur wenige Anhänger dabei sind. „Freising ist mit uns auf Augenhöhe, da haben wir eine realistische Chance. Aber ohne Tobias Hofmann und Rudi Schwanke wird´s natürlich schwer“, weiß Rösner. Nachdem die Halle an diesem Samstag mit 300 Fans restlos ausverkauft war, bleibt kommenden Samstag abzüglich der Lichtenfelser Anhänger ein bisschen Platz für weitere Neugierige. Man kann nur allen Sportfans der Region raten, mal auf den Schonunger Berg zu fahren und dabei zu sein bei diesem Mattenspektakel. Dazu ein Hausmacherbrot, ein Bier oder bald wieder Federweißer – so ein Samstagabend kann richtig genussvoll werden!

Gutes Stichwort: Beinahe wären die Anhänger schon zum Auftakt in einen weiteren Genuss gekommen. Angedacht war an sich, dass Thomas Rösner und Dieter Merz, noch so ein Schonunger Ringer-Urgestein, den allerersten (Show-)Kampf in der neuen Halle gegeneinander bestreiten. Rösner aber verzichtete. Doch wer weiß: Sollte am 16. Dezember nach dem letzten RSV-Heimduell mit Bindlach der Klassenerhalt in der Oberliga feststehen – vielleicht kommt es dann ja doch noch zu diesem ganz besonderen Aufeinandertreffen unter weit weniger Anspannung als diesmal vor dem Auftakt in die neue Saison und eine neue Schonunger Ringer-Epoche.

Quelle: In und um SW/ Michael Horling

Zwei Siege, 47 Punkte: Tolles Saisonfinale für die Schonunger Ringer

SCHONUNGEN – Tolles Saisonfinale für die Schonunger Ringer: Die erste Mannschaft ist nach dem 15:13 gegen Hof mit 14:14 Punkten Vierter der Oberliga. Und die Zweite bezwang Hof II mit 32:17 und beendete die Runde in der Gruppenoberliga mit 12:16 Zählern auf Rang fünf – und das nach langen Wochen als Achter und Letzter.

Es hatte was von Abschiednehmen: Nicht nur von der Saison nach je 14 Kämpfen, sondern auch von der Real- und einstigen Hauptschul-Turnhalle, in der die Ringer seit Jahrzehnten ihr Fights austrugen. Man wird zwar sicher nochmal zurückkehren, beispielsweise zum Maintal-Turnier des Nachwuchses im Spätwinter. Doch ansonsten ziehen die Schonunger in ihre eigene, bald fertig gestellte Halle oberhalb des Naturfreundehauses und smit keine 200 Meter von der Schule entfernt ein. Dort werden zwar nicht mehr als 300 Zuschauer einen Platz finden. Doch sonderlich auf Euphorie legen es die RSV´ler ja ohnehin nicht an. Ihr Sport ist und bleibt wohl eine Randsportart. Maximal 250 Fans sahen den letzten Saisonkampf. Sollte sich ein Boom ankündigen, müsste der Verein halt doch wieder in die größere Halle ausweichen.

Aber das ist Zukunftsmusik und frühestens ab Ende August 2017 ein Thema. Die Reserve ringt dann in der fünfthöchsten Deutschen Liga, die erste Mannschaft gar in der zweithöchsten. Denn erste und zweite Bundesliga verschmelzen künftig zu wohl vier Staffeln mit angestrebten je acht Mannschaften. Darunter kommt die Oberliga. „Und in der wollen wir auch nächste Saison wieder einen Mittelplatz belegen“, sagt Trainer Thomas Rösner schon jetzt.

Nach vorne dürfte – Stand heute – nicht viel mehr gehen, weil Meister Bindlach wohl auf den Aufstieg verzichten wird und mit Absteiger Untergriesbach (das Zweitliga-Abenteuer endete mit derzeit 0:34 Punkten desaströs) und Bayernliga-Meister und Ex-Bundesligist Lichtenfels zwei bärenstarke Mannschaften dazu kommen. Die Oberliga Bayern dürfte ausnahmsweise mit neun Mannschaften an den Start gehen. Nur Mietraching steigt ab, gegen Lichtenfels gibt´s außer gegen Hof, Bindlach, Johannis Nürnberg und Burgebrach ein weiteres Frankenderby für den RSV. Hört sich gut an.

„Die Vorrunde war scheiße“, sagt Rösner auch ganz deutlich. Obwohl am Ende fast noch Rang drei und damit das angestrebte Ziel heraus kam, stellte die abgelaufene Saison den RSV nicht ganz zufrieden. „Vom Potenzial her haben wir eigentlich die zweitbeste Mannschaft in der Liga“, glaubt Thomas Rösner. „Von uns aus hätte die Saison nun ruhig weiter gehen können…“

Ringer wie Florian Hümpfer (drei Schultersiege zuletzt nach zehn Niederlagen) oder Tobias Hofmann kamen richtig in Fahrt. Leistungsträger wie die beiden rumänischen Mattenflöhe Andrei-Vasile Dudau und Alexandru-Vasile Mandica gewannen zusammen mit Gamsat-Gabriel Klein (der diesen Samstag überraschend verlor) die meisten Kämpfe. Machs Gelaschanov meldete sich mit acht Siegen eindrucksvoll zurück. Rudi Schwanke (sechs Siege, acht Niederlagen) erwischte eine eher mäßige Runde. Andreas Hümpfer verlor bei allen zen Einsätzen. Dafür mischten mit Marco Greifelt und Markus Schäfer (jeweils drei Siege) zwei Routiniers die Liga bei ihren Einsätzen auf, die eigentlich schon aufgehört hatten.

Fazit: Mit den Doile- und den Full-Brüdern sowie Max Wendel oder Danil Kvasnin stehen in der zweiten Mannschaft Kämpfer zur Verfügung, die von den beiden Trainers Rösner und Marco Greifelt jederzeit gebracht werden können. Wendel, Felix Full und Schwergewicht Oliver Gräb fuhren für die Zweite diese Saison Siege im zweistelligen Bereich ein. Dimitri Andronov oder Stefan Pfister zeigten dort, dass auf sie jederzeit Verlass sein kann. Denn Schonungern muss nicht bange sein vor der Zukunft. Das ständige Auf- und Abbauen vor und nach den Kämpfen fällt nach dem Umzug künftig weg. Und wer weiß: Vielleicht klappt es ja doch mit einem Ringer-Boom in der eigenen, engen Halle, die zu seinem Hexenkessel werden soll wie früher die Arena in der alten Grundschule.

Oberliga: Schonungen – Hof: 15:13
Für die erste Mannschaft punkteten: Florian Hümpfer, Andrei-Vasile Dudau (je 4), Machs Gelaschanov, Tobias Hofmann, Alexandru-Vasile Mandica (je 2), Marco Greifelt (1); ohne Punkte: Rudi Schwanke, Gamsat-Gabriel Klein, Andreas Hümpfer, Markus Schäfer.

Gruppenoberliga: Schonungen II – Hof II: 32:17
Für die zweite Mannschaft (von der alle Kämpfenden hier abgelichtet sind) punkteten:
Max Wendel (8), Felix Full (7), Danil Kvasnin, Jens Müller, Julian Full (je 4), Oliver Gräb (3), Dimitri Andronov (2)

 

Quelle: Michael Horling/ In und um SW

Nikas Justus und Robert Konschu in Waltershausen auf Podium

Weitere Erfolge für die Ringer des RSV Schonungen: Nikas Justus und Robert Konschu sind beim Allmrodt-Gedenkturnier im thüringischen Waltershausen in der 42-Kilo-Klasse der D-Jugendlichen auf dem ersten beziehungsweise dritten Platz gelandet. Während Justus all seine drei Kämpfe in der mit sieben Teilnehmern besetzten Gewichtsklasse deutlich gewann, musste sich sein Teamkollege Konschu im dritten seiner vier Kämpfe geschlagen geben.

Quelle: Dominik Großpietsch/ Schweinfurter Tagblatt

Triumphe in Burgebrach: Schonunger Ringer gewinnen mit beiden Mannschaften die Derbys

BURGEBRACH / SCHONUNGEN – Hurra, die Schonunger Ringer haben das große Oberliga-Derby beim TSV Burgebrach gewonnen! Und das mit 18:9 sogar überaus deutlich. Im Autohaus Dotterweich in Steinsdorf nördlich von Burgebrach hieß es zur Pause schon 11:3 für die bärenstarken Gäste.

12:12 Punkte hat der zuletzt mehrfach siegende RSV nun und damit den Abstieg so gut wie vermieden. Es ist sogar noch Rang zwie theoretisch drin. Die Reserve gewann ebenso, mit 33:16 bei Burgebrach II, bleibt aber Schlusslicht der Gruppenorberliga und muss bei Lichtenfels II und gegen Hof II seine letzten beiden Kämpfe gewinnen.

Mehr über die Auftritte in Burgebrach vor den leider nur knapp über 200 Zuchauern (davon bestimmt fast die Hälfte aus Schonnungen) mit vielen Fotos und Videos gibt´s demnächst hier an dieser Stelle.

Die weiteren Schonunger Ringer-Kämpfe der ersten Mannschaft:

03.12.: Johannis Nürnberg 2 – RSV
10.12.: RSV – Hof

 

Quelle: Michael Horling: In und um SW

Zweiter Sieg in Folge für Schonungens Ringer: Nun naht das große Derby in Burgebrach

SCHONUNGEN – Der elfte von 14 Kampftagen im Ringen in der Oberliga war ein richtig guter für den RSV Schonungen: Erst gewann die Reserve, dann überraschend auch die erste Mannschaft gegen den Aufstiegsanwärter ASV Au/Hallertau mit 19:12. Es war der zweite Sieg in Serie nach dem klaren 24:8-Erfolg in Mietraching.

Eines der Highlights sicherlich vor den rund 200 Zuschauern: Schwergewicht Florian Hümpfer gewann gegen Sascha Iannacone nun schon zum zweiten Mal nacheinander zuhause auf Schultern. Stark auch: Markus Schäfers Punkte gegen Ausländer Andriy Burygin. 18:0 (!) hieß es nach fünf der zehn Kämpfe, als eine kleine Pause gemacht wurde. Danach siehte nur noch Tobias Hofmann, ließen die Hausherren eine Gewichtsklasse unbesetzt, verloren Rudi Schwanke, Andreas Hümpfer und Machs Gelaschanov. Am Gesamtsieg aber änderte das nichts.

Die Schonunger belegen nun mit 10:12 Punkten den guten fünften Platz, sind aber längst noch nicht gerettet, weil Hof und Johannis Nürnberg, beide noch kommende Gegner, jeweils nur zwei Zähler weniger haben und theoretisch zwei der acht mannschaften in die Bayernliga absteigen könnten. Das Derby kommenden Samstag bei Tabellennachbar Burgebrach (11:11 Punkte) hat nun eine große Brisanz. Der Kampf findet wie letzte Saison im Autohaus Dotterweich in Steinsdorf nördlich von Burgebrach statt.

Für die Schonunger punkteten: Alexandru-Vasile Mandica, Gabriel Gamsat Klein, Andrei-Vasile Dudau, Florian Hümpfer (je 4), Markus Schäfer (2) und Tobias Hofmann.

Die weiteren Schonunger Ringer-Kämpfe der ersten Mannschaft:

26.11.: Burgebrach – RSV
03.12.: Johannis Nürnberg 2 – RSV
10.12.: RSV – Hof

Die zweite Mannschaft gewann gleich mit 36:17 gegen Oberölsbach II, bleibt aber Letzter und muss in der Gruppenoberliga unbedingt weiter siegen – am besten schon nächsten Samstag im Vorkampf bei Burgebrach II. An diesem Samstag punkteten: Alexandru-Vasile Mandica, Max Wendel (je 8), Stefan Pfister, Julian Full, Danil Kvasnin, Dimitri Andronov und Felix Full (je 4).

 

Quelle: Michael Horling/ In und um SW

Schonunger Ringer atmen auf

SV Mietraching – RSV Schonungen 8:24 (5:11)

Die Erleichterung war deutlich zu spüren: Nach dem 24:8 (11:5)-Auswärtssieg gegen den SV Mietraching atmeten die Verantwortlichen des RSV Schonungen auf. Eminent wichtig war dieser Erfolg, weil die Unterfranken durch die Aussetzung der Aufstiegspflicht (wir berichteten) noch tiefer in den Abstiegskampf verwickelt wurden. Nun hat sich das Team von Thomas Rösner und Marco Greifelt für’s Erste ein bisschen Luft im Fight um den Klassenerhalt verschafft.

„Das war ein enorm wichtiger Schritt, wir wollten uns auch gar nicht damit beschäftigen, was bei einer Niederlage passiert wäre“, sagte RSV-Chefcoach Rösner, „wir mussten jetzt unbedingt da unten raus. Die Mannschaft hat einfach phänomenal gekämpft. Ganz besonders Markus Schäfer und die Hümpfer-Brüder haben tolle Kämpfe abgeliefert.“ Für den erfahrenen Trainer ist die momentane Ausgangslage ohnehin eine Verkettung unglücklicher Umstände: „Es ist für uns wirklich eine Überraschung, dass wir im Tabellenkeller stehen. Heuer hatten wir einfach die Seuche, wehren uns aber mit allen Kräften. Nun wollen wir alle verbleibenden Kämpfe gewinnen und unsere Stärken unter Beweis stellen.“

Die Statistik zum Kampf

-57 kg griechisch-römisch (= GR): Stefan Schmidt – Alexandru-Vasile Mandica 0:4 (technisch überlegener Punktsieg = TÜ). -61 kg Freistil (= FR): Simon Scholler – Andrei-Vasile Dudau 0:3 (PS). -66 kg GR: Marco Möser – Marco Greifelt 0:4 (TÜ). -66 kg FR: Csaba Üveges – Gabriel Gamsat Klein 0:4 (TÜ). -75 kg GR: Patrick Feilmeier – Rudolf Schwanke 0:1 (Punktsieg = PS). -75 kg FR: Mietraching unbesetzt – Machs Gelaschanov 0:4. -86 kg GR: Maximilian Primbs – Markus Schäfer 0:4 (Aufgabesieg = AS). -86 kg FR: Matthias Scholler – Andreas Hümpfer 3:0 (PS). -98 kg GR: Markus Lederer – Florian Hümpfer 1:0 (PS). -130 kg FR: Tibor Kucsera – Adrian Michel 4:0 (TÜ).

 

Quelle: Dominik Großpietsch/ Schweinfurter Tagblatt