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Entscheidung im letzten Kampf: Knappe Niederlage der Schonunger Ringer in Kelheim

Die klare 14:4-Führung der Gäste erklärt sich mit drei deutlichen Siegen in den unteren Gewichtsklassen und mit einem Zweiter zudem für „Schwergewicht“ Tobias Doile. Die einzigen Punkte bis dato resultierten aus Kelheims gewonnenen Kampf, der nicht stattfand, weil Schonungen die Klasse bis 98 Kilo Freistil unbesetzt ließ.

Danach verloren Felix Full, Rudi Schwanke, Andreas Hümpfer und Routinier Dimitri Andronov teils deutlich, so dass die Kehlheimer einen Kampf vor Ende mit 17:14 in Führung lagen. Nun kam es auf Tobias Hofmann an, der gegen Felix Henneberger allerdings klarer hätte gewinnen müssen als mit seinem 1:0-Punktsieg, um das Ergebnis eventuell sogar im Gesamten noch zu drehen.

Ein Sieg, zwei Niederlagen – der Start in die Oberliga-Saison verlief für die Schonunger etwa wie erwartet. Neuer kampf, neues Glück am kommenden Samstag, den 28. September, 19.30 Uhr, zuhause gegen den Tabellennachbarn SC Oberölsbach?

Schön, dass die Schonunger Schüler mit dem 35:26 bei der Wettkampfgemeinschaft Neumarkt/ Feucht den zweiten Sieg einfuhren. Hier punkteten Emilian Pohl (8), Linus Gerhardt (8),Tim Benkert (4), Nikas Justus (4), Niklas Topf (4), Willi Merz (4) und Lucian Topf (3). Die Schüler bestreiten kommenden Samstag den Vorkampf gegen Oberölsbach.

Ringen, Oberliga: ATSV Kelheim – RSV Schonungen: 17:15 (4:14)
Es punkteten für Schonungen: Khachik Gasparyan, Alexandru-Vasile Mandica, Gabriel Gamsat Klein (je 4), Tobias Doile (2), Tobias Hofmann (1); ohne Punkte: Dimitri Andronov, Rudi Schwanke, Felix Full, Andreas Hümpfer.

Termine des RSV Schonungen:
Beginn der Ringerkämpfe ist jeweils Samstag, 19.30 Uhr:
28.09.: RSV Schonungen – SC Oberölsbach
05.10: TSV Burgebrach – RSV Schonungen
19.10.: RSV Schonungen – ASV Hof
26.10.: RSV Schonungen – SC 04 Nürnberg
02.11.: Johannis Nürnberg 2 – RSV Schonungen (17.30 Uhr)
09.11.: RSV Schonungen – ATSV Kelheim
16.11.: SC Oberölsbach – RSV Schonungen
23.11.: RSV Schonungen – TSV Burgebrach
07.12.: ASV Hof – RSV Schonungen

Quelle: In und um SW/ Michael Horling

Schonungen verkauft sich teuer

RSV Schonungen – SV Johannis Nürnberg II 9:19 (7:8)

Enger als das Ergebnis vermuten lässt, verlief der erste Heimkampf der Schonunger Ringer gegen die Bundesliga-Reserve des SV Johannis Nürnberg. Denn bis zur Pause agierte der RSV durchaus auf Augenhöhe und hatte eine Überraschung vor Augen. Doch nach der Halbzeit wurden die Mittelfranken ihrer Favoritenrolle gerecht und siegten– letztlich zu deutlich.

„Wir haben sehr gut gekämpft, aber zu hoch verloren. Es waren einige enge Kämpfe dabei und nahezu alle sind über die Zeit gegangen“, resümierte RSV-Coach Marco Greifelt zufrieden, dessen Equipe den Gästen vor allem in der ersten Hälfte energisch die Stirn bot. Konnten Willi Merz in der Klasse bis 57 Kilogramm (Freistil) und Tobias Doile (-130 kg, griechisch-römisch) noch keine Akzente setzen und verloren ihre Kämpfe deutlich nach Punkten, sorgte Alexandru-Vasile Mandica für den ersten Höhepunkt des Abends aus Sicht der Gastgeber: Von Beginn an dominierte er gegen den Nürnberger Maximilian Gerlach, holte vier Zwei-Punkte-Wertungen – und die ersten Zähler für das Heimteam.

Der RSV bleibt dran

Richtig eng wurde es dann zwischen Florian Doile und Yusuf Senyigit. Nach einer spektakulären Vier-Punkte-Wertung hatte Doile den Sieg lange im Blick, unterlag letztlich aber denkbar knapp mit 5:6. Dennoch zeigten die Hausherren, dass sie mit den favorisierten Mittelfranken mithalten können. Gabriel Gamsat Klein machte den Kampf wieder spannend, als er Adrian Barnowski sehenswert auf die Schultern warf. „Wir hätten sogar führen können. Florian hat einen super Kampf gemacht, hatte aber bei einigen engen Entscheidungen Pech“, fand Greifelt – in der Hoffnung, dass die Seinen die entfachte Euphorie in der Halle mitnehmen und die Partie doch noch drehen würden.

Hofmann holt ein 0:6 auf

Doch das blieb ein Wunsch des ehemaligen Nürnbergers. Schnell verlor Felix Full gegen Michael Lutz. Bereits nach 51 Sekunden hatte der Nürnberger seinen Kontrahenten auf den Rücken gelegt. Zwar verkürzte der dominante Rudolf Schwanke nochmals für die Schonunger, es sollten jedoch die letzten Punkte der Gastgeber sein. Andreas Hümpfer blieb gegen Evgeniy Valentir chancenlos, Machs Gelaschanov und Tobias Hofmann verloren knapp. Beide hatten ihre Kämpfe lange offen gehalten. Gelaschanov blieb gegen Tobias Schmidt lange in Schlagdistanz, verlor aber in der Schlussphase doch mit 1:5.

Hofmann holte gegen Michael Janot einen 0:6-Rückstand auf, wäre aufgrund der Vier-Punkte-Wertung sogar als Sieger von der Matte gegangen, doch der Johannis-Ringer konterte umgehend. „Wäre die Aktion zehn Zentimeter weiter rechts gewesen, wäre sie außerhalb des Rings gewesen. Das war schade“, befand Greifelt, dessen Team zwar fleißig gewesen sei, aber nicht das Glück des Tüchtigen gehabt hätte. Unter seinen Möglichkeiten blieb laut Greifelt keiner, „alle haben tolle Auftritte hingelegt“.

Die Statistik zum Kampf, -57 kg Freistil (FS): Willi Merz – Goga Dzigua 0:4 (technisch überlegener Punktsieg, TÜ). -61 kg griechisch-römisch (GR): Alexandru-Vasile Mandica – Maximilian Gerlach 3:0 (Punktsieg, PS). -66 kg FS: Gabriel Gamsat Klein – Adrian Barnowski 4:0 (Schultersieg, SS). -71 kg GR: Rudolf Schwanke – Nico Sausenthaler 2:0 (PS). -75 kg FS: Machs Gelaschanov – Tobias Schmidt 0:2 (PS). -75 kg GR: Tobias Hofmann – Michael Janot 0:1 (PS). -80 kg FS: Andreas Hümpfer – Evgeniy Valentir 0:4 (TÜ). -86 kg GR: Felix Full – Michael Lutz 0:4 (SS). -98 kg FS: Florian Doile – Yusuf Senyigit 0:1 (PS). -130 kg GR: Tobias Doile – Erkan Celik 0:3 (PS).

Quelle: Mainpost (Alexander Rausch)

 

 

Tobias Hofmanns Schultersieg im finalen Kampf: Schonunger Ringer starten mit einem Sieg in Nürnberg

NÜRNBERG / SCHONUNGEN – Klasse-Saisonauftakt für die Schonunger Ringer: Bei Aufsteiger SC 04 Nürnberg gewannen die Unterfranken den ersten Kampf der Oberliga Nord auswärts und freuen sich nun auf den ersten Heimkampf am 14. September gegen Johannis Nürnberg.

Auch wenn das neue Leichtgewicht Khachik Gasparyan zu Beginn gleich mal gegen Julian Edel mit einer Niederlage auf Schultern Lehrgeld zahlte. Doch dann besiegte „Schwergewicht“ Tobias Doile ganz knapp den Nürnberger Lawrence Muoh, holte Alexandru-Vasile Mandica einen Dreier, überzeugte Andreas Hümpfer mit einem knappen Punktsieg gegen Artur Shogenov und sorgte Gamsat Klein mit dem ganz wichtigen 2:0 gegen Andre Bordihn für die 7:4-Führung zur Pause.

Danach glich Balàzs Czimre vor den 120 Zuschauern mit dem 3:0 gegen Felix Full aus. Doch postwendend holte Rudi Schwanke gegen Andrej Kaltschew einen Dreier und verkaufte sich der reaktivierte Routinier Dimitri Andronov beim knappen 0:1 gegen Siavash Abdimanesh gut. Weil Machs Gelaschanov aber gegen Aleksander Drozdek klar verlor, führten die Nürnberger einen Kampf vor dem Ende mit 11:10. Nun ging Tobias Hofmann auf die Matte – und der Schonunger legte Masih Akbari auf die Schultern. Die mitgereisten Fans jubelten.

Ringen, Oberliga: SC 04 Nürnberg – RSV Schonungen: 11:14 (4:7)
Es punkteten für Schonungen: Tobias Hofmann (4), Alexandru-Vasile Mandica, Rudi Schwanke (je 3), Gabriel Gamsat Klein (2), Andreas Hümpfer und Tobias Dolie (je 1).
Ohne Punkte: Dimitri Andronov, Felix Full, Machs Gelaschanov, Khachik Gasparyan.

Termine des RSV Schonungen:
Beginn der Ringerkämpfe ist jeweils Samstag, 19.30 Uhr:
14.09.: RSV Schonungen – Johannis Nürnberg 2
21.09.: ATSV Kelheim – RSV Schonungen
28.09.: RSV Schonungen – SC Oberölsbach
05.10: TSV Burgebrach – RSV Schonungen
19.10.: RSV Schonungen – ASV Hof
26.10.: RSV Schonungen – SC 04 Nürnberg
02.11.: Johannis Nürnberg 2 – RSV Schonungen (17.30 Uhr)
09.11.: RSV Schonungen – ATSV Kelheim
16.11.: SC Oberölsbach – RSV Schonungen
23.11.: RSV Schonungen – TSV Burgebrach
07.12.: ASV Hof – RSV Schonungen

Quelle: In und um SW/ Michael Horling

Saisonstart: Schonunger Ringer stehen durch eine neuerliche Ligenreform heuer nicht unter dem ganz großen Druck

SCHONUNGEN – Ein Trainingslager über drei Tage absolvieren gerade die Schonunger RSV-Ringer zusammen mit denen des TV Unterdürrbach und des SV Fahrenbach. Wenn am 07. September mit dem Auswärtskampf bei Aufsteiger SC 04 Nürnberg die neue Oberliga-Saison startet, dann sollen möglichst alle Kämpfer fit sein.

Vergangene Runde landeten die unterfränkischen Mattenfüchse ohne echte Abstiegsgefahr im Mittelfeld der Liga, die heuer nur noch sieben Mannschaften aufweist, weil sich der Bayernliga-Meister WKG Bindlach/Bayreuth in die Gruppenliga Nordost zurückzog, anstelle in die Oberliga aufzusteigen. Diese Bayernliga – die dürfte mittelfristig dann auch die Heimat der Schonunger werden.

Denn der Verband hat sich dazu entschlossen, ab der Saison 2020 wieder eine eingleisige Oberliga Bayern einzuführen statt zwei Staffeln Süd und Nord. Die jeweils ersten Drei der Staffeln in dieser Saison plus die beiden Meister der Bayernligen Nord und Süd qualifizieren sich dafür.

Für den RSV bedeutet das, dass man das Unmögliche schaffen und vier Teams hinter sich lassen müsste. „Wir sind aber realistisch genug, wenn wir sehen, was die anderen bekommen haben“, sagt mit Thomas Rösner der eine Part des Trainerduos. Konkret sieht er die Mannschaften von Johannis Nürnberg 2, erster Heimgegner in der Paul Karl Mai-Halle am 14. September, aus Burgebrach und aus Oberölsbach vorne. Hof und Auftaktgegner SC 04 Nürnberg dürften die Schonunger Kragenweite besitzen, „bei Kelheim kommt´s darauf an, wie wir sie erwischen. Die haben sich auch ganz schön verstärkt, chancenlos sehe ich uns aber nicht!“

„Wir müssen uns nicht verstecken“, ergänzt der zweite Trainer Marco Greifelt, der durchaus auch wieder auf die Matte gehen könnte. Er begründet das mit einer noch besseren Vorbereitung als letzte Saison, wo man schon Fortschritte machte nach dem stressigen Hallenbau 2017. Rund 20 Mann umfasst der offizielle Kader, 14 bis 18 sind eigentlich immer beim Training, sogar am Feiertags-Donnerstag jüngst waren es deren acht.

Mit Max Wörtge (zurück zu seinem Heimatverein SV Fahrenbach) muss man nur einen echten Abgang vermelden. Hinter Andrej Dudau steht noch ein Fragezeichen. Doch selbst den Verlust des besten Punktesammlers letzte Saison glaubt man wegstecken zu können. Weil mit Khachik Gasparyan ein eigener Jugendmann stark genug sein dürfte für erste Einsätze und gar Siege in den unteren Gewichtsklassen.

Spezielle Techniken habe man beim Trainingslager üben wollen, die Grundlagen wie Kraft und Ausdauer verbessern. Um ab September ordentliche Kämpfe zu zeigen und auch möglichst viele davon gewinnen zu wollen. „Das gesicherte Mittelfeld wäre schön, Platz vier oder fünf“, wünscht sich Greifelt. „Letzter wollen wir nicht werden“, sagt Rösner.

Doch selbst als Siebter und Schlusslicht würden die Schonunger nächste Saison in der dann drittklassigen Bayernliga Nord eingruppiert werden. Mit anderen Worten: Absteigen an sich muss man ohnehin nicht, nur eben sich für eine eingleisige Oberliga qualifizieren, was nur bedingt ein echtes Ziel sein kann. Also scheint diese Saison nochmals ein echtes Übergangsjahr zu werden.

Aus der Schülermannschaft, die heuer wieder in der Bezirksliga Mittelfranken/ Oberfranken an den Start geht und die alle Vorkämpfe (gegen Hof, Oberölsbach, Johannis und SC 04 Nürnberg, Burgebrach, Weißenburg und Neumarkt/Feucht) bestreitet, sollen 2020 einige Ringer der Jugend entwachsen und dann dafür sorgen, dass der RSV endlich wieder eine zweite Mannschaft in einer unteren Liga der Erwachsenen stellen kann.

Und da sollen dann die Talente heranwachsen für die erste Mannschaft. „Hauptaugenmerk genießt bei uns der Nachwuchs. Davon wollen wir möglichst viele integrieren und von der zweiten an die erste Mannschaft heranarbeiten. Damit die irgendwann das Niveau für die Bayernliga haben. Und wenn wir dann irgendwann wieder die Chance auf die Oberliga haben sollten, dann machen wir das natürlich“, sagt Thomas Rösner.

Nicht unbedingt nur das Alter sei entscheidend beim Wechsel von der Jugend zu den Erwachsenen, sondern in erster Linie das Gewicht. Mit Willi Merz habe ein weiterer Nachwuchsmann diesbezüglich einen Riesenschritt gemacht. Vorerst müssen es freilich in erster Linie die bekannten Namen richten. Akteure wie Alexander Mandica, Tobias Hofmann, Rudi Schwanke, Gamsat Klein und die Full-, die Hümpfer-, die Gelaschanov- oder die Doile-Brüder.

Bei Letzteren zeigt sich eine Problematik, weil Tobias in München arbeitet und Florian als Bundespolizist an allen möglichen Orten, nur nie in Schweinfurt. Beide trainieren zwar oftmöglichst auf anderen Matten, stehen aber halt auch nur eingeschränkt zur Verfügung. Aber zehn Kämpfer wollen die Schonunger möglichst an jedem Samstag aufbieten. Vom 07. September bis zum Saisonende am 07. Dezember.

Ringen, Oberliga Nord, Termine des RSV Schonungen:
Schonunger Ringerkämpfe (jeweils Samstag, 19.30 Uhr):
07.09.: SC 04 Nürnberg – RSV Schonungen
14.09.: RSV Schonungen – Johannis Nürnberg 2
21.09.: ATSV Kelheim – RSV Schonungen
28.09.: RSV Schonungen – SC Oberölsbach
05.10: TSV Burgebrach – RSV Schonungen
19.10.: RSV Schonungen – ASV Hof
26.10.: RSV Schonungen – SC 04 Nürnberg
02.11.: Johannis Nürnberg 2 – RSV Schonungen (17.30 Uhr)
09.11.: RSV Schonungen – ATSV Kelheim
16.11.: SC Oberölsbach – RSV Schonungen
23.11.: RSV Schonungen – TSV Burgebrach
07.12.: ASV Hof – RSV Schonungen

Quelle: In und um SW/ Michael Horling

Schonunger Ringer-Nachwuchs lässt aufhorchen

Die Nachwuchs-Ringer des Oberligisten RSV Schonungen lassen weiter aufhorchen. Beim Walter-Bering-Gedächtnisturnier in Nürnberg sorgten elf Kämpfer dafür, dass der RSV auf Rang sechs der Mannschaftswertung landete.

Khachik Gasparyan (A/B-Jugend) fuhr nach einem 3:0-Punktsieg in der Klasse bis 55 Kilogramm noch zwei Schultersiege ein, ehe er im Finale auf seinen Vereinskameraden Willi Merz traf, den er ebenfalls schulterte – und so Turniersieger wurde. Ähnlich stark präsentierte sich der C-Jugendliche Linus Gerhardt, der in der 50-Kilo-Klasse nur im Finale unterlegen war. Maxim Zampara (3., E-Jugend, -34 kg), Milan Günther (4., E-Jugend, -29 kg), Alexej Volz (5., E-Jugend, -23 kg), Dominik Tews (7., E-Jugend, -29 kg), Lucian Topf (8., A/B-Jugend, -71 kg), Nino Puhalo (8., A-/B-Jugend, -51 kg), Robert Konschu (9., A/B-Jugend, -51 kg) und Darren Thiergärtner (10., C-Jugend, – 42 kg) rundeten das Ergebnis ab.

Alexandru Mandica auf Rang zwei

Auch die Männer, die am 7. September mit einem Auswärtskampf gegen den SC 04 Nürnberg in die neue Oberliga-Saison starten, nutzten die Zeit ohne Ligenbetrieb, um bei Turnieren an den Start zu gehen. Tobias Hofmann (-77 kg) landete bei der bayerischen Greco-Meisterschaft auf Rang acht. „Da waren viele starke Ringer am Start. Tobias ist leider gegen Anthony Sanders, der vergangenes Jahr deutscher Jugendmeister war, ausgeschieden. Trotzdem hat er seine Sache gut gemacht“, berichtete RSV-Coach Marco Greifelt. Auch beim Großen Preis von Baienfurt war Hofmann (-82 kg) am Start. Während er Zehnter wurde, sicherte sich sein Teamkollege Alexandru Mandica (-55 kg) den zweiten Platz.

Weniger Glück hatte Michael Justus, der sich bei der deutschen Veteranen-Meisterschaft der Konkurrenz stellte. Weil er gegen den späteren Zweiten Jürgen Kallab vom ausrichtenden TSV Ehingen verlor, wurde Justus (-130 kg) Dritter in der Altersklasse 41-45.

Quelle: Mainpost (Dog)

Die Schonunger Ringer beenden die Saison in der Oberliga Nord als sehr guter Fünfter

NÜRNBERG / SCHONUNGEN – Mit einer zu erwartenden 11:24-Niederlage bei Viezmeister Johannis Nürnberg 2 beendeten die Oberliga-Ringer des RSV Schonungen am Samstag die Saison: Als Fünfter von acht Teams in der Tabelle und mit ordentlichen 11:17 Punkten.

Immerhin vier der neun Kämpfe des frühen Abends (in der 61 Kilo-Freistil-Klasse waren die Gäste unbesetzt) gewannen die Schonunger. Den einzigen Vierer holte der zuletzt ein paar Mal unterlegene Rudi Schwanke durch einen Schultersieg gegen Michael Janot. Allerdings gaben auf Schultern verlierend Machs Gelaschanov und Felix Full genauso Höchstwertungen ab wie die technisch unterlegenen Andy Hümpfer und Adrian Michel. Marco Greifelt ging gegen seinen langjährigen Verein mit Übergewicht auf die Matte und wusste daher schon im Vorfeld, dass er verlieren würde.

Gleich mit 56:3 gewannen die Nürnberger den Vorkampf der Schüler. Nur Linus Gerhardt (2) und Robert Konschu (1) punkteten hier für die Schonunger. Alle anderen nachwuchskräfte verloren auf Schultern oder wegen technischer Unterlegenheit.

Meister AC Lichtenfels blieb in der Oberliga der Männer beim 22:14 gegen Kelheim auch im 14. Kampf der Saison ungeschlagen und dueliert sich nun mit dem Süd-Meister aus Anger um den Aufstieg in die Ringer-Bundesliga.

Ringen, Oberliga Nord: Johannis Nürnberg 2 – RSV Schonungen: 24:11 (12:4)

Für die Schonunger punkteten:
Rudi Schwanke (4), Gamsat Klein, Alexandru-Vasile Mandica (je 3), Florian Doile (1); ohne Punkte: Andreas Hümpfer, Machs Gelaschanov, Felix Full, Adrian Michel, Marco Greifelt.

Quelle: In und um SW/ Michael Horling

Erwartete Schonunger Niederlage gegen den Ringer-Meister – Willi Merz debütiert gegen Lichtenfels, Andreas Hümpfer überragt erneut

SCHONUNGEN – Erwartungsgemäß konnten auch die Schonunger Oberliga-Ringer den Lauf des AC Lichtenfels nicht stoppen und verloren gegen den verlustpunktfreien Meister der Staffel Nord, der nun gegen den SC Anger um den Aufstieg in die Bundesliga ringt, im letzten Heimkampf vor 250 Zuschauern mit 10:20.

Bemerkenswert waren vor allem aber das Debüt von Willi Merz in der ersten Mannschaft, auch wenn der Sohn von Michael Merz und der Neffe des verstorbenen Ralph Merz gegen den Lichtenfelser Joszef Andrasi keine Chance hatte; und die abermalige Top-Leistung von Andreas Hümpfer, der Jan Ahlsdorfer auf die Schultern legte und der den einzigen echter Vierer für die hausherren holte. Adrian Michel hatte im Schwergewichtskampf keinen Gegner. Ansonsten gewann nur noch Alexandru-Vasile Mandica sein Duell.

Die Schonunger Ringer belegen mit 11:15 Punkten Rang fünf der Oberliga und können im besten Fall noch auf Platz vier nach vorne kommen, wenn Oberölsbach am letzten Kampftag gegen Hof verliert und die Unterfranken gleichzeitig bei Johannis Nürnberg 2 gewinnen. Dort bestreiten sie den Vorkampf der Bundesliga-Grizzlys gegen den RSV Greiz.

Für die Schonunger punkteten: Adrian Michel, Andreas Hümpfer (je 4), Alexandru-Vasile Mandica (2); ohne Punkte: Willi Merz, Machs Gelaschanov, Tobias Hofmann, Rudi Schwanke, Felix Full, Florian Doile.

Der letzte Kampf:
08.12.: Johannis Nürnberg II – RSV Schonungen (17.30 Uhr)

Quelle: In und um SW/ Michael Horling

In Kelheim war für die Schonunger Ringer schon zur Pause alles vorbei

Die unterste Gewichtsklasse ging kampflos an Kelheim, mit Adrian Michel und Florian Doile verloren die „Schwergewichte“ genauso wie der zudem übergewichtige Rudi Schwanke und Alexandru-Vasile Mandica: Nach den ersrten fünf Kämpfen hieß es 18:0 (!) für die Hausherren.

Dann aber gewannen neben Gamsat Klein und Tobias Hofmann auch der lange schmerzlich vermisste Machs Gelaschanov und auch Andreas Hümpfer ihre Kämpfe. Letzterer, solide, immer dabei, aber nur selten für sein Engagement belohnt, holte gegen Korbinian Knauf den einzigen „Vierer“ für die Schonunger.

Die Schonunger Ringer belegen mit 11:13 Punkten Rang vier der Oberliga und können im schlimmsten Fall noch auf Platz sechs abrutschen. Sie haben den Klassenerhalt sicher, dürften aber gegen Meister AC Lichtenfels kommenden Samstag im letzten Heimkampf und auch zum Abschluss beim Zweiten Johannes Nürnberg wohl chancenlos sein.

Ringen, Oberliga Nord: ATSV Kelheim – RSV Schonungen: 22:12

Für die Schonunger punkteten: Andreas Hümpfer (4), Machs Gelaschanov, Tobias Hofmann (je 3), Gamsat Klein (2); ohne Punkte: Alexandru-Vasile Mandica, Felix Full, Rudi Schwanke, Florian Doile, Adrian Michel.

Die nächsten Kämpfe:
01.12.: RSV Schonungen – AC Lichtenfels
08.12.: Johannis Nürnberg II – RSV Schonungen (17.30 Uhr)

Quelle: In und um SW/ Michael Horling

 

 

Der nächste Kantersieg: Die Schonunger Ringer fegen Hof von der Matte und können für eine weitere Saison in der Oberliga planen

27:8 hieß es am Ende, 20:0 gar zur Pause nach fünf der zehn Kämpfe, von denen einer nicht stattfand, weil die Hausherren die 75 Kilo-Klasse griechisch-römisch nicht besetzt hatten. Anthony Sanders kam so ohne Einsatz zu vier Punkten. Die anderen vier holte Fabian Roderer gegen den technisch unterlegenen Andreas Hümpfer. Beim Stand von 20:4 hätten die Hofer da theoretisch noch den Ausgleich schaffen können. Doch im Kampf danach machte Marco Greifelt alles klar.

„Wir waren sehr gut heute. Einfach nur gut“, lobte Trainer Thomas Rösner das Team im Gesamten und die Doile-Brüder Florian und Tobias im Besonderen. Schwergewicht Tobias schulterte Lukas Fleischer eben mal so, Florian eine Gewichtsklasse darunter brachte mit einem guten Griff Kai Schramm zu Boden, der auf die Schulter fiel und deshalb nach längerer Behandlung aufgeben musste. „Auch bei Marco und Rudi waren´s 50:50-Kämpfe im ungewohnten Freistil“, weiß Rösner. Beide, Greifelt und Schwanke, erfüllten ihre Aufgabe und ließe sich von der Gruppendynamik anstecken und von der Stimmung. „Niemand wollte als Verlierer von der Matte“, so der Coach. Klappte fast.

Sieben Punkte Vorsprung auf Hof bei noch vier ausstehenden Kämpfen bedeuten eigentlich den sicheren Klassenerhalt. Zumal die Schonunger schon neun Zähler mehr haben als Schlusslicht Regensburg. „Das war´s mit Sicherheit. Wir schauen nicht mehr nach hinten, sondern wollen einen Mittelfeldplatz“, sagt Thomas Rösner.

Als Vierter mit 11:9 Punkten gehen die Schonunger nun in das große Derby gegen den TSV Burgebrach. Kommenden Samstag, den 17.11., steht also schon der nächste Heimkampf an. „Ich gehe davon aus, dass die Hütte voll sein wird“, glaubt Rösner an eine ausverkaufte Halle. Den Hinkampf gewannen die Oberfranken knapp. Burgebrach ist Tabellendritter, hat nur einen Punkt mehr auf dem Konto. Und profitierte Ende September beim 15:9 davon, dass beim RSV Gamsat Klein und der nun bald auf der Matte zurück erwartete Machs Gelaschanov fehlten.

Mit 20:0 Zählern bereits feststehender Teilnehmer der Aufstiegskämpfe zur Bundesliga gegen den Süd-Ersten (vermutlich Anger) ist der AC Lichtenfels, der auch noch nach Schonungen muss, wo nächsten Samstag schon ab 17 Uhr in der Halle eine DKMS-Spendensaktion stattfindet. Das ist ein weiterer Grund für einen Besuch des Derby oben auf dem Schonunger Berg. Die erfolgreiche Saison dürfte sicherlich zusätzlich ein paar Neugierige mehr anlocken, die sich mal anstecken lassen wollen von der Stimmung in der kleinen Ringerhalle.

Ringen, Oberliga Nord: RSV Schonungen – ASV Hof: 27:8 (20:0)

Für die Schonunger punkteten: Florian Doile, Tobias Doile, Alexandru-Vasile Mandica, Andrei Vasile Dudau, Gamsat Klein (je 4), Tobias Hofmann, Rudi Schwanke (je 3), Marco Greifelt; ohne Punkte: Andreas Hümpfer.

Die nächsten Kämpfe:

17.11.: RSV Schonungen – TSV Burgebrach

24.11.: ATSV Kelheim – RSV Schonungen

01.12.: RSV Schonungen – AC Lichtenfels

08.12.: Johannis Nürnberg II – RSV Schonungen (17.30 Uhr)

Quelle: In und um SW/ Michael Horling