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Dramatik in Burgebrach: Die Schonunger Ringer gewinnen das große Derby

BURGEBRACH / SCHONUNGEN – Was war das doch für ein dramatischer Kampf: Ausgerechnet zur „Kerwa“ in Burgebrach bezwangen die Schonunger Ringer mal wieder auswärts ihren Derbyrivalen. Mit 16:15 denkbar knapp. Die mitgereisten Fans unter den rund 200 Zuschauern waren begeistert.

„Wir haben komplett umgestellt und viel riskiert“, weiß Trainer Marco Greifelt. „Aber wir standen mit dem Rücken zur Wand und mussten punkten.“ So kehrte Danil Kvasnin mal wieder auf die Matte zurück und bezwang Pascal Marechal auf Schultern, holte so im drittletzten Kampf des Abends nach einem 10:13-Rückstand die Führung der Gäöste zurück. Noch letzte Saison verlor Andi Hümpfer gegen diesen Burgebracher, diesmal war er gegen Trainer Michael Giehl auf der Matte, sollte an sich über die Zeit kommen und ein 0:4 vermeiden. 28 Sekunden fehlten, dann wäre auch dieser Plan aufgegangen.

Sicherlich wichtig war der 2:0-Sieg von Andrei-Vasile Dudau über Landsmann Dragos Florin Cimpanu. Machs Gelaschanov und Gamsat Klein wechselten die Gewichtsklassen, was sich mit Gelaschanovs Schultersieg gegen Christopher Rippl auszahlte.

Der konditionell starke Markus Schäfer gab nur eine Zweier-Punktwertung gegen Felix Pflauger ab, kassierte aber vier Strafpunkte – was die Gäste nicht das einzige Mal an diesem Abend gegen die an sich charmante Kampfrichterin Katharina Grasruck aufbrachte.

Nachdem Dimitri Andronov im vorletzten Kampf mit dem 2:0-Punktsieg gegen Josef Giehl auf 16:13 für die Gäste erhöhte, war klar, dass Rudi Schwanke im letzten Aufeinandertreffen gegen Dominik winkler nur eine große Wertung gegen sich vermeiden musste. 3:9 verlor er den Kampf – viel mehr hätte er nicht zulassen dürfen, sonst wäre Burgebrach fast noch zum Ausgleich gekommen.

Vier Punkte haben die Schonunger nach fünf von 16 Kämpfen dieser Saison auf dem Konto. „Für den Klassenerhalt langt das natürlich noch nicht. Mindestens acht insgesamt werden wir auf alle Fälle brauchen“, sagt Greifelt. „Aber der Sieg heute nimmt uns erstmal ein bisschen den Druck.“ Chefcoach Thomas Rösner machte sich spätabends noch bei strömendem auf den Weg zur Hochzeit des Ex-Ringers Max Wörtge nach Darmstadt.

Bis Dienstag wird er wieder im Landes sein. Denn da steht am Feiertagsabend unter der Woche um 19.30 Uhr in der neuen Halle der vierte Heimkampf an: Gegen die Reserve von Bundesligist Johannis Nürnberg, einem schwer einschätzbaren Gegner. „Die haben Qualität im Riesenkader durch viele Rückkehrer aus anderen Bundesliga-Vereinen“, weiß Marco Greifelt, der viele Jahre in Nürnberg verbrachte. Die Chance auf einem Erfolg dürfte aber vor eigenem Publikum größer sein als vier Tage später beim nächsten Auswärtskampf in Bindlach bei Bayreuth. Mit 27:7 fegte der ASC am Samstag Ex-Bundesligist Untergriesbach von der Matte.

Ringen, Oberliga Bayern: TSV Burgebrach – RSV Schonungen: 15:16 (7:10)
Es punkteten für Schonungen: Alexandru-Vasile Mandica, Machs Gelaschanov, Danil Kvasnin (je 4), Andrei-Vasile Dudau und Dimitri Andonov (je 2); ohne Punkte: Gamsat Klein, Rudi Schwanke, Markus Schäfer, Tobias Doile und Andreas Hümpfer.

Die Reserve verlor im Vorkampf mit 21:22 denkbar knapp. Es punkteten Jan Werner (8), Simon Müller (4), Jens Müller (4), Max Wendel (4) und Michael Justus (1). Die Reserve bestreitet kommenden Dienstag den Vorkampf gegen die KG Südthüringen.

Quelle: In und um SW/ Michael Horling

19:13 gegen Au: Hurra, die Schonunger Ringer haben den ersten Saisonsieg geschafft!

SCHONUNGEN – Na also, es geht doch: Mit 19:13 gewannen die Schonunger Ringer gegen den ASV Au/Hallertau ihren ersten Kampf dieser Saison und erstmals in der neuen Halle und gaben damit die Rote Laterne an die Gäste weiter. Nach vier von 16 Kampftagen ist das ein erster Lichtblick.

250 Fans sahen wie immer furios startende Hausherren, die nach drei Kämpfen mit 11:0 führten. Diesmal aber brannte – anders als gegen Freising zuletzt – gegen Ende nichts mehr an. Altmeister Dimitri Andronov (auf dem Bild links) machte mit seinem 4:0 gegen Robert Gogava alles klar. Danach konnte sich der erstmals diese Saison ringende Rudi Schwanke eine Niederlage gegen Vladislavs Jakubovics leisten.

„Der Sieg war eine Spitzen-Mannschaftsleistung, sowohl von Seite der Gewinner als auch der Verlierer des Kampfabends. Die Gewinner konnten immer bestmöglich den nächst höheren Mannschaftspunkt erreichen und die Verlierer dies für den Gegner verhindern“, lobte RSV-Trainer Marco Greifelt. Und weiter: „Wir hatten viele Kleinigkeiten, die wir in den letzten Kämpfen nicht optimal gemacht hatten, diesmal optimal umsetzen können. Alle Kämpfer waren an diesem Abend sehr gut. Herauszuheben waren Gamsat Klein, der einen 0:6-Rückstand in einen 9:6 Punktsieg umdrehte und Dimitri Andronov, der ebenfalls nach einem 0:6-Rückstand noch technisch überlegen mit 21:6 gewann. Dieser erste Sieg bringt uns dem Ziel, die Klasse zu halten, ein großes Stück näher. Unsere Form des letzten Kampftages wollen wir jetzt unbedingt nächste Woche beim großen Derby in Burgebrach bestätigen, wo es um weitere wichtige Punkte geht.“

Mit einer ungewohnten Englischen Woche setzt sich die Oberliga-Saison fort: Die Schonunger Ringer bestreiten kommenden Samstag das für den Klassenerhalt enorm wichtige Auswärtsderby beim TSV Burgebrach, ehe schon am Dienstagabend, den 03.Oktober, der Heimkampf gegen Johannis Nürnberg ansteht und nur vier Tage später das nächste Auswärtsderby in Bindlach bei Bayreuth.

Ringen, Oberliga Bayern: RSV Schonungen – ASV Au/Hallertau: 19:13 (13:4)

Es punkteten für Schonungen: Andrei-Vasile Dudau, Alexandru-Vasile Mandica, Dimitri Andronov (je 4), Tobias Doile (3), Machs Gelaschanov, Gabrial-Gamsat Klein (je 2).
Ohne Punkte: Rudi Schwanke, Andreas Hümpfer, Felix Full und Florian Doile.

Die Reserve verlor im Vorkampf mit 24:28 gegen den SC Oberölsbach II und konnte zumindest sechs Mann aufbieten, darunter die Oldies Markus Schäfer und Christian Gerhardt. Die Reserve bestreitet kommenden Samstag in Burgebrach den Vorkampf.

Quelle: In und um SW/ Michael Horling

Niederlage auch in Hof: Schonunger Ringer gewinnen aber fünf der zehn Kämpfe

HOF / SCHONUNGEN – Mit 11:16 verloren die Schonunger Ringer auch den dritten Kampf in der Oberliga-Saison. In Hof konnten sie zwar fünf der zehn Aufeinandertreffen für sich entscheiden. Maßgeblich aber waren die höheren Einzelwertungen für die Oberfranken.

Max Wendel und Florian Doile verloren beispielweise auf Schultern, Dimitri Andronov war technisch unterlegen und kassierte genauso ein 0:4. Ein ganz klarer Erfolg gelang bei den Gästen vor 150 Zuschauern nur Andrei-Vasile Dudau. Der ordentliche Gesamtauftritt der Schonunger wurde also nicht belohnt.
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DB

Nun steht am kommenden Samstag das Kellerduell gegen den ebenfalls noch punktlosen ASV Au/Hallertau an. Jetzt kommt es auch auf die Schonunger Fans an bei Heimkampf frei. Ob die Reserve zuvor in der Gruppenoberliga gegen den SC Oberölsbach II noch antritt, ist fraglich. Die Zweite jedenfalls brachte in Hof keine Mannschaft zusammen, dieser Kampf wurde mit 40:0 für die Oberfranken gewertet.

Ringen, Oberliga Bayern: ASV Hof – RSV Schonungen: 16:11
Es punkteten für Schonungen: Andrei-Vasile Dudau (4), Gamsat Klein (3). Machs Gelaschanov (2), Julian Full, Tobias Doile; ohne Punkte: Alexandru-Vasile Mandica, Dimitri Andronov, Max Wendel, Felix Full, Florian Doile.

Quelle:In und um SW/ Michael Horling

Bauchscheiben zur Pause und dann drehte sich der Kampf: Warum die Schonunger Ringer auch gegen Freising verloren

Halbzeitführungen sagen nichts aus. Auch wenn sie noch so klar sind. Nach fünf der zehn Kämpfe lagen am Samstagabend die Schonunger Ringer in Saison- und Heimkampf zwei in der neuen Halle zwar mit 14:2 gegen die Sportvereinigung aus Freising vorne. Doch die Trainer Thomas Rösner und Marco Greifelt befürchteten da schon, dass der Kampftag noch ein unschönes Ende nehmen würde…

„Ich hab´s geahnt…“, sagte Rösner nach der letztlichen 16:18-Niederlage gegen die Oberbayern, die halt erst in der zweiten Hälfte ihre Ausländer Ion Gaimer und Zoltan Keri auf die Matte schickten, während Alexandru-Vasile Mandica und Andrei-Vasile Dudau, die rumänischen Leichtgewichte der Hausherren, vor der Pause schon über die Matte fegten und mit Gamsat-Gabriel Klein und Tobias Doile besagtes 14:2 herausholten unter der Leitung der charmenten Mattenrichterin Katharina Grasruck aus Neumarkt in der Oberpfalz.

„Doch dann haben wir zu viele Vierer abgegeben“, weiß Rösner. Felix Full, Julian Full, Andreas Hümpfer und Machs Gelaschanov verloren ihre Kämpfe jeweils mit 0:4, waren vor den offiziell 150 Fans völlig chancenlos. Vor allem Gelaschanov hätte gegen Marcel Berger an sich besser aussehen sollen. „An ihm lief der Kampf völlig vorbei“, analysierte der Trainer. Danach hätte Max Wendel schon deutlich gewinnen müssen für ein Remis im Gesamten. Zumindest siegte er mit 6:1 gegen Christopher-Franz Mayer, was halt „nur“ zwei Punkte ergab statt der benötigten vier. Und so erklärt sich ein 16:18 am Ende.

Dass (neben dem pausierenden Florian Hümpfer) mit Rudi Schwanke und dem wohl verletzt bis Saisonende ausfallenden Tobias Hofmann zwei weitere Leistungsträger fehlten, wollte Rösner nicht als Grund für die Niederlage gelten lassen. „Tobias hätte gegen Zoltan Keri auch einen Vierer abgegeben und Rudi wäre gegen den früheren Weltklasse-Mann Ion Gaimer wohl auch unterlegen gewesen. Vielleicht nicht mit einer Vierer-Wertung…“ Kleinigkeiten also sind es, die es ausmachen können in dieser Oberliga-Saison. Aber hätte, wäre, wenn…., das hilft den Schonunger Ringern eben nicht. gut zumindest an diesem Abend: Ein Team um ex-Ringer Mike Gärtner grillte im Außenbereich gute Bratwürste, Steaks und Bauchscheiben für erweiterte kulinarische Genüsse. Beim nächstem Kampf soll´s nun auch Federweißer geben.

Mit Burgebrach und Au/Hallertau stehen die Schonunger zusammen mit 0:4 Punkten am Ende der Tabelle. Lichtenfels verlor überraschend zuhause gegen Johannis Nürnberg II. Die Hofer greifen erst kommenden Sonntag ins Geschehen ein, dann gegen die Schonunger, die anschließend Au erwarten und dann nach Burgebrach müssen. Nun wird es also Zeit, die ersten Punkte einzufahren für den angestrebten Klassenerhalt.

Bitter: Der Vorkampf der Reserve endete mit einem haushohen Sieg der Gäste aus Rehau, dem Landesliga-Absteiger. Vier Gewichtsklassen mussten die Schonunger da unbesetzt lassen, obwohl sie schon Christian Gerhardt und Jan Werner reaktivierten und Dimitri Andronov aushalf und als einziger Athlet einen Doppelsieg schaffte. Mit Konstantin Mandica verabschiedete sich der als Neuzugang erhoffte Bruder von Alexandru-Vasile Mandica kurzfristig wieder nach Rumänien. Erst durch ihn entschieden sich die Schonunger überhaupt dazu, eine zweite Mannschaft an den Start zu bringen.

Nun soll am Montag eine Entscheidung fallen, ob man das Team vor den restlichen 13 Kämpfen der Runde, der nächste würde am Sonntag bei Hof II stattfinden, eventuell zurückzieht. Nachdem die früher dort ringenden Talente wie die Full- oder die Doile-Brüder nun in der ersten Mannschaft gebraucht werden…

Ringen, Oberliga Bayern: RSV Schonungen – Spvgg Freising: 16:18 (14:2)
Es punkteten für Schonungen: Alexandru-Vasile Mandica, Andrei-Vasile Dudau, Gamsat Klein (je 4), Max Wendel, Tobias Doile (je 2) – ohne Punkte: Julian Full, Felix Full, Machs Gelaschanov, Markus Schäfer, Andreas Hümpfer.

Gruppenoberliga Nord: RSV Schonungen II – RSC Rehau: 14:38
Schonunger Punkte holten: Dimitri Andronov (8), Jens Müller (4), Danil Kvasnin (2).

Quelle: In und um SW/ Michael Horling

Beim Debüt in der neuen Halle war Lichtenfels zu stark für die Schonunger Ringer

Ob´s an den rund 50 beinharten Anhängern aus Lichtenfels lag? Wohl auch, denn die machten mächtig Stimmung in der engen Bude. Auch die neue Lautsprecheranlage gibt ein bisschen mehr Gas als die frühere. Insgesamt war´s in Sachen Atmosphäre schon ein Knaller, das Dübüt der Schonunger Ringer in ihrer neuen, noch gar nicht mal richtig eingeweihten Paul-Karl Mai-Halle.

Blöde nur, wenn zum Start der zweithöchsten bundesdeutschen Ringer-Liga gleich mal der AC Lichtenfels zu Gast ist. Eine Mannschaft, die kürzlich noch in der 1. Bundesliga eine gute Rolle spielte und der man nach dieser Saison auch eine Rückkehr zutrauen darf. „Die sind einfach besser, die sind zu stark für uns“, weiß mit Thomas Rösner („mit so einem Ergebnis habe ich gerechnet“) die eine Hälfte des Schonunger Trainerduos. Um von den neun Teams nicht einen der beiden letzten Plätze zu belegen, um also den Abstieg aus der Oberliga zu verhindern, muss die RSV-Crew gegen andere Mannschaften siegen.

Los ging´s gut am Samstagabend mit Erfolgen von Alexandru-Vasile Mandica und Andrei-Vasile Dudau, wobei Letzterer nicht kämpfen musste, die Oberfranken hatten für seine Gewichtsklasse keinen Gegner dabei. 8:7 hieß es zur Pause noch für die Schonunger, wobei Gamsat Klein seine 0:1-Niederlage gegen Christian Lurz durchaus hätte vermeiden können. Im Gesamten aber hatten die Hausherren keine echte Siegchance. Felix Full musste gegen den amtierenden Weltmeister (!) Hannes Wagner ran, Julian Full sah sich mit Rumen Savchev genauso einem bärenstarken Ausländer gegenüber wie Tobias Doile mit dem 130 Kilo-Polen-Büffel Lukasz Banak. Auch Bruder Florian Doile verlor, mit Max Wendel unterlag am Ende ein weiteres Eigengewächs.

„Lichtenfels hat ja noch zwei Bulgaren“. weiß Rösner um diesmal Fehlende der Gäste. „Und wir haben unsere eigenen Leute – und die ringen jetzt auch!“ Richtig so, auch wenn hier wie da auf dieser Qualitätsebene eben doch noch ein bisschen was fehlt. Aber es ging ja auch gegen ein Schwergewicht der Liga. Au aus der Hallertau, Hof, Burgebrach oder die Freisinger, die schon am kommenden Samstag zum zweiten Heimkampf der Schonunger anreisen, sind eher deren Kragenweite. Und gegen die entscheidet sich dann in den direkten Duellen der angestrebte, mindestzuerreichende siebte Platz.

Womöglich auch erst in der bis Mitte Dezember andauerenden Rückrunde, wenn die Schonunger auf einen verstärkten Kader hoffen. Rudi Schwanke, der wie Florian Hümpfer als einstiger Dauer-Leistungsträger die Familie in den Vordergrund stellt, könnte dann wieder an Bord sein. Womöglich auch Tobias Hofmann, der sich sechs Tage vor dem Ligenstart (nicht beim Ringen) scheinbar schwer am Knie verletzte. Bänder? Meniskus? Das klärt sich diese Tage! Vielleicht ist die Saison für einen weiteren Leistungsträger auch schon wieder beendet, bevor sie anfing. Dazu passte am Samstag, dass mit Andi Hümpfer ein weiterer Teil eines Bruderpaares sein Gewicht nicht schaffte und ersetzt werden musste.

Es kam deshalb zu einem Comeback: Dimitri Andronov, noch so ein Held früherer Zeiten, ging mit einem Alter von nun über 40 erstmals seit Jahren wieder für die erste Mannschaft auf die Matte und legte Philipp Schütz gleich mal auf die Schultern. „Dimi hat wieder richtig mit dem Training angefangen. Er ist fast immer da, charakterlich ein Spitzenmann. An ihm können sich einige der Jüngeren eine Scheibe abschneiden“, lobt Thomas Rösner den langjährigen Weggefährten, der sicherlich noch seinen Beitrag leisten kann im Kampf um den Ligaerhalt.

Mit der neuen Halle „ist für uns ein Traum in Erfüllung gegangen. Ich hab´ das noch gar nicht richtig verarbeitet“, schwärmt der Trainer von der lang ersehnten RSV-Heimat, die am nächsten Samstag ihren Testlauf Nummer zwei erlebt, wenn von den Gästen kaum oder nur wenige Anhänger dabei sind. „Freising ist mit uns auf Augenhöhe, da haben wir eine realistische Chance. Aber ohne Tobias Hofmann und Rudi Schwanke wird´s natürlich schwer“, weiß Rösner. Nachdem die Halle an diesem Samstag mit 300 Fans restlos ausverkauft war, bleibt kommenden Samstag abzüglich der Lichtenfelser Anhänger ein bisschen Platz für weitere Neugierige. Man kann nur allen Sportfans der Region raten, mal auf den Schonunger Berg zu fahren und dabei zu sein bei diesem Mattenspektakel. Dazu ein Hausmacherbrot, ein Bier oder bald wieder Federweißer – so ein Samstagabend kann richtig genussvoll werden!

Gutes Stichwort: Beinahe wären die Anhänger schon zum Auftakt in einen weiteren Genuss gekommen. Angedacht war an sich, dass Thomas Rösner und Dieter Merz, noch so ein Schonunger Ringer-Urgestein, den allerersten (Show-)Kampf in der neuen Halle gegeneinander bestreiten. Rösner aber verzichtete. Doch wer weiß: Sollte am 16. Dezember nach dem letzten RSV-Heimduell mit Bindlach der Klassenerhalt in der Oberliga feststehen – vielleicht kommt es dann ja doch noch zu diesem ganz besonderen Aufeinandertreffen unter weit weniger Anspannung als diesmal vor dem Auftakt in die neue Saison und eine neue Schonunger Ringer-Epoche.

Quelle: In und um SW/ Michael Horling

Saisonstart am 02.09.17: Neue Heimat, alte Mannschaft: Die Schonunger Ringer starten mit ein paar Fragezeichen in der eigenen Halle in die Oberliga

SCHONUNGEN – „Sauber über die Bühne bringen“, wollen die Schonunger Ringer des RSV 07 im zehnten Jahr ihres Bestehens die am Samstag startende Oberliga-Saison. In der ist fast alles neu ist und irgendwie doch eigentlich gar nichts. Thomas Rösner, einer der beiden Trainer, der diese Vorgabe in den Mund nimmt, weiß nämlich, dass für die rein gar nicht veränderte Mannschaft in der Vorbereitung der Sport nicht immer die erste Geige spielen konnte. Und das lag an Paul-Karl Mai.

Der Deutsch-Amerikaner erinnerte sich kurz vor seinem Tod im Alter von Mitte 80 an seine Heimat und trat als Hauptgönner auf für das Projekt, auf das die Schonunger Ringer schon so lange warteten. Von der Gemeinde bekamen sie oberhalb des Naturfreundehauses kaum 200 Meter entfernt von der Realschule, der bisherigen Wettkampfstätte, eine Gelände zur Verfügung gestellt. Und dort steht nun die Paul-Karl Mai-Halle – die langersehnte Heimat für den RSV, der bislang in verschiedensten Baracken des Ortes trainieren musste. „Das waren Absteigen“, weiß mit Marco Greifelt der zweite Coach. Durch die Wanderschaften mit verschiedenen Notbehelfen habe man ohne Eigenleistung „28.000 Euro in den Wind geschossen. Doch jetzt sind wir überglücklich und können uns auf das Wesentliche konzentrieren“, sagt Rösner.

Die neue Halle, die am Samstag, den 14. Oktober, offiziell mit einem Fest eingeweiht wird (weshalb der letzte Heimkampf der Vorrunde gegen Bundesliga-Absteiger Untergriesbach auf Freitagabend verlegt wird), ist ein echter Traum. In der RSV-Kabine wird zwar erst noch am Donnerstag eine Sauna eingebaut, hier wie da muss noch gewerkelt werden. Doch bis kommenden Samstag soll alles fertig sein, wenn mit dem AC Lichtenfels der Ex-Bundesligist zum Saisonauftakt nach Schonungen kommt. Noch so ein Gegner, der an sich kaum schlagbar sein dürfte im Neunerfeld, das um ein Team erweitert wurde, weil Oberliga-Meister Bindlach auf den Aufstieg ins Oberhaus verzichtete.

Je sieben Mannschaften umfassen die drei Staffeln der Bundesliga. Und darunter kommen nun schon die Oberligen der Landesverbände. Der RSV 07 Schonungen ist also zweitklassig. Das klingt nach großem Sport, das ist es auch. Je acht Heim- wie Auswärtskämpfe warten auf das Team, das mit Alexandru-Vasile Mandica und Andrei-Vasile Dudau zwei rumänische Leistungsträger in den unteren Gewichtsklassen besitzt und in dem dazu Gamsat Klein, Rudi Schwanke, Tobias Hofmann oder Machs Gelaschanov die üblichen Verdächtigen sind, die pro Abend die Mehrzahl der zehn Kämpfe pro Begengung möglichst gewinnen sollen für einen Gesamtsieg.

Burgebrach, Au/Hallertau, Freising und Hof – das sind die vier Gegner, von denen die Schonunger zwei hinter sich lassen wollen, ja müssen. Denn zwei der neun Vereine steigen Mitte Dezember, wenn die Saison endet, in die Bayernliga ab. Der Meister muss diesmal aufsteigen, wird drei Klassen zurückgestuft, wenn er verzichtet. Gleiches gilt für den Zweiten als möglicher Nachrücker. Diese Plätze freilich dürften für den RSV utopisch sein, auch wenn die Schonunger letzte Saison mit je sieben Siegen wie Niederlagen guter Vierter wurden.

Das Problem einerseits: In der neuen Halle kann der RSV erst seit wenigen Wochen trainieren. Der Bau stellte die Vorbereitung ein wenig in den Schatten. Und: „Einige haben den Schwerpunkt etwas verlagert in Richtung Hausbau und Familie“, sagt Rösner. Konkret Rudi Schwanke, den er aber trotzdem voll mit einrechnet, und Florian Hümpfer, den man wohl nur in Notsituationen auf der Matte sehen wird. Oder Markus Schäfer, der vor Jahren an sich schon aufhören wollte. Doch der Sportbeauftragte der Gemeinde lässt sein Team seitdem dennoch nie im Stich.

„Die Jungs müssen eigentlich weiter machen, bis sie 40 sind“, weiß Rösner. Weil noch eine Lücke zu schließen ist, bis die nächste Generation so weit sein kann. Im Alter von 14 bis 20 fehlen dem RSV Nachwuchsringer. Darunter sind es 35 bis 40 Talente, angefangen von kleinen Bambinis. „Von den Neun- bis 13-Jährigen sind zehn richtig gut, da mache ich mir um unsere Zukunft keine Sorgen“, sagt Rösner. „Wir aber sind keine 20 mehr“, spricht Marco Greifelt auch von sich selbst. Obwohl er letzte Saison nochmals auf die Matte ging, hat der einstige Deutsche Spitzenringer, der aus Schonungen stammt, das heuer nicht mehr vor. Das Team befindet sich also irgendwie im Wandel – und eigentlich doch nicht.

Für die in der Gruppenoberliga (in die eine Kampfgemeinschaft aus Südthüringen aufgenommen wurde) erstmals am 9. September gegen Rehau ringende Reserve hat der RSV mit Konstantin Mandica kurzfristig den Bruder des Leistungsträgers der Ersten gemeldet, um überhaupt die wichtigsten Gewichtsklassen besetzen zu können. Sonst hätte man die Reserve abmelden müssen. Die Schüler starten erstmals nach vielen Jahren nicht mehr in einer Wettkampfgemeinschaft mir Burgebrach, sondern wieder eigenständig in die Turniere im Oktober in Langenzenn bei Fürth und im November in Feucht. Beides verdeutlicht die guten Zukunftsaussichten und den momentanen personellen Engpass.

Gut, dass mit den beiden jungen Brüdern Florian und Tobias Doile zwei Top-Talente für die schweren Gewichtsklassen wieder zur Verfügung stehen, die beide letzte Saison komplett verletzt ausfielen. Tobias wurde im Frühjahr Fünfter bei den Deutschen Juniorenmeisterschaften. Gelaschanov schaffte Platz zwei bei der Bayerischen, Dudau wurde rumänischer Vizemeister. Gute Nachrichten also vor dem Start in die Mannschaftskämpfe.

Die Arena der neuen Halle hat in etwa die gleichen Ausmaße wie die in der Realschule. Nachdem dorthin zuletzt um die 250 Zuschauer im Schnitt zu den Heimkämpfen kamen, sind für die Paul-Karl Mai-Halle maximal 300 zugelassen. Gegen Lichtenfels dürften so viele wohl kommen. Die Neugierde ist ja groß. Parken sollten die Fans möglichst weiter an der Realschule und die wenigen Meter laufen. Modernste Sanitäranlagen und ein separater Verkaufsraum („Trinkstube blau-passiv“) stehen zur Verfügung. Über genauso Kosten redet man beim RSV nicht. Nur soviel: „Wir sind im Soll, haben gut kalkuliert und gewirtschaftet, haben nicht mehr Geld ausgegeben, als wir hatten“, berichtet Thomas Rösner.

Doch der Bau habe Energie gekostet, der Sport rückte erst die letzten Tage so wieder in den Fokus. Beim eigenen Nachwuchs, der die letzten Jahre in die erste Mannschaft schnupperte, hätten zwar „alle einen Sprung gemacht. Die Frage ist aber, ob es reicht“, so Rösner. Die Konkurrenz hätte „eingekauft wie verrückt“. Bei Auftaktgegner Lichtenfels ringen ein Junioren-Weltmeister und der ein oder andere Bulgare. „Die werden Meister“, glaubt der RSV-Trainer und berichtet von zwei Lagern in den Reihen der Oberfranken: Das eine will auf eigene Ringer setzen, die aber in der Summe zu schwach wären für die Oberliga. Das andere will wieder in die Bundesliga aufsteigen. Bleibt abzuwarten, wer sich durchsetzt – oder ob doch Untergriesbach oder Bindlach ganz vorne landen.

Die Schonunger jedenfalls erwartet man eher im hinteren Mittelfeld. Anders als noch 2010, als der RSV als Meister der Oberliga Aufstiegskämpfe zur Bundesliga unter anderem gegen Krefeld bestritt und in die alte Realschulhalle fast 1000 Zuschauer anlockte. Das war damals ein Hexenkessel! Nur dann, wenn solche Zeiten nochmal kommen sollten, müsste sich der Verein Gedanken machen um ein Ausweichen. Ansonsten gilt: Die Paul-Karl Mai-Halle oberhalb des Naturfreundehauses soll ab diesem Samstag die neue Heimat des RSV 07 Schonungen sein.

Der Terminplan der Schonunger Ringer:
RSV Schonungen – AC Lichtenfels 02.09.2017
RSV Schonungen – SpVgg Freising 09.09.2017
ASV Hof – RSV Schonungen 16.09.2017
RSV Schonungen – ASV Au/Hallertau 23.09.2017
TSV Burgebrach – RSV Schonungen 30.09.2017
RSV Schonungen – Johannis Nürnberg II 03.10.2017
ASC Bindlach – RSV Schonungen 07.10.2017
RSV Schonungen – SV Untergriesbach 13.10.2017
AC Lichtenfels – RSV Schonungen 28.10.2017
SpVgg Freising – RSV Schonungen 31.10.2017
RSV Schonungen – ASV Hof 04.11.2017
ASV Au/Hallertau – RSV Schonungen 11.11.2017
RSV Schonungen – TSV Burgebrach 18.11.2017
Johannis Nürnberg II – RSV Schonungen 25.11.2017
RSV Schonungen – ASC Bindlach 02.12.2017
SV Untergriesbach – RSV Schonungen 09.12.2017

Quelle: In und um SW/ Michael Horling

Namensgebung der neuen Ringerhalle: Beim RSV Schonungen dankt man Paul-Karl Mai

Die neue Ringerhalle des RSV 07 Schonungen bekam einen Namen. Sie heißt nun Paul-Karl Mai-Halle

Die Familie Mai des verstorbenen Hauptgönners Paul-Karl Mai kam an das Schonunger Rathaus. Den Gästen haben die Ringer dann ihre ganzen alten Trainingsstätten als kleinen Geschichtsexkurs gezeigt wie beispielsweise die alte Ringerbaracke. Danach wurde mit der neuen Halle den Mai´s gezeigt, was mit der neuen Halle für die Schonunger möglich ist, wie sie sich verbessern.

Es kamen die zwei Töchter von Paul-Karl Mai, Frieda und Marylyn sowie sein Bruder Rainer Mai. Es waren noch seine vier Enkel dabei. Der Schritzug an der Außenwand der neuen Halle wurde feierlich enthüllt.

Es gab auch eine Vorführung der Ringer. Eine Einweihungsfeier gibt es noch. Und am 02. September findet dort oberhalb des naturfreundehaues der erste Kampf der Schonunger Oberliga-Ringer gegen Lichtenfels statt.

Quelle: In und um SW/ Michael Horling

Ein Heimkampf mehr für die Schonunger Ringer und gleich zehn Frankenderbys

Nicht unerwartet mit neun anstatt sonst immer mit acht Mannschaften startet Anfang September diesen Jahres die Ringer-Oberliga Bayern. Für den RSV Schonungen bedeutet das einen Heimkampf mehr in der neuen, eigenen Halle oben auf dem Berg hinter dem Naturfreundehaus.

Deshalb gibt es diesmal sogar an einem Wochentag einen Heimkampf: Am Dienstag, den 3. Oktober, einem Feiertag also, gastiert Johannis Nürnberg II in Schonungen. Dafür muss der RSV laut vorläufigem Terminplan am Dienstag, den 31.10. (Reformationstag, ebenfalls ein Feiertag) nach Freising. Los geht die Saison mit gleich zwei Heimkämpfen. Der erste gegen Ex-Bundesligist Lichtenfels ist gleich mal ein erster Schlager.
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DB

Über der Oberliga gibt es nur noch drei Bundesligen in den Gruppen Südost, Südwest und West mit insgesamt 21 Mannschaften, verteilt auf drei Staffeln. Bayerns Oberliga-Meister Bindlach verzichtete auf einen Aufstieg, aus der 2. Bundesliga kam Untergriesbach zurück in die Oberliga. Aus der stiegen die Mietrachinger ab, dafür sorgt Ex-Bundesligist Lichtenfels als Aufsteiger aus der Bayernliga nun für ein weiteres Frankenderby. Davon gibt es für die Schonunger nun zehn an der Zahl.

Der Terminplan:

RSV Schonungen – AC Lichtenfels 02.09.2017
RSV Schonungen – SpVgg Freising 09.09.2017
ASV Hof – RSV Schonungen 17.09.2017
RSV Schonungen – ASV Au/Hallertau 23.09.2017
TSV Burgebrach – RSV Schonungen 30.09.2017
RSV Schonungen – Johannis Nürnberg II 03.10.2017
ASC Bindlach – RSV Schonungen 07.10.2017
RSV Schonungen – SV Untergriesbach 13.10.2017
AC Lichtenfels – RSV Schonungen 28.10.2017
SpVgg Freising – RSV Schonungen 31.10.2017
RSV Schonungen – ASV Hof 04.11.2017
ASV Au/Hallertau – RSV Schonungen 11.11.2017
RSV Schonungen – TSV Burgebrach I 18.11.2017
Johannis Nürnberg II – RSV Schonungen 25.11.2017
RSV Schonungen – ASC Bindlach 02.12.2017
SV Untergriesbach – RSV Schonungen 09.12.2017

Quelle: In und um SW/ Michael Horling

Jahreshauptversammlung mit anschließender Spendenaktion am 26.03.2017

Am Sonntag, den 26.03.2017 – ab 13:45 Uhr öffnen wir die Tore unserer neuen Halle am Galgenberg 18 in Schonungen.

Folgende Veranstaltungen sind geplant:

Jahreshauptversammlung (Vereinsmitglieder) – Jugend:

Beginn: 13:45 Uhr

Jahreshauptversammlung (Vereinsmitglieder):

Beginn: 14:00 Uhr

Tagesordnung:

1. Begrüßung

2. Verlesung des letzten Protokolls

3. Jahresberichte

4. Bericht des Kassiers

5. Bericht der Kassenprüfer

6. Wünsche und Anträge

7. Sonstiges

„Tag der offenen Ringerhalle mit Aktion Wettkampfmatte“

16:00 Uhr Besichtigung

16:30 Uhr Aktion Wettkampfmatte

Hier erhalten Sie die einmalige Gelegenheit, mit einer Spende ihren Namen symbolisch auf unserer Matte zu verewigen.

Für Kaffee, Kuchen und kleine Verköstigung wird gesorgt.

Mit freundlichen Grüßen

Die Vorstandschaft

Andrei-Vasile Dudau Zweiter bei rumänischer Meisterschaft

Andrei-Vasile Dudau vom RSV Schonungen ist bei der rumänischen Meisterschaft im griechisch-römischen Stil (-59 kg) auf Platz zwei gelandet. Der 22-Jährige zeigte in Begleitung des RSV-Vorsitzenden Joachim Wendel, der ihn mit dem Auto nach Rumänien fuhr, starke Leistungen. Einzig Virgil Munteanu, der in Deutschland für den SV Wacker Burghausen auf die Matte geht, konnte dem Greco-Spezialisten die Grenzen aufzeigen. „Er hat wieder einmal seine Klasse unter Beweis gestellt“, berichtete sein Schonunger Coach Marco Greifelt, „dabei wurde im Rahmen dieser Meisterschaft ohne Bodenkampf gerungen, der auch eine seiner Stärken ist.

Quelle: Dominik Großpietsch/ Schweinfurter Tagblatt